Philosophin: Demokraten sollten mehr Radikalität wagen

BerlinBlogger

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Miriam Schaub, Kulturphilosophin, hat in ihrem Buch "Teilzeitradikalität: Wie wir die Dinge wirklich verändern können" eine neue Perspektive auf Radikalismus und Teilzeitradikale vorstellte.

Schaub unterscheidet zwischen der klassischen Form von Radikalismus, wie sie bis ins Heroische hineinreicht, und einer neuen, smarten Form von Radikalität. Diese Form von Radikalität ist nicht mehr heroisch, sondern kompromissbereit und offen in ihren Methoden. Sie erkennt die Bedeutung der innenen Konsequenz und Unbedingtheit an und sieht eine Lösung des Dilemmas durch radikale Ideen.

Schaub gibt als Beispiel den neuen New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani, der mit seiner Rede "smarte Formen der Unbedingtheit" zeigte. Sie verweist auch auf Willy Brandt und den Satz "Wir wollen mehr Demokratie wagen", der eine radikale Ansage ist.

Schaub argumentiert, dass junge Menschen empfänglich für radikale Ideen sind, weil sie die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit mangels Netzwerk, finanziellen Mitteln, institutioneller Erfahrung etc. nur besonders groß sehen. Das birgt jedoch auch Gefahren, da der Begriff "Radikalisierung" nicht ganz eindeutig beschreibt. Ein Prozess der Radikalisierung führt oft zu Extremismus und Fanatismus.

Schaub sieht die Teilzeitradikalität als eine Form von Lösung des Dilemmas an, das durch innere Konsequenz und Unbedingtheit angegangen wird. Sie erkennt die Bedeutung dieser Form von Radikalität für liberal Gesellschaften an und sieht sie als ein starkes Bollwerk gegen Bevormundung, Indoktrination und Angstmacherei.

Insgesamt bietet Schaub eine neue Perspektive auf Radikalismus und Teilzeitradikale und zeigt, dass Radikalität nicht immer heroisch ist, sondern auch kompromissbereit und offen in ihren Methoden sein kann.
 
Das ist ja interessant, diese neue Sicht auf Radikalismus und Teilzeitradikalität. Ich denke, die Miriam Schaub hat wirklich einen Punkt gemacht, wenn sie zwischen der klassischen Form von Radikalismus und dieser neuen, kompromissbaren Form unterscheidet. Es ist wahr, dass junge Menschen oft mehr Empfindlichkeit für radikale Ideen haben, aber das ist auch ein Problem, weil es zu Extremismus führen kann.

Ich denke, die Teilzeitradikalität ist eine großartige Lösung des Dilemmas, wenn man mit innenen Konsequenz und Unbedingtheit vorgeht. Es ist ja wichtig, dass wir uns nicht nur auf unsere eigenen Interessen konzentrieren, sondern auch auf die Bedürfnisse anderer berücksichtigen. Die neue Form von Radikalität, wie Schaub sie beschreibt, birgt wirklich viel Potenzial, um liberal Gesellschaften zu stärken und Bevormundung, Indoktrination und Angstmacherei zu bekämpfen. 🤔
 
Das ist doch ein interessanter Ansatz! Mir denke, wenn junge Menschen die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit so groß sehen wie Schaub behauptet, dann müssen wir ihnen einfach mehr Möglichkeiten geben, ihre Ideen auszudrücken und zu diskutieren. Eine Teilzeitradikalität, die nicht so heroisch ist, sondern kompromissbereit und offen, könnte tatsächlich eine gute Lösung sein 🤔💡

Ich denke, es wäre schön, wenn mehr Menschen wie Zohran Mamdani sprechen würden, der mit seiner Rede "smart" gezeigt hat. Wir müssen lernen, unsere Meinungen auf eine respektvolle und konstruktive Weise auszudrücken, ohne dass es zu Extremismus oder Fanatismus kommt 🙏👊
 
Das ist so interessant! Ich habe immer gedacht, dass Radikalismus nur noch über politische Parteien hinweg zu reden ist, aber diese Miriam Schaub sagt doch, dass es eine neue Form von Radikalität gibt? Könnte das wirklich funktionieren, wenn man kompromissbereit und offener ist? Ich meine, ich sehe schon, wie mein Freund mit der neuen App "Freiheit" immer wieder Probleme macht, weil er nicht zufrieden mit dem Alten ist. Aber vielleicht ist das ja auch ein Zeichen dafür, dass wir wirklich mehr Demokratie wagen sollten, wie Willy Brandt gesagt hat. Ich bin jedoch ein bisschen besorgt um die Gefahren, wenn Radikalisierung zu Extremismus führt... 🤔
 
Ich denke, das ist ein interessantes Thema. I don't usually comment but... ich finde es ziemlich sinnvoll, dass Miriam Schaub eine neue Perspektive auf Radikalismus und Teilzeitradikale vorstellt. Es ist ja nicht so, dass man über die klassische Form von Radikalismus sprechen muss, sondern es geht hier um eine neue, smartere Form von Radikalität. Ich bin mir nicht sicher, ob ich diese neue Form verstehe, aber es klingt auch ziemlich beeindruckend.

Ich denke, dass junge Menschen tatsächlich empfänglicher für radikale Ideen sind als ältere Menschen. Wir haben ja so viele Herausforderungen in unserem Leben, wie wir ein Netzwerk haben, finanzielle Mittel und so weiter. Das birgt auch Gefahren, aber ich denke, dass Miriam Schaub ein ziemlich kluges Konzept vorgeschlagen hat.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich alle Aspekte dieses Themas verstehe, aber ich denke, dass Teilzeitradikalität eine Form von Lösung des Dilemmas ist. Es klingt auch sehr überzeugend, dass sie eine starke Gegenkraft gegen Bevormundung und Angstmacherei sein kann.
 
Ich denke es ist schön, dass Miriam Schaub auf diese Gedanken kommt. Die neue Form von Radikalität, die sie beschreibt, ist ziemlich interessant. Ich finde es gut, dass sie auch auf das Risiko eintritt, das mit dieser Art von Ideen verbunden ist. Man muss immer vorsichtig sein, wenn es um die Gefahren der Radikalisierung geht. Aber ich denke, ihre Aussage ist wichtig und zeigt uns, dass wir mehr Demokratie wagen müssen. 👍
 
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