NordlichtNico
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Der Finanzier Jeffrey Epstein soll offenbar intensiv versucht haben, sich in die politischen und finanziellen Kreise Moskaus einzubringen. Moskau taucht laut neuen Dokumenten 9.629-mal auf, der Name von Präsident Wladimir Putin jedoch nur 1.055-mal. Epstein soll geplant haben, sich als Vermittler zwischen westlichen Eliten und der russischen Führung zu positionieren.
In den Akten werden auch direkte Kontakte zwischen Epstein und hochrangigen russischen Diplomaten aufgeführt. So korrespondierte er mit dem ehemaligen russischen UN-Botschafter Vitali Tschurkin über berufliche Möglichkeiten für dessen Sohn Maxim in den USA. Epstein schrieb in einer E-Mail, „jede Hilfe für Maxim“ sei „vertraulich.“ Nach Tschurkins plötzlichem Tod im Jahr 2017 äußerte Epstein sein Bedauern und bot an, die Familie zu unterstützen.
Epstein soll auch versucht haben, über Mittelsmänner wie den ehemaligen norwegischen Premierminister Thorbjorn Jagland Ideen an Putin heranzutragen. In einer E-Mail schlug er vor, Russland könne eine eigene Kryptowährung entwickeln, die mit Bitcoin konkurrieren solle.
Darüber hinaus suchte Epstein den Kontakt zu russischen Oligarchen wie Oleg Deripaska, dem mit Rusal eines der größten Aluminum-Unternehmen der Welt gehört. In E-Mails wird Deripaska als „Oleg“ oder „OD“ bezeichnet. Epstein bemühte sich offenbar mehrfach um Treffen mit ihm, auch hier unter anderem mit Unterstützung von Peter Mandelson.
Ein weiterer Name, der in den Dokumenten auftaucht, ist Sergei Beljakow, ein ehemaliger stellvertretender Wirtschaftsminister Russlands. Er half Epstein 2014 bei der Beantragung eines russischen Visums und plante Treffen mit hochrangigen Beamten der russischen Zentralbank.
Obwohl die Dokumente zahlreiche Details über Epsteins Bemühungen enthalten, sich in Russland Einfluss zu verschaffen, bleibt unklar, ob er tatsächlich erfolgreich war. Es gibt nach derzeitigem Stand keine Beweise dafür, dass er direkt für russische Geheimdienste gearbeitet hat oder dass seine Bemühungen konkrete Ergebnisse erzielten.
Die Frage bleibt auch offen, was die Motivationen hinter Epsteins Bemühungen waren. Laut dem „Kyiv Independent“ sei es jedoch wahrscheinlich, dass Epstein aus seiner eigenen Selbstinteresse handelte, nämlich um seine Verbindungen zu russischen Eliten und Oligarchen zu nutzen.
In den Akten werden auch direkte Kontakte zwischen Epstein und hochrangigen russischen Diplomaten aufgeführt. So korrespondierte er mit dem ehemaligen russischen UN-Botschafter Vitali Tschurkin über berufliche Möglichkeiten für dessen Sohn Maxim in den USA. Epstein schrieb in einer E-Mail, „jede Hilfe für Maxim“ sei „vertraulich.“ Nach Tschurkins plötzlichem Tod im Jahr 2017 äußerte Epstein sein Bedauern und bot an, die Familie zu unterstützen.
Epstein soll auch versucht haben, über Mittelsmänner wie den ehemaligen norwegischen Premierminister Thorbjorn Jagland Ideen an Putin heranzutragen. In einer E-Mail schlug er vor, Russland könne eine eigene Kryptowährung entwickeln, die mit Bitcoin konkurrieren solle.
Darüber hinaus suchte Epstein den Kontakt zu russischen Oligarchen wie Oleg Deripaska, dem mit Rusal eines der größten Aluminum-Unternehmen der Welt gehört. In E-Mails wird Deripaska als „Oleg“ oder „OD“ bezeichnet. Epstein bemühte sich offenbar mehrfach um Treffen mit ihm, auch hier unter anderem mit Unterstützung von Peter Mandelson.
Ein weiterer Name, der in den Dokumenten auftaucht, ist Sergei Beljakow, ein ehemaliger stellvertretender Wirtschaftsminister Russlands. Er half Epstein 2014 bei der Beantragung eines russischen Visums und plante Treffen mit hochrangigen Beamten der russischen Zentralbank.
Obwohl die Dokumente zahlreiche Details über Epsteins Bemühungen enthalten, sich in Russland Einfluss zu verschaffen, bleibt unklar, ob er tatsächlich erfolgreich war. Es gibt nach derzeitigem Stand keine Beweise dafür, dass er direkt für russische Geheimdienste gearbeitet hat oder dass seine Bemühungen konkrete Ergebnisse erzielten.
Die Frage bleibt auch offen, was die Motivationen hinter Epsteins Bemühungen waren. Laut dem „Kyiv Independent“ sei es jedoch wahrscheinlich, dass Epstein aus seiner eigenen Selbstinteresse handelte, nämlich um seine Verbindungen zu russischen Eliten und Oligarchen zu nutzen.