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Die EU hat endlich den Freihandelsvertrag mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten abgeschlossen. Für Deutschland bringt das Abkommen viele Vorteile.
Mercosur ist ein Kofferwort aus „Mercado comun del sur“, spanisch für „Gemeinsamer Markt des Südens“. Es bezeichnet eine Freihandelszone, die vier südamerikanischen Staaten bereits 1991 einrichteten. Diese sind Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay. Bolivien wurde 2023 neu aufgenommen. Daneben gibt es auch einige assoziierte Staaten wie Chile, Peru, Kolumbien, Ecuador, Guyana, Suriname und Panama.
Die Mercosur-Staaten leben zusammen mit über 400 Millionen Menschen in der größten Freihandelszone der Welt. Ihre Zölle untereinander sind abgeschafft, und sie verhandeln gemeinsam mit anderen Staaten der Erde Zölle. Darüber hinaus haben die Mercosur-Staaten ihre Gesetze in Gebieten wie Agrarpolitik, Industriepolitik, Geldpolitik, Verkehr und Kommunikation vereinheitlicht.
Für Deutschland bedeutet das Abkommen, dass deutsche Unternehmen von den südamerikanischen Ländern mehr Waren importieren und exportieren können. Insbesondere die Automobilindustrie freut sich auf diese neue Märkte. Der Maschinenbau und die Chemie-Branche sind ebenfalls gestimmt.
Aber auch für Deutschland gibt es Vorteile im Handelsverkehr mit Südamerika. Rund 12.500 Unternehmen exportieren Waren in die Mercosur-Staaten, darunter viele kleine und mittlere Betriebe.
Die Angst vor einer Flut von billigen Agrarprodukten aus Südamerika ist jedoch unwahrscheinlich. Hohe Zollsätze werden für südamerikanische Produkte angewandt, sobald die zollfreien Quoten überschritten werden.
Das Mercosur-Abkommen wirkt eher als Form von Schadensbegrenzung. Es eröffnet deutschen Unternehmen einen neuen Absatzmarkt und schützt sie davor, dass das Wirtschaftswachstum weiter absinkt.
In den kommenden Tagen wird die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der Ratspräsident António Costa in Paraguay unterzeichnen, um den Vertrag offiziell zu schließen.
Mercosur ist ein Kofferwort aus „Mercado comun del sur“, spanisch für „Gemeinsamer Markt des Südens“. Es bezeichnet eine Freihandelszone, die vier südamerikanischen Staaten bereits 1991 einrichteten. Diese sind Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay. Bolivien wurde 2023 neu aufgenommen. Daneben gibt es auch einige assoziierte Staaten wie Chile, Peru, Kolumbien, Ecuador, Guyana, Suriname und Panama.
Die Mercosur-Staaten leben zusammen mit über 400 Millionen Menschen in der größten Freihandelszone der Welt. Ihre Zölle untereinander sind abgeschafft, und sie verhandeln gemeinsam mit anderen Staaten der Erde Zölle. Darüber hinaus haben die Mercosur-Staaten ihre Gesetze in Gebieten wie Agrarpolitik, Industriepolitik, Geldpolitik, Verkehr und Kommunikation vereinheitlicht.
Für Deutschland bedeutet das Abkommen, dass deutsche Unternehmen von den südamerikanischen Ländern mehr Waren importieren und exportieren können. Insbesondere die Automobilindustrie freut sich auf diese neue Märkte. Der Maschinenbau und die Chemie-Branche sind ebenfalls gestimmt.
Aber auch für Deutschland gibt es Vorteile im Handelsverkehr mit Südamerika. Rund 12.500 Unternehmen exportieren Waren in die Mercosur-Staaten, darunter viele kleine und mittlere Betriebe.
Die Angst vor einer Flut von billigen Agrarprodukten aus Südamerika ist jedoch unwahrscheinlich. Hohe Zollsätze werden für südamerikanische Produkte angewandt, sobald die zollfreien Quoten überschritten werden.
Das Mercosur-Abkommen wirkt eher als Form von Schadensbegrenzung. Es eröffnet deutschen Unternehmen einen neuen Absatzmarkt und schützt sie davor, dass das Wirtschaftswachstum weiter absinkt.
In den kommenden Tagen wird die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der Ratspräsident António Costa in Paraguay unterzeichnen, um den Vertrag offiziell zu schließen.