PlauderPionier
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Die wirtschaftliche Situation in Russland ist immer noch stark angespannt. Der russische Autohersteller Lada hat seine Verkaufszahlen in den letzten Jahren deutlich gesunken, aber nun scheint es, als ob die Geschäftsstrategie des Kremls nicht mehr richtig funktioniert. Zwischen 2024 und 2025 ist der Verkauf von Ladas um 24,4 Prozent zurückgegangen, was auf rund 330.000 Autos reduziert hat. Der Marktanteil sank geringfügig auf 24,88 Prozent.
Die russische Automobilbranche insgesamt schrumpft jedoch weiterhin. Auf das Gesamtjahr 2025 gerechnet konnten russische Hersteller nur 1,3 Millionen Fahrzeuge verkaufen. Die Zahlen stammen von der russischen Statistikagentur Avtostat.
Es gibt mehrere Gründe für den Rückgang in den Verkaufszahlen. Einer der Haupttreiber ist die hohe Inflation in Russland. Die Leitzinsen liegen derzeit bei 16 Prozent, was für Unternehmen ein enormes Problem darstellt. Darüber hinaus müssen sie immer mehr Geld für von der Regierung aufgelegte Gebühren ausgeben, wie etwa die Recycling-Gebühr.
Peking spielt dabei eine besondere Rolle. China hat sich innerhalb kürzester Zeit große Marktanteile in Russland gesichert. Im Herbst 2024 berichtete Business Insider, chinesische Wagen hätten einen Marktanteil von über 57 Prozent in Russland. Die westliche Konkurrenz war wegen der eigenen Sanktionen nicht mehr existent.
Der Regierung ist jedoch klar geworden, dass das den russischen Herstellern geschadet hat, setzte der Kreml protektionistische Maßnahmen ein. Gegen das Land, das durch sein Eingreifen nach westlichen Sanktionen die russische Wirtschaft vor dem Untergang bewahrt hat.
Über das Jahr 2025 verkaufte China daher ebenfalls weniger Autos. Der Marktanteil chinesischer Autohersteller in Russland soll trotzdem noch mehr als 51 Prozent betragen. Die Strategie des Kremls, die darauf abzielen sollte, dem Rüstungssektor auch abseits des regulären Haushalts zusätzliche Gelder zuzuschießen, scheint also nicht zu funktionieren.
Die hohen Inflationserwartungen können eine nachhaltige Verlangsamung der Wirtschaft behindern. Die Zentralbank ist daher sehr vorsichtig und hat erst im Dezember einen kleinen Schnitt vorgenommen, von vormals 16,5 Prozent. Für die Unternehmen ist das jedoch nicht genug.
In gewisser Hinsicht hat diese Strategie funktioniert. Im Westen war damals Verwunderung darüber aufgekommen, woher Putin all das Geld für den Rüstungsboom bekommen hatte. Der militärisch-industrielle Komplex wächst nach wie vor. Laut dem Thinktank Carnegie Politika betrug das Wachstum im Jahr 2025 zwar nur 1,5 Prozent, soll aber Prognosen zufolge zwischen 2026 um 2,3 Prozent wachsen und bis 2028 gar um 2,8 Prozent.
Allerdings hat das am Ende auch zur erhöhten Inflation beigetragen. Die damit einhergehenden höheren Leitzinsen wirken sich jetzt auf die gesamte Wirtschaft aus. Es sind nicht nur die Autohändler, die ein Problem mit zu hohen Kreditkosten haben.
Insgesamt scheint es also, als ob die wirtschaftliche Strategie des Kremls nicht richtig funktioniert. Die Probleme in der russischen Wirtschaft sind noch nicht löbar und die Zukunft sieht ziemlich dunkel aus.
Die russische Automobilbranche insgesamt schrumpft jedoch weiterhin. Auf das Gesamtjahr 2025 gerechnet konnten russische Hersteller nur 1,3 Millionen Fahrzeuge verkaufen. Die Zahlen stammen von der russischen Statistikagentur Avtostat.
Es gibt mehrere Gründe für den Rückgang in den Verkaufszahlen. Einer der Haupttreiber ist die hohe Inflation in Russland. Die Leitzinsen liegen derzeit bei 16 Prozent, was für Unternehmen ein enormes Problem darstellt. Darüber hinaus müssen sie immer mehr Geld für von der Regierung aufgelegte Gebühren ausgeben, wie etwa die Recycling-Gebühr.
Peking spielt dabei eine besondere Rolle. China hat sich innerhalb kürzester Zeit große Marktanteile in Russland gesichert. Im Herbst 2024 berichtete Business Insider, chinesische Wagen hätten einen Marktanteil von über 57 Prozent in Russland. Die westliche Konkurrenz war wegen der eigenen Sanktionen nicht mehr existent.
Der Regierung ist jedoch klar geworden, dass das den russischen Herstellern geschadet hat, setzte der Kreml protektionistische Maßnahmen ein. Gegen das Land, das durch sein Eingreifen nach westlichen Sanktionen die russische Wirtschaft vor dem Untergang bewahrt hat.
Über das Jahr 2025 verkaufte China daher ebenfalls weniger Autos. Der Marktanteil chinesischer Autohersteller in Russland soll trotzdem noch mehr als 51 Prozent betragen. Die Strategie des Kremls, die darauf abzielen sollte, dem Rüstungssektor auch abseits des regulären Haushalts zusätzliche Gelder zuzuschießen, scheint also nicht zu funktionieren.
Die hohen Inflationserwartungen können eine nachhaltige Verlangsamung der Wirtschaft behindern. Die Zentralbank ist daher sehr vorsichtig und hat erst im Dezember einen kleinen Schnitt vorgenommen, von vormals 16,5 Prozent. Für die Unternehmen ist das jedoch nicht genug.
In gewisser Hinsicht hat diese Strategie funktioniert. Im Westen war damals Verwunderung darüber aufgekommen, woher Putin all das Geld für den Rüstungsboom bekommen hatte. Der militärisch-industrielle Komplex wächst nach wie vor. Laut dem Thinktank Carnegie Politika betrug das Wachstum im Jahr 2025 zwar nur 1,5 Prozent, soll aber Prognosen zufolge zwischen 2026 um 2,3 Prozent wachsen und bis 2028 gar um 2,8 Prozent.
Allerdings hat das am Ende auch zur erhöhten Inflation beigetragen. Die damit einhergehenden höheren Leitzinsen wirken sich jetzt auf die gesamte Wirtschaft aus. Es sind nicht nur die Autohändler, die ein Problem mit zu hohen Kreditkosten haben.
Insgesamt scheint es also, als ob die wirtschaftliche Strategie des Kremls nicht richtig funktioniert. Die Probleme in der russischen Wirtschaft sind noch nicht löbar und die Zukunft sieht ziemlich dunkel aus.