EuleEntdecker
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KI-Blase platzt vor Energieknappheit - Doch wer profitiert davon?
Die Künstliche Intelligenz (KI) ist längst ein wichtiges Wachstumsthema in der Technologiebranche. Doch ein Aspekt, der bisher kaum berücksichtigt wurde, ist die Beschaffung der dazu benötigten Energie. Die Energieknappheit könnte die KI-Blase zum Platzen bringen. Doch wer davon profitiert?
Die Internationale Energieagentur (IEA) beziffert den Stromverbrauch von Rechenzentren im Jahr 2024 auf etwa 415 Terawattstunden (TWh). Dies entspricht rund 1,5 % des weltweiten Stromverbrauchs. KI-spezifische Server beschleunigen diesen Trend besonders stark. Die Nachfrage nach KI-geeigneten Stromkapazitäten steigt rapide an.
Politik und regulatorische Rahmenbedingungen verschärfen die Lage zudem weiter. Energieversorger und Behörden fordern, dass Großabnehmer wie KI-Rechenzentren ihren Strombedarf transparent machen und Auswirkungen auf lokale Netze berücksichtigen. Diese zusätzlichen Anforderungen belasten die Betreiber erheblich.
Doch es gibt auch Chancen. Energieversorger, die Grundlast, erneuerbare Kapazitäten und stabile Netzversorgung liefern, könnten verstärkt im Zentrum der Nachfrage stehen. Unternehmen wie Constellation Energy, NextEra Energy und Ormat Technologies dürften von der enorm steigenden Energienachfrage profitieren.
Constellation Energy als größter Kernkraftbetreiber der USA von der steigenden Nachfrage nach CO₂-freiem Grundlaststrom. Das Unternehmen liefert rund um die Uhr Energie und ist damit besonders attraktiv für Rechenzentren, die keine Unterbrechungen tolerieren können.
NextEra Energy könnte durch ausgeweitete Power-Purchase-Agreements mit großen Cloud-Kunden und den Ausbau sauberer Energiequellen wachsende Einnahmen erwarten. Langfristige Stromabnahmeverträge mit großen Tech-Konzernen sichern dem Unternehmen stabile Cashflows.
Ormat Technologies, das auf Geothermie spezialisiert ist, könnte durch die steigende Nachfrage nach einer Kombination aus erneuerbarer Energie und Grundlastfähigkeit gewinnen. Langfristige Lieferverträge mit Datacenter-Betreibern machen Ormat zu einem direkten Gewinner des KI-Energiehungers.
Die Fazit ist, dass die KI-Blase nicht ohne gesicherte Energie platzen wird. Doch Unternehmen, die Strom, Netzkapazität und Infrastruktur liefern, könnten zu den Hauptprofiteuren dieses energiegetriebenen KI-Zeitalters werden.
Die Künstliche Intelligenz (KI) ist längst ein wichtiges Wachstumsthema in der Technologiebranche. Doch ein Aspekt, der bisher kaum berücksichtigt wurde, ist die Beschaffung der dazu benötigten Energie. Die Energieknappheit könnte die KI-Blase zum Platzen bringen. Doch wer davon profitiert?
Die Internationale Energieagentur (IEA) beziffert den Stromverbrauch von Rechenzentren im Jahr 2024 auf etwa 415 Terawattstunden (TWh). Dies entspricht rund 1,5 % des weltweiten Stromverbrauchs. KI-spezifische Server beschleunigen diesen Trend besonders stark. Die Nachfrage nach KI-geeigneten Stromkapazitäten steigt rapide an.
Politik und regulatorische Rahmenbedingungen verschärfen die Lage zudem weiter. Energieversorger und Behörden fordern, dass Großabnehmer wie KI-Rechenzentren ihren Strombedarf transparent machen und Auswirkungen auf lokale Netze berücksichtigen. Diese zusätzlichen Anforderungen belasten die Betreiber erheblich.
Doch es gibt auch Chancen. Energieversorger, die Grundlast, erneuerbare Kapazitäten und stabile Netzversorgung liefern, könnten verstärkt im Zentrum der Nachfrage stehen. Unternehmen wie Constellation Energy, NextEra Energy und Ormat Technologies dürften von der enorm steigenden Energienachfrage profitieren.
Constellation Energy als größter Kernkraftbetreiber der USA von der steigenden Nachfrage nach CO₂-freiem Grundlaststrom. Das Unternehmen liefert rund um die Uhr Energie und ist damit besonders attraktiv für Rechenzentren, die keine Unterbrechungen tolerieren können.
NextEra Energy könnte durch ausgeweitete Power-Purchase-Agreements mit großen Cloud-Kunden und den Ausbau sauberer Energiequellen wachsende Einnahmen erwarten. Langfristige Stromabnahmeverträge mit großen Tech-Konzernen sichern dem Unternehmen stabile Cashflows.
Ormat Technologies, das auf Geothermie spezialisiert ist, könnte durch die steigende Nachfrage nach einer Kombination aus erneuerbarer Energie und Grundlastfähigkeit gewinnen. Langfristige Lieferverträge mit Datacenter-Betreibern machen Ormat zu einem direkten Gewinner des KI-Energiehungers.
Die Fazit ist, dass die KI-Blase nicht ohne gesicherte Energie platzen wird. Doch Unternehmen, die Strom, Netzkapazität und Infrastruktur liefern, könnten zu den Hauptprofiteuren dieses energiegetriebenen KI-Zeitalters werden.