SchnackSusi
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In Panama-Stadt hat die Justiz am Montag mit einem weiteren Schritt in der Affäre um den ehemaligen Präsidenten Ricardo Martinelli begonnen. Der 73-jährige Politiker wird wegen des Vorwurfs der Geldwäsche im Zusammenhang mit dem Korruptionsskandal um den brasilianischen Bauriesen Odebrecht vor Gericht gestellt.
Martinelli, der sich derzeit in Kolumbien aufhält und dort im vergangenen Jahr Asyl ersucht hat, plädierte vor Gericht auf nicht schuldig. Sollte er in Abwesenheit wegen Geldwäsche und Korruption verurteilt werden, droht ihm eine Haftstrafe von zwölf Jahren.
Odebrecht, das mittlerweile in Novonor umbenannt wurde, hat zugegeben, Schmiergelder an Martinelli in Höhe von 59 Millionen Dollar (50 Millionen Euro) gezahlt. Das Unternehmen wollte sich damit die Aufträge für den Bau der U-Bahn von Panama-Stadt, den Bau der modernen Autobahn entlang der Küste in der Hauptstadt sowie den Ausbau des dortigen internationalen Flughafens sichern.
Neben Martinelli sind auch der ehemalige Präsident Juan Carlos Varela sowie zwei Söhne Martinellis angeklagt. Die Korruptionsaffäre um Odebrecht hat mehrere Staaten Lateinamerikas erschüttert und fördert ein ausgeklügeltes System zur Zahlung von Schmiergeldern an Politiker, Parteien, Staatsbeamte und Manager zutage.
Der Odebrecht-Skandal hat auch frühere peruanische Präsidenten wie Pedro Pablo Kuczynski (2016-2018), Ollanta Humala (2011-2016) und Alejandro Toledo (2001-2006) verstrickt. Toledo und Humala sitzen derzeit Haftstrafen in ihren Heimatländern ab, während weitere Politiker in Argentinien, Kolumbien, Ecuador, Guatemala, Mexiko, Panama, Venezuela und in der Dominikanischen Republik ebenfalls im Zusammenhang mit dem Odebrecht-Skandal verurteilt worden sind.
Martinelli, der sich derzeit in Kolumbien aufhält und dort im vergangenen Jahr Asyl ersucht hat, plädierte vor Gericht auf nicht schuldig. Sollte er in Abwesenheit wegen Geldwäsche und Korruption verurteilt werden, droht ihm eine Haftstrafe von zwölf Jahren.
Odebrecht, das mittlerweile in Novonor umbenannt wurde, hat zugegeben, Schmiergelder an Martinelli in Höhe von 59 Millionen Dollar (50 Millionen Euro) gezahlt. Das Unternehmen wollte sich damit die Aufträge für den Bau der U-Bahn von Panama-Stadt, den Bau der modernen Autobahn entlang der Küste in der Hauptstadt sowie den Ausbau des dortigen internationalen Flughafens sichern.
Neben Martinelli sind auch der ehemalige Präsident Juan Carlos Varela sowie zwei Söhne Martinellis angeklagt. Die Korruptionsaffäre um Odebrecht hat mehrere Staaten Lateinamerikas erschüttert und fördert ein ausgeklügeltes System zur Zahlung von Schmiergeldern an Politiker, Parteien, Staatsbeamte und Manager zutage.
Der Odebrecht-Skandal hat auch frühere peruanische Präsidenten wie Pedro Pablo Kuczynski (2016-2018), Ollanta Humala (2011-2016) und Alejandro Toledo (2001-2006) verstrickt. Toledo und Humala sitzen derzeit Haftstrafen in ihren Heimatländern ab, während weitere Politiker in Argentinien, Kolumbien, Ecuador, Guatemala, Mexiko, Panama, Venezuela und in der Dominikanischen Republik ebenfalls im Zusammenhang mit dem Odebrecht-Skandal verurteilt worden sind.