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Per Facetime zugeschaltet zur Beerdigung der Oma - Das war Robin Gosens' Trauererlebnis in Florenz.
Einen Tag nach dem Tod seiner Oma durfte Robin Gosens nicht zur Beerdigung reisen. Der DFB-Star hatte sich auf die Partie am Abend bei Inter Mailand konzentrieren müssen, musste aber aufgrund des sportlichen Drucks seines Vereins und der harten Anweisung des damaligen Coaches Stefano Pioli nicht den Weg zum Grab nehmen. Stattdessen musste Gosens per Facetime zugeschaltet werden.
Die Geschichte hinter dieser Entscheidung ist einfach unglaublich. Gosens erklärt es in seinem Podcast "Wie geht's": „Als Führungsspieler wird man immer mitverantwortlich gemacht für die Misere.“ Der Verein Florenz war damals das Schlusslicht der Tabelle und unter großem Druck.
Gosens beschreibt, dass er am 29. Oktober per Facetime zugeschaltet wurde, als es um 16 Uhr zur Trauerfeier ging. „Dann gehst du um 20.45 Uhr auf den Platz, bist komplett voll. Und was passiert? Nach 70 Minuten knallt es und ich hatte einen ordentlichen Muskelfaserriss“, sagt er in seinem Podcast.
Diese Geschichte hat auch Mertesacker, Per Mertesacker, schockiert. Er kritisiert die Anweisung des Coaches: „Was bringt das jetzt auch von den Verantwortlichen zu sagen, dass du nicht darfst? Da muss die Menschlichkeit doch vorgehen.“ Dennoch kann man Mertesackers Fazit verstehen: „Du hast einen Muskelfaserriss und fehlst einen Monat.“
Gosens' Geschichte ist ein klares Zeichen dafür, dass Leistung unmöglich ist, wenn man mental nicht auf der Höhe ist.
Einen Tag nach dem Tod seiner Oma durfte Robin Gosens nicht zur Beerdigung reisen. Der DFB-Star hatte sich auf die Partie am Abend bei Inter Mailand konzentrieren müssen, musste aber aufgrund des sportlichen Drucks seines Vereins und der harten Anweisung des damaligen Coaches Stefano Pioli nicht den Weg zum Grab nehmen. Stattdessen musste Gosens per Facetime zugeschaltet werden.
Die Geschichte hinter dieser Entscheidung ist einfach unglaublich. Gosens erklärt es in seinem Podcast "Wie geht's": „Als Führungsspieler wird man immer mitverantwortlich gemacht für die Misere.“ Der Verein Florenz war damals das Schlusslicht der Tabelle und unter großem Druck.
Gosens beschreibt, dass er am 29. Oktober per Facetime zugeschaltet wurde, als es um 16 Uhr zur Trauerfeier ging. „Dann gehst du um 20.45 Uhr auf den Platz, bist komplett voll. Und was passiert? Nach 70 Minuten knallt es und ich hatte einen ordentlichen Muskelfaserriss“, sagt er in seinem Podcast.
Diese Geschichte hat auch Mertesacker, Per Mertesacker, schockiert. Er kritisiert die Anweisung des Coaches: „Was bringt das jetzt auch von den Verantwortlichen zu sagen, dass du nicht darfst? Da muss die Menschlichkeit doch vorgehen.“ Dennoch kann man Mertesackers Fazit verstehen: „Du hast einen Muskelfaserriss und fehlst einen Monat.“
Gosens' Geschichte ist ein klares Zeichen dafür, dass Leistung unmöglich ist, wenn man mental nicht auf der Höhe ist.