Die politische Führung feiert eine "Asyl-Wende", doch was an der Grenze abgeht, ist alarmierend. Die Zuwandererzahlen sinken und die Anzahl von unerlaubten Einreisen fällt, aber unter den Grenzschützern regt sich Unmut.
Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei für den Bereich Bundespolizei, Andreas Roßkopf, lobt die politischen Maßnahmen zur Einleitung der "Asyl-Wende", gleichzeitig aber hält er sich aufgrund von Problemen bei den innerdeutschen Grenzkontrollen angesichts alarmierenden Situationen. Die Technik, mit der man im Kampf gegen professionelle Schleuser kaum eine Chance habe, wirkt veraltet.
Die hohe Arbeitsbelastung negativ auf die Moral vieler Polizisten auswirkt und "die Motivation gerade bei den Unterstützungskräften schwindet zunehmend", so Roßkopf. Das sieht auch das Bundespersonalbüro ein, denn es gibt Anzeichen dafür, dass es im Jahr 2025 zu einer weiteren Veränderung kommen wird.
Doch was an der Grenze abgeht, ist ein großes Problem. "Noch immer sind die Kontrollstellen nicht flächendeckend gut ausgestattet" und die Sicherungsmaßnahmen zum Schutz der Kolleginnen und Kollegen sind noch nicht überall ausreichend. Auch der Schutz vor Wind und Wetter fehlt.
Insgesamt stellten die Binnengrenzkontrollen "eine sehr hohe Belastung für die Bundespolizei" dar, allen beteiligten Mitarbeitern werde "sehr viel abverlangt", bisweilen arbeiten sie bis zur Erschöpfung. Auch die Technik bei der Kontrolle und Überwachung wirkt teilweise veraltet.
Die Bundespolizei mit einer sehr hohen Kündigungsrate zu kämpfen, mahnt Roßkopf. Es hilft nicht weiter, wenn man weiter auf Verschleiß fährt. Schon jetzt hat die Bundespolizei mit der "Asyl-Wende" und den damit verbundenen Problemen viel zu tun.
Was die weitere Entwicklung bei der Migrationspolitik angeht, setzt Roßkopf große Hoffnung auf das Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS), das ab Mitte 2026 umgesetzt werden soll. Doch er warnt auch: Die Umsetzung des Systems "sehr schwierig" werden könnte, doch es dürfe nicht passieren, dass sich einige Länder nicht an die vereinbarte Umsetzung halten.
Es wird höchste Zeit, auf moderne, flexible Grenzkontrollen umzustellen. Roßkopf mahnt: "Wir brauchen neueste Technik zur Kennzeichenerfassung, den Einsatz von Drohnen sowie moderne, schnelle und top ausgestattete Fahrzeuge." Wichtig seien auch mehr mobile Kontrollstellen. Stationäre Kontrollpunkte, die jahrelang am selben Ort stehen, werden keine professionellen Schleuser von ihrem kriminellen Handeln abbringen.
Die Bundespolizei mit einer sehr hohen Kündigungsrate zu kämpfen, ist ein großes Problem. Es hilft nicht weiter, wenn man weiter auf Verschleiß fährt.
Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei für den Bereich Bundespolizei, Andreas Roßkopf, lobt die politischen Maßnahmen zur Einleitung der "Asyl-Wende", gleichzeitig aber hält er sich aufgrund von Problemen bei den innerdeutschen Grenzkontrollen angesichts alarmierenden Situationen. Die Technik, mit der man im Kampf gegen professionelle Schleuser kaum eine Chance habe, wirkt veraltet.
Die hohe Arbeitsbelastung negativ auf die Moral vieler Polizisten auswirkt und "die Motivation gerade bei den Unterstützungskräften schwindet zunehmend", so Roßkopf. Das sieht auch das Bundespersonalbüro ein, denn es gibt Anzeichen dafür, dass es im Jahr 2025 zu einer weiteren Veränderung kommen wird.
Doch was an der Grenze abgeht, ist ein großes Problem. "Noch immer sind die Kontrollstellen nicht flächendeckend gut ausgestattet" und die Sicherungsmaßnahmen zum Schutz der Kolleginnen und Kollegen sind noch nicht überall ausreichend. Auch der Schutz vor Wind und Wetter fehlt.
Insgesamt stellten die Binnengrenzkontrollen "eine sehr hohe Belastung für die Bundespolizei" dar, allen beteiligten Mitarbeitern werde "sehr viel abverlangt", bisweilen arbeiten sie bis zur Erschöpfung. Auch die Technik bei der Kontrolle und Überwachung wirkt teilweise veraltet.
Die Bundespolizei mit einer sehr hohen Kündigungsrate zu kämpfen, mahnt Roßkopf. Es hilft nicht weiter, wenn man weiter auf Verschleiß fährt. Schon jetzt hat die Bundespolizei mit der "Asyl-Wende" und den damit verbundenen Problemen viel zu tun.
Was die weitere Entwicklung bei der Migrationspolitik angeht, setzt Roßkopf große Hoffnung auf das Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS), das ab Mitte 2026 umgesetzt werden soll. Doch er warnt auch: Die Umsetzung des Systems "sehr schwierig" werden könnte, doch es dürfe nicht passieren, dass sich einige Länder nicht an die vereinbarte Umsetzung halten.
Es wird höchste Zeit, auf moderne, flexible Grenzkontrollen umzustellen. Roßkopf mahnt: "Wir brauchen neueste Technik zur Kennzeichenerfassung, den Einsatz von Drohnen sowie moderne, schnelle und top ausgestattete Fahrzeuge." Wichtig seien auch mehr mobile Kontrollstellen. Stationäre Kontrollpunkte, die jahrelang am selben Ort stehen, werden keine professionellen Schleuser von ihrem kriminellen Handeln abbringen.
Die Bundespolizei mit einer sehr hohen Kündigungsrate zu kämpfen, ist ein großes Problem. Es hilft nicht weiter, wenn man weiter auf Verschleiß fährt.