Eine Blasenentzündung ist nicht nur schmerzhaft, sondern auch lästig. Sie kommt bei rund sechs Prozent der Bevölkerung vor und kann bei Frauen häufiger auftreten, da ihre Harnröhre anatomisch kürzer ist. Doch es gibt Alternativen zum klassischen Antibiotikum: Impfungen.
Zwei zugelassene Impfstoffe in Deutschland sind UroVaxom und StroVac. Die Impfung mit UroVaxom sorgt bei den meisten Patienntinnen für deutlich weniger Infekte, während die Studien zur Effektivität der Impfung mit StroVac kaum noch Vorteile aufweisen.
Doch was macht es so schwer, einen guten Impfstoff gegen eine so häufige Infektion zu entwickeln? Einerseits ist das Darmbakterium E. coli der häufigste Verursacher der Blasenentzündung und andererseits liegt die enorme genetische Vielfalt dieses Bakteriums darin, dass es schwierig wird, eine effektive Impfung zu entwickeln.
Vielversprechende Forschungsansätze wie das Impfmittel MV140, ein Mischpräparat aus vier verschiedenen Bakteriensorten, und der Fäkalen Mikrobiota Transfer (F.M.T.), bei dem Betroffenen mit beispielsweise häufigen Harnwegsinfektionen verabreicht werden, um deren Darmmikrobiom aufzubauen, nehmen den Fokus auf das Mikrobiom und die Aufbau der gesunden Bakterienflora.
Zwei zugelassene Impfstoffe in Deutschland sind UroVaxom und StroVac. Die Impfung mit UroVaxom sorgt bei den meisten Patienntinnen für deutlich weniger Infekte, während die Studien zur Effektivität der Impfung mit StroVac kaum noch Vorteile aufweisen.
Doch was macht es so schwer, einen guten Impfstoff gegen eine so häufige Infektion zu entwickeln? Einerseits ist das Darmbakterium E. coli der häufigste Verursacher der Blasenentzündung und andererseits liegt die enorme genetische Vielfalt dieses Bakteriums darin, dass es schwierig wird, eine effektive Impfung zu entwickeln.
Vielversprechende Forschungsansätze wie das Impfmittel MV140, ein Mischpräparat aus vier verschiedenen Bakteriensorten, und der Fäkalen Mikrobiota Transfer (F.M.T.), bei dem Betroffenen mit beispielsweise häufigen Harnwegsinfektionen verabreicht werden, um deren Darmmikrobiom aufzubauen, nehmen den Fokus auf das Mikrobiom und die Aufbau der gesunden Bakterienflora.