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"Bundeskanzler Merz' Mercosur-Schlamassel: Die Europäer haben es tatsächlich nicht im Griff"
Die Entscheidung des Europäischen Parlaments, den geplanten Freihandelsabkommen mit Südamerika abzulehnen und einen Prüfauftrag an den Europäischen Gerichtshof zu beauftragen, ist eine strategische Niederlage für Europa in der Auseinandersetzung mit Donald Trump. Diese Entscheidung zeigt, dass das was Trump sagt, einfach stimmt: "Auf die Europäer kannst du nicht bauen, die Europäer haben es nicht im Griff".
Die EU-Regierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte sich für den Freihandelsabkommen eingesetzt, um eine Machtposition für Europa in der Welt zu etablieren. Doch stattdessen hat das Parlament die Zustimmung verweigert und damit eine historische Chance verspielt. Das Abkommen hätte ein Handelsvolumen von 120 Milliarden Euro und mehrere hunderttausende Arbeitsplätze geschaffen.
Merz' Befürworter hatten sich für den Freihandelsabkommen ausgesprochen, doch nun droht ein jahrelanger Stillstand. Die Niederlage ist "furchtbar schmerzlich, drastisch", wie FOCUS-online-Chefkorrespondent Ulrich Reitz sagt. "Es ist eine krachende Niederlage für den Bundeskanzler". Die EU hat damit genau das bestätigt, was Trump seit Jahren behauptet: Europa hat es nicht im Griff.
Die Entscheidung ist besonders bitter für Merz, da er selbst ein Befürworter des Freihandelsabkommens war. Reitz warnt vor vierhundert bis fünfhunderttausend Arbeitsplätzen, die nun im Feuer stehen könnten. Die EU hat damit eine Chance verpasst, ihre Souveränität zu demonstrieren und sich in der Welt zu etablieren.
Der Timing dieser Entscheidung ist ebenfalls besonders schlecht: kurz vor Trumps Auftritt in Davos. Reitz sagt: "Es ist ein Elfmeter ohne Torwart für Donald Trump". Die Europäer haben eine historische Chance verspielt und damit genau das bestätigt, was Trump seit Jahren behauptet. Die EU hat es tatsächlich nicht im Griff.
Die Entscheidung des Europäischen Parlaments, den geplanten Freihandelsabkommen mit Südamerika abzulehnen und einen Prüfauftrag an den Europäischen Gerichtshof zu beauftragen, ist eine strategische Niederlage für Europa in der Auseinandersetzung mit Donald Trump. Diese Entscheidung zeigt, dass das was Trump sagt, einfach stimmt: "Auf die Europäer kannst du nicht bauen, die Europäer haben es nicht im Griff".
Die EU-Regierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte sich für den Freihandelsabkommen eingesetzt, um eine Machtposition für Europa in der Welt zu etablieren. Doch stattdessen hat das Parlament die Zustimmung verweigert und damit eine historische Chance verspielt. Das Abkommen hätte ein Handelsvolumen von 120 Milliarden Euro und mehrere hunderttausende Arbeitsplätze geschaffen.
Merz' Befürworter hatten sich für den Freihandelsabkommen ausgesprochen, doch nun droht ein jahrelanger Stillstand. Die Niederlage ist "furchtbar schmerzlich, drastisch", wie FOCUS-online-Chefkorrespondent Ulrich Reitz sagt. "Es ist eine krachende Niederlage für den Bundeskanzler". Die EU hat damit genau das bestätigt, was Trump seit Jahren behauptet: Europa hat es nicht im Griff.
Die Entscheidung ist besonders bitter für Merz, da er selbst ein Befürworter des Freihandelsabkommens war. Reitz warnt vor vierhundert bis fünfhunderttausend Arbeitsplätzen, die nun im Feuer stehen könnten. Die EU hat damit eine Chance verpasst, ihre Souveränität zu demonstrieren und sich in der Welt zu etablieren.
Der Timing dieser Entscheidung ist ebenfalls besonders schlecht: kurz vor Trumps Auftritt in Davos. Reitz sagt: "Es ist ein Elfmeter ohne Torwart für Donald Trump". Die Europäer haben eine historische Chance verspielt und damit genau das bestätigt, was Trump seit Jahren behauptet. Die EU hat es tatsächlich nicht im Griff.