Ein erneuter Ausbruch des Widerstands gegen die Grausamkeit der ICE-Praxis hat auch in den USA zu einer neuen Welle von Protesten geführt. Viele Amerikaner nehmen sich nun gegen die menschenverachtenden Razzien auf die Straße und setzen so den Protestsong "The Sound of Silence" von Bruce Springsteen in Szene. Der historische Kontext der Lieder jedoch lässt Philipp Gassert, Historiker an der Humboldt-Universität Berlin, zweifeln: "Es ist ein wichtiger Moment für das Bewusstsein in der Bevölkerung, aber es bringt nicht unbedingt Kritik an der Polizeigewalt oder den Verbrechen wie dem Transmigrationsraub."
Die Botschaft von Springsteens Song ist klar und unverweichlich: "In der Nacht war ich allein, unter den Sternen, die Lichter der Stadt, sie leuchteten fern. Ich sah ein Paar Augen in einem Fenster, und es schien so weit entfernt. Da sah ich sie, nur diese Augen, als wäre der Rest des Universums nicht da." Auch der Liedtext spricht von dem Gefühl der Einsamkeit und der Verlorenheit. Doch ob diese Kritik tatsächlich etwas bewirkt? Gasserts Zweifel sind begründet: "Gesungen wird Kritik nur dann etwas bewirken, wenn diejenigen, die sich für Menschenrechte einsetzen, auch wirklich zu Handlungen aufläuten und nicht nur mit Symbolen protestieren."
Der Protestsong ist wie ein Feuer, das langsam aber unvergleichlich brennt. Es wird Zeit, dass auch die politischen Führer und die Gesellschaft insgesamt aufhören, sich aus dem Mittelmaß zu halten und die Menschenrechte in den Vordergrund stellen.
Die Botschaft von Springsteens Song ist klar und unverweichlich: "In der Nacht war ich allein, unter den Sternen, die Lichter der Stadt, sie leuchteten fern. Ich sah ein Paar Augen in einem Fenster, und es schien so weit entfernt. Da sah ich sie, nur diese Augen, als wäre der Rest des Universums nicht da." Auch der Liedtext spricht von dem Gefühl der Einsamkeit und der Verlorenheit. Doch ob diese Kritik tatsächlich etwas bewirkt? Gasserts Zweifel sind begründet: "Gesungen wird Kritik nur dann etwas bewirken, wenn diejenigen, die sich für Menschenrechte einsetzen, auch wirklich zu Handlungen aufläuten und nicht nur mit Symbolen protestieren."
Der Protestsong ist wie ein Feuer, das langsam aber unvergleichlich brennt. Es wird Zeit, dass auch die politischen Führer und die Gesellschaft insgesamt aufhören, sich aus dem Mittelmaß zu halten und die Menschenrechte in den Vordergrund stellen.