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Wien - Die Langfristbudgetprognose des Finanzministeriums, die das Jahr 2060 als Endpunkt festlegt, zeigt für Österreich eine unangenehme Entwicklung bei der Schuldenquote. Sie dürfte gemäß der Prognose bis zum Jahr 2060 auf knapp 150 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) steigen.
Die Ursachen dafür sind vor allem die zunehmende Alterung der Bevölkerung und die damit verbundenen hohen Zinsausgaben. Die demografieabhängigen Ausgaben, wie Pensionen, Gesundheit und Bildung, steigten in den letzten Jahren rapide an. Diese Ausgaben werden laut Prognose des Finanzministeriums bis 2060 auf 34,6 Prozent des BIP wachsen und daher einen Anteil von durchschnittlich rund 59 Prozent der Gesamtausgaben einnehmen.
Gesundheit und Pflege haben eine besondere Rolle dabei. Diese Ausgaben sind bereits heute mit jeweils einem Plus von 1,3 Prozent des BIP auf dem Vormarsch. Auch die Pensionsausgaben werden sich weiterentwickeln - sie dürfen laut Prognose ab 2035 bis zum Jahr 2060 auf 15,9 Prozent des BIP steigen.
Der Maastricht-Saldo verschlechtert sich gemäß Prognose von -2,8 Prozent 2029 stetig auf -7,4 Prozent 2060. Das ist ein deutlich negativer Wert, der die finanzielle Situation Österreichs stark belasten wird.
Das Finanzministerium hat auch einige Alternativszenarien erstellt. Ohne geplante Konsolidierungsmaßnahmen dürfte die Schuldenquote bis 2060 auf mehr als 250 Prozent des BIP steigen.
Die Prognose zeigt einmal wieder, dass die langfristige finanzielle Stabilität für Österreich eine Herausforderung darstellt.
Die Ursachen dafür sind vor allem die zunehmende Alterung der Bevölkerung und die damit verbundenen hohen Zinsausgaben. Die demografieabhängigen Ausgaben, wie Pensionen, Gesundheit und Bildung, steigten in den letzten Jahren rapide an. Diese Ausgaben werden laut Prognose des Finanzministeriums bis 2060 auf 34,6 Prozent des BIP wachsen und daher einen Anteil von durchschnittlich rund 59 Prozent der Gesamtausgaben einnehmen.
Gesundheit und Pflege haben eine besondere Rolle dabei. Diese Ausgaben sind bereits heute mit jeweils einem Plus von 1,3 Prozent des BIP auf dem Vormarsch. Auch die Pensionsausgaben werden sich weiterentwickeln - sie dürfen laut Prognose ab 2035 bis zum Jahr 2060 auf 15,9 Prozent des BIP steigen.
Der Maastricht-Saldo verschlechtert sich gemäß Prognose von -2,8 Prozent 2029 stetig auf -7,4 Prozent 2060. Das ist ein deutlich negativer Wert, der die finanzielle Situation Österreichs stark belasten wird.
Das Finanzministerium hat auch einige Alternativszenarien erstellt. Ohne geplante Konsolidierungsmaßnahmen dürfte die Schuldenquote bis 2060 auf mehr als 250 Prozent des BIP steigen.
Die Prognose zeigt einmal wieder, dass die langfristige finanzielle Stabilität für Österreich eine Herausforderung darstellt.