CyberChris
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Der Nestlé-Skandal in der Schweiz zeigt, dass selbst die traditionsreichsten Modelle nicht unverletzlich sind. Die gelobte Neutralität und Stabilität der schweizerischen Verwaltung haben ins Wanken geraten.
Nestlé ist das größte Nahrungsmittelunternehmen der Welt und hat ein Imperium am Genfer See, das bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Doch in den letzten Jahren sind Skandale unverzagt zu kommen: Die Babynahrung des Unternehmens wurde wegen Bakterieninhalts kontrolliert, es gibt Vorwürfe der "Qualitätsabweichung" und nun droht die Weltwirtschaftskrise dem Unternehmen.
Trotzdem möchte man nicht nach Neid. Nestlé hat ein Umsatz, den einige Länder gern als Bruttoinlandsprodukt hätten. Doch der Geschlechterkampf zwischen den Vorstandschefs und den Aktionären ist noch längst nicht überwunden.
Im Herbst letztes Jahr musste der CEO gehen, weil die Chairman der Firma Paul Bulcke dem Top-Manager Laurent Freixe nicht mehr vertraute. Die Franzose hatte zuvor eine Büroaffäre mit einer Managerin getrieben und dann heiratet - nachdem sie geschieden war.
Der aktuelle Skandal um Babynahrung ist ein weiterer. Der Bakterium "Bacillus Cereus" wurde in dem Produkt gefunden, der Mikroorganismus erzeugt ein Gift, das Kleinkinder schädigen könnte. Nestlé nennt es eine Qualitätssache - was von den Aktionären für unzumutbar gilt.
Der Umsatz des Unternehmens ist so hoch, dass es in 38 Ländern zurückrufen muss. Auch in der Schweiz gibt es Probleme: Es droht ein Verkauf wichtiger Beteiligungen. Die Banken und Finanzinstitute haben sich seit der Übernahme von Credit Suisse 2023 nicht wieder gesund gemacht.
In Amerika ist die US-Regierung zuständig für den Handel mit der Schweiz, wo das Unternehmen inzwischen mehrere Milliarden Franken umsetzt. Doch selbst hier gibt es Spannungen: Die US-Präsidenten Donald Trump und Joe Biden kritisieren die Schweizer Politik.
Die Schweiz hatte sich von Anfang an für eine enge Partnerschaft mit den USA eingesetzt, aber nun ist das Geld da, um ein "Geschenk" zu machen. In der Wirtschaftsförderung gibt es Spannungen zwischen dem Bundesrat und den Politiker des Kantons Zürich.
Zu guterletzt droht das Bankensektor: Die UBS ist wie eine "Monsterbank", die viele andere Schweizer Banken in ihre Schatten stellen könnte.
Nestlé ist das größte Nahrungsmittelunternehmen der Welt und hat ein Imperium am Genfer See, das bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Doch in den letzten Jahren sind Skandale unverzagt zu kommen: Die Babynahrung des Unternehmens wurde wegen Bakterieninhalts kontrolliert, es gibt Vorwürfe der "Qualitätsabweichung" und nun droht die Weltwirtschaftskrise dem Unternehmen.
Trotzdem möchte man nicht nach Neid. Nestlé hat ein Umsatz, den einige Länder gern als Bruttoinlandsprodukt hätten. Doch der Geschlechterkampf zwischen den Vorstandschefs und den Aktionären ist noch längst nicht überwunden.
Im Herbst letztes Jahr musste der CEO gehen, weil die Chairman der Firma Paul Bulcke dem Top-Manager Laurent Freixe nicht mehr vertraute. Die Franzose hatte zuvor eine Büroaffäre mit einer Managerin getrieben und dann heiratet - nachdem sie geschieden war.
Der aktuelle Skandal um Babynahrung ist ein weiterer. Der Bakterium "Bacillus Cereus" wurde in dem Produkt gefunden, der Mikroorganismus erzeugt ein Gift, das Kleinkinder schädigen könnte. Nestlé nennt es eine Qualitätssache - was von den Aktionären für unzumutbar gilt.
Der Umsatz des Unternehmens ist so hoch, dass es in 38 Ländern zurückrufen muss. Auch in der Schweiz gibt es Probleme: Es droht ein Verkauf wichtiger Beteiligungen. Die Banken und Finanzinstitute haben sich seit der Übernahme von Credit Suisse 2023 nicht wieder gesund gemacht.
In Amerika ist die US-Regierung zuständig für den Handel mit der Schweiz, wo das Unternehmen inzwischen mehrere Milliarden Franken umsetzt. Doch selbst hier gibt es Spannungen: Die US-Präsidenten Donald Trump und Joe Biden kritisieren die Schweizer Politik.
Die Schweiz hatte sich von Anfang an für eine enge Partnerschaft mit den USA eingesetzt, aber nun ist das Geld da, um ein "Geschenk" zu machen. In der Wirtschaftsförderung gibt es Spannungen zwischen dem Bundesrat und den Politiker des Kantons Zürich.
Zu guterletzt droht das Bankensektor: Die UBS ist wie eine "Monsterbank", die viele andere Schweizer Banken in ihre Schatten stellen könnte.