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Ein Schweizer Webentwickler und sein Freund genießen ein Doppelverdienst, aber trotzdem können sie nicht viel sparen. Die Steuern liegen knapp bei. Der Grund dafür: René wuchs in prekären Verhältnissen auf und ist sich der Schwierigkeit bewusst, Geld zu sparen.
"Ich habe das lange für normal gehalten", erzählt René im Gespräch mit dem Nachrichtenportal "Watson.ch". Als junger Mann kaufte er sich vieles auf Raten. Ein Spruch aus dem Elternhaus blieb hängen: Erst ab der dritten Mahnung werde es kritisch.
Heute bezahlt René alles sofort, aber trotzdem bleibt kaum Geld übrig. Die Miete, Auto und Krankenkasse summieren sich zu mehreren tausend Franken, während der Rest in Alltag und Freizeit fließt. Der Webentwickler betont jedoch: "Natürlich könnten wir verzichten." Doch es fehle das Ziel. Kinder oder ein Eigenheim sind kein Thema für ihn und seinem Partner.
"Sparen, sagt René, ergebe für ihn keinen Sinn, wenn große Ziele unerreichbar erscheinen", erklärt er. Der Schweizer Webentwickler ist sich der Realität bewusst: Lebenshaltungskosten in der Schweiz sind etwa 51 Prozent höher als im Ausland. Nach Daten des Statistischen Bundesamts liegen nur noch 35 Prozent der Deutschen mit "frei verfügbarem Einkommen", um aufzusparen.
Trotz des hohen Verdienstes und des doppelten Einkommens bleiben die Finanzen von René und seinem Freund knapp. Die Steuern in Raten, wie sie nun auch zahlen müssen, füllen den finanziellen Lücke nicht aus.
"Ich habe das lange für normal gehalten", erzählt René im Gespräch mit dem Nachrichtenportal "Watson.ch". Als junger Mann kaufte er sich vieles auf Raten. Ein Spruch aus dem Elternhaus blieb hängen: Erst ab der dritten Mahnung werde es kritisch.
Heute bezahlt René alles sofort, aber trotzdem bleibt kaum Geld übrig. Die Miete, Auto und Krankenkasse summieren sich zu mehreren tausend Franken, während der Rest in Alltag und Freizeit fließt. Der Webentwickler betont jedoch: "Natürlich könnten wir verzichten." Doch es fehle das Ziel. Kinder oder ein Eigenheim sind kein Thema für ihn und seinem Partner.
"Sparen, sagt René, ergebe für ihn keinen Sinn, wenn große Ziele unerreichbar erscheinen", erklärt er. Der Schweizer Webentwickler ist sich der Realität bewusst: Lebenshaltungskosten in der Schweiz sind etwa 51 Prozent höher als im Ausland. Nach Daten des Statistischen Bundesamts liegen nur noch 35 Prozent der Deutschen mit "frei verfügbarem Einkommen", um aufzusparen.
Trotz des hohen Verdienstes und des doppelten Einkommens bleiben die Finanzen von René und seinem Freund knapp. Die Steuern in Raten, wie sie nun auch zahlen müssen, füllen den finanziellen Lücke nicht aus.