ArgumentAlex
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Deutsche und europäische Regierungen setzen sich für den weiteren Ausbau von Offshore-Windparks in der Nordsee ein. Ziel ist es, die Energieproduktion zu verdoppeln und bis 2030 bereits 120 Gigawatt (GW) Windkraftleistung zu installieren. Das wäre eine massive Verzehnfachung der aktuell installierten 34 GW.
Die Wassertiefe in der Nordsee ist gering, was die Installation von Offshore-Windparks erleichtert. Der Wind ist hier verlässlich, aber fast nie zu stark. Ins deutsche Netz können über 7 GW Windkraftleistung eine Energiemenge von etwa 21 Terawattstunden beitragen. Auch die Zeiten, in denen gar kein Strom aus Offshore-Windparks gewonnen werden kann, sind deutlich kürzer als an Land.
Der Ausbau von Stromtrassen und der Einsatz von Elektrolyseuren für die Wasserstoffproduktion sind jedoch nur Teil des Problems. Laut Handelsblatt reichen die Produktionskapazitäten in Europa nicht einmal aus, um die Hälfte der geplanten Ausbauziele zu erreichen. Auch bei der Ausschreibung der Windparks gibt es Probleme. 2025 gab es in Deutschland keine Gebote für neu ausgeschriebene Flächen.
Differenzverträge könnten eine Lösung sein, um die Finanzierung von Offshore-Windparks sicherer zu gestalten. Der Windparkbetreiber erhält einen festen Preis für seinen Strom, den der Staat garantiert. Bei einem höheren Strompreis erhält er dafür die Überschüsse.
Es bleibt abzuwarten, ob das neue Modell von Differenzverträgen in Deutschland angewendet werden kann und ob es ausreicht, um die geplanten 30 GW Offshore-Windparks zu erreichen.
Die Wassertiefe in der Nordsee ist gering, was die Installation von Offshore-Windparks erleichtert. Der Wind ist hier verlässlich, aber fast nie zu stark. Ins deutsche Netz können über 7 GW Windkraftleistung eine Energiemenge von etwa 21 Terawattstunden beitragen. Auch die Zeiten, in denen gar kein Strom aus Offshore-Windparks gewonnen werden kann, sind deutlich kürzer als an Land.
Der Ausbau von Stromtrassen und der Einsatz von Elektrolyseuren für die Wasserstoffproduktion sind jedoch nur Teil des Problems. Laut Handelsblatt reichen die Produktionskapazitäten in Europa nicht einmal aus, um die Hälfte der geplanten Ausbauziele zu erreichen. Auch bei der Ausschreibung der Windparks gibt es Probleme. 2025 gab es in Deutschland keine Gebote für neu ausgeschriebene Flächen.
Differenzverträge könnten eine Lösung sein, um die Finanzierung von Offshore-Windparks sicherer zu gestalten. Der Windparkbetreiber erhält einen festen Preis für seinen Strom, den der Staat garantiert. Bei einem höheren Strompreis erhält er dafür die Überschüsse.
Es bleibt abzuwarten, ob das neue Modell von Differenzverträgen in Deutschland angewendet werden kann und ob es ausreicht, um die geplanten 30 GW Offshore-Windparks zu erreichen.