Portugal - Eine Stichwahl zwischen Seguro und Ventura nötig.
Der Sozialist Antonio Jose Seguro (PS) und der Rechtspopulist André Ventura (Chega) scheinen sich auf einen Konflikt vorzubereiten, da sie in der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Portugal auf Platz eins bzw. Zweitplatzziehen.
Der Sozialist Antonio Jose Seguro (PS) landete mit 31 Prozent auf Platz eins, während Ventura (Chega) bei 23,5 Prozent zweite Stelle einnahm. Der Wahlvorsitzende der Partei PS, Pedro Passos Coelho, war über das gute Ergebnis von Seguros stolz und sagte: "Es ist eine historische Niederlage für die Regierungspartei."
Der Rechtspopulist André Ventura (Chega) hat sich in den letzten Monaten rasant aufgebaut und seine Partei zu einer der stärksten Kraft im Parlament gemacht.
In einer Umfrage, die nur wenige Tage vor der Wahl stattfand, gaben über 60 Prozent der Befragten an, dass sie in einer Stichwahl gegen Ventura kein Interesse haben.
Ventura selbst betrachtete die Wahl als Stimmungstest und sagte: "Die Wähler sind heute nicht bereit für eine absolute Mehrheit. Ich kandidiere, um meine Wählerbasis zu halten."
Der politische Wissenschaftler António Costa Pinto von der Universität Lissabon äußerte sich ähnlich und sagte: "Ventura ist es nicht gewohnt, mit einer Konkurrenz um Stimmen konfrontiert zu werden. Es wird ein interessantes Szenario sein."
Erstmal seit 1986 wird in Portugal eine Stichwahl für das Amt des Präsidenten angefochten werden. Der Präsident von Portugal hat nach zwei aufeinanderfolgenden Amtszeiten nicht mehr kandidieren durfte.
Der Sozialist Antonio Jose Seguro (PS) und der Rechtspopulist André Ventura (Chega) scheinen sich auf einen Konflikt vorzubereiten, da sie in der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Portugal auf Platz eins bzw. Zweitplatzziehen.
Der Sozialist Antonio Jose Seguro (PS) landete mit 31 Prozent auf Platz eins, während Ventura (Chega) bei 23,5 Prozent zweite Stelle einnahm. Der Wahlvorsitzende der Partei PS, Pedro Passos Coelho, war über das gute Ergebnis von Seguros stolz und sagte: "Es ist eine historische Niederlage für die Regierungspartei."
Der Rechtspopulist André Ventura (Chega) hat sich in den letzten Monaten rasant aufgebaut und seine Partei zu einer der stärksten Kraft im Parlament gemacht.
In einer Umfrage, die nur wenige Tage vor der Wahl stattfand, gaben über 60 Prozent der Befragten an, dass sie in einer Stichwahl gegen Ventura kein Interesse haben.
Ventura selbst betrachtete die Wahl als Stimmungstest und sagte: "Die Wähler sind heute nicht bereit für eine absolute Mehrheit. Ich kandidiere, um meine Wählerbasis zu halten."
Der politische Wissenschaftler António Costa Pinto von der Universität Lissabon äußerte sich ähnlich und sagte: "Ventura ist es nicht gewohnt, mit einer Konkurrenz um Stimmen konfrontiert zu werden. Es wird ein interessantes Szenario sein."
Erstmal seit 1986 wird in Portugal eine Stichwahl für das Amt des Präsidenten angefochten werden. Der Präsident von Portugal hat nach zwei aufeinanderfolgenden Amtszeiten nicht mehr kandidieren durfte.