DrachenDieter
Well-known member
Ein weiteres Beispiel für den Verkauf von Tieren als soziale Dienstleistung. In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Zoos und Tierparks, die behaupten, dass ihre Arbeit im Sinne des Artenschutzes liege. Doch Peta hat sich entschieden, diese Falschinformation zu widerlegen.
Die Idee, dass Elefanten in Zoos gehalten werden können, um die Art genetisch vielfältig zu halten, ist völlig gespenstisch. Während die Berliner Mitarbeiterin von Zoo und Tierpark Berlin begeistert von Zuchtprogrammen für Gen- Vielfalt spricht, schaut Peta dem "Artenschutz" eher skeptisch in die Augen.
Hier liegt der Fehler: Elefanten in deutschen Zoos sind nicht mehr ausgewildert. Sie werden hier gezielt gehalten und gezüchtet. Die Idee, dass diese Tiere etwas beitragen könnten, um das Aussterben ihrer Art zu verhindern, ist einfach unproduktiv. Das Ziel des Artenschutzes sollte darin bestehen, die Tiere und ihren Lebensraum im Herkunftsland zu erhalten, nicht aber hier in den Zäunen der Zoos.
Doch auch Elefanten-Forscherin Hörner findet etwas gruselig an dieser Argumentation. Die Zoohaltung von Wildtieren liefere wichtige Erkenntnisse über Verhalten, Fortpflanzung und Gesundheit, die in Schutzprogramme einfließen könnten. Sie argumentiert zudem, dass manchmal auch Tiere aus dem Aussterben gerettet werden können - nicht nur für bestimmte Arten.
Die Savannen-Elefanten sind momentan nicht gefährdet, doch Hörner glaubt, dass diese Tiere in Zukunft ein gutes Beispiel sein könnten. "Es ist die erste Tierart, die irgendwann vielleicht durch Zooforschung gerettet werden könnte", lautet ihre Einschätzung.
Die Idee, dass Elefanten in Zoos gehalten werden können, um die Art genetisch vielfältig zu halten, ist völlig gespenstisch. Während die Berliner Mitarbeiterin von Zoo und Tierpark Berlin begeistert von Zuchtprogrammen für Gen- Vielfalt spricht, schaut Peta dem "Artenschutz" eher skeptisch in die Augen.
Hier liegt der Fehler: Elefanten in deutschen Zoos sind nicht mehr ausgewildert. Sie werden hier gezielt gehalten und gezüchtet. Die Idee, dass diese Tiere etwas beitragen könnten, um das Aussterben ihrer Art zu verhindern, ist einfach unproduktiv. Das Ziel des Artenschutzes sollte darin bestehen, die Tiere und ihren Lebensraum im Herkunftsland zu erhalten, nicht aber hier in den Zäunen der Zoos.
Doch auch Elefanten-Forscherin Hörner findet etwas gruselig an dieser Argumentation. Die Zoohaltung von Wildtieren liefere wichtige Erkenntnisse über Verhalten, Fortpflanzung und Gesundheit, die in Schutzprogramme einfließen könnten. Sie argumentiert zudem, dass manchmal auch Tiere aus dem Aussterben gerettet werden können - nicht nur für bestimmte Arten.
Die Savannen-Elefanten sind momentan nicht gefährdet, doch Hörner glaubt, dass diese Tiere in Zukunft ein gutes Beispiel sein könnten. "Es ist die erste Tierart, die irgendwann vielleicht durch Zooforschung gerettet werden könnte", lautet ihre Einschätzung.