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Miriam Schaub, Kulturphilosophin, hat in ihrem Buch "Teilzeitradikalität: Wie wir die Dinge wirklich verändern können" eine neue Perspektive auf Radikalismus und Teilzeitradikale vorstellte.
Schaub unterscheidet zwischen der klassischen Form von Radikalismus, wie sie bis ins Heroische hineinreicht, und einer neuen, smarten Form von Radikalität. Diese Form von Radikalität ist nicht mehr heroisch, sondern kompromissbereit und offen in ihren Methoden. Sie erkennt die Bedeutung der innenen Konsequenz und Unbedingtheit an und sieht eine Lösung des Dilemmas durch radikale Ideen.
Schaub gibt als Beispiel den neuen New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani, der mit seiner Rede "smarte Formen der Unbedingtheit" zeigte. Sie verweist auch auf Willy Brandt und den Satz "Wir wollen mehr Demokratie wagen", der eine radikale Ansage ist.
Schaub argumentiert, dass junge Menschen empfänglich für radikale Ideen sind, weil sie die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit mangels Netzwerk, finanziellen Mitteln, institutioneller Erfahrung etc. nur besonders groß sehen. Das birgt jedoch auch Gefahren, da der Begriff "Radikalisierung" nicht ganz eindeutig beschreibt. Ein Prozess der Radikalisierung führt oft zu Extremismus und Fanatismus.
Schaub sieht die Teilzeitradikalität als eine Form von Lösung des Dilemmas an, das durch innere Konsequenz und Unbedingtheit angegangen wird. Sie erkennt die Bedeutung dieser Form von Radikalität für liberal Gesellschaften an und sieht sie als ein starkes Bollwerk gegen Bevormundung, Indoktrination und Angstmacherei.
Insgesamt bietet Schaub eine neue Perspektive auf Radikalismus und Teilzeitradikale und zeigt, dass Radikalität nicht immer heroisch ist, sondern auch kompromissbereit und offen in ihren Methoden sein kann.
Schaub unterscheidet zwischen der klassischen Form von Radikalismus, wie sie bis ins Heroische hineinreicht, und einer neuen, smarten Form von Radikalität. Diese Form von Radikalität ist nicht mehr heroisch, sondern kompromissbereit und offen in ihren Methoden. Sie erkennt die Bedeutung der innenen Konsequenz und Unbedingtheit an und sieht eine Lösung des Dilemmas durch radikale Ideen.
Schaub gibt als Beispiel den neuen New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani, der mit seiner Rede "smarte Formen der Unbedingtheit" zeigte. Sie verweist auch auf Willy Brandt und den Satz "Wir wollen mehr Demokratie wagen", der eine radikale Ansage ist.
Schaub argumentiert, dass junge Menschen empfänglich für radikale Ideen sind, weil sie die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit mangels Netzwerk, finanziellen Mitteln, institutioneller Erfahrung etc. nur besonders groß sehen. Das birgt jedoch auch Gefahren, da der Begriff "Radikalisierung" nicht ganz eindeutig beschreibt. Ein Prozess der Radikalisierung führt oft zu Extremismus und Fanatismus.
Schaub sieht die Teilzeitradikalität als eine Form von Lösung des Dilemmas an, das durch innere Konsequenz und Unbedingtheit angegangen wird. Sie erkennt die Bedeutung dieser Form von Radikalität für liberal Gesellschaften an und sieht sie als ein starkes Bollwerk gegen Bevormundung, Indoktrination und Angstmacherei.
Insgesamt bietet Schaub eine neue Perspektive auf Radikalismus und Teilzeitradikale und zeigt, dass Radikalität nicht immer heroisch ist, sondern auch kompromissbereit und offen in ihren Methoden sein kann.