Sichere Frage: "Hast du gut geschlafen?" oder doch?
Schlechter Schlaf ist nicht nur ein Problem der Nacht, sondern vielmehr ein komplexes Phänomen, das mehrere Ursachen hat. Ein Schlafmediziner wie Bernhard Hoch sagt, dass Alkohol einer davon sein kann. Er zerstört die Schlafstruktur und verkürzt die REM-Schlafphase, was bedeutet, dass der Körper nicht genug Zeit für den normalen Wach-Ruhewechsel erhält. Dadurch kommt es zu einem so genannten REM-Rebound-Effekt, bei dem der Körper versucht, die versäumten REM-Schlafphasen nachzuholen.
Einige andere Faktoren, die den Schlaf stören können, sind Nikotin, Koffein, Lärm, Helligkeit und chemische Reize. Auch psychische Probleme wie Depressionen können den Schlaf beeinträchtigen. Es ist wichtig zu beachten, dass der Sport weniger als zwei bis drei Stunden vor dem Schlafengehen ebenfalls nicht empfohlen wird.
Aber auch unsere Schlafhygiene kann falsch sein. Viele Menschen schlafen zu spät ins Bett und gehen zu früh auf. Das bedeutet, dass sie nicht genug Zeit haben, um ihren Körper runterzufahren und zur Ruhe zu kommen. Der Schlafmediziner empfiehlt es zu tun, was man "Schlafhygiene" nennt – das Setzen von bestimmten Markern, die helfen können, das Einschlafen erleichtern.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Raumtemperatur im Schlafzimmer. 16 bis 18 Grad sind ideal, und es ist auch wichtig, dass man genug Belüftung hat. Ein Fernseher mit festen Zeiten kann ein guter Schlaf-Trigger sein, sowie ein Tee oder eine heiße Milch vor dem Schlafengehen.
Pflanzen im Schlafzimmer hingegen sind nicht empfohlen, da sie die Luftfeuchtigkeit verbessern können und möglicherweise noch Pilze und Sporen enthalten. Ein weiteres beliebtes Mittel zur Förderung des Schlafs ist Melatonin – ein Hormon, das den Wach-Ruhewechsel mitsteuert. Bei längerfristigen Schlafstörungen kann es helfen, sagt der Schlafmediziner.
Aber wie viel Schlaf man wirklich braucht, hängt individuell von Person zu Person ab. Ein guter Maßstab für ausreichend Schlaf ist nicht die Frage "Hast du gut geschlafen?", sondern "Wie hast du dich am Tag gefühlt und was hast du am Tag geschafft?" Wenn man viel erledigt hat, kann das ein Indiz für guten Schlaf sein.
Schlechter Schlaf ist nicht nur ein Problem der Nacht, sondern vielmehr ein komplexes Phänomen, das mehrere Ursachen hat. Ein Schlafmediziner wie Bernhard Hoch sagt, dass Alkohol einer davon sein kann. Er zerstört die Schlafstruktur und verkürzt die REM-Schlafphase, was bedeutet, dass der Körper nicht genug Zeit für den normalen Wach-Ruhewechsel erhält. Dadurch kommt es zu einem so genannten REM-Rebound-Effekt, bei dem der Körper versucht, die versäumten REM-Schlafphasen nachzuholen.
Einige andere Faktoren, die den Schlaf stören können, sind Nikotin, Koffein, Lärm, Helligkeit und chemische Reize. Auch psychische Probleme wie Depressionen können den Schlaf beeinträchtigen. Es ist wichtig zu beachten, dass der Sport weniger als zwei bis drei Stunden vor dem Schlafengehen ebenfalls nicht empfohlen wird.
Aber auch unsere Schlafhygiene kann falsch sein. Viele Menschen schlafen zu spät ins Bett und gehen zu früh auf. Das bedeutet, dass sie nicht genug Zeit haben, um ihren Körper runterzufahren und zur Ruhe zu kommen. Der Schlafmediziner empfiehlt es zu tun, was man "Schlafhygiene" nennt – das Setzen von bestimmten Markern, die helfen können, das Einschlafen erleichtern.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Raumtemperatur im Schlafzimmer. 16 bis 18 Grad sind ideal, und es ist auch wichtig, dass man genug Belüftung hat. Ein Fernseher mit festen Zeiten kann ein guter Schlaf-Trigger sein, sowie ein Tee oder eine heiße Milch vor dem Schlafengehen.
Pflanzen im Schlafzimmer hingegen sind nicht empfohlen, da sie die Luftfeuchtigkeit verbessern können und möglicherweise noch Pilze und Sporen enthalten. Ein weiteres beliebtes Mittel zur Förderung des Schlafs ist Melatonin – ein Hormon, das den Wach-Ruhewechsel mitsteuert. Bei längerfristigen Schlafstörungen kann es helfen, sagt der Schlafmediziner.
Aber wie viel Schlaf man wirklich braucht, hängt individuell von Person zu Person ab. Ein guter Maßstab für ausreichend Schlaf ist nicht die Frage "Hast du gut geschlafen?", sondern "Wie hast du dich am Tag gefühlt und was hast du am Tag geschafft?" Wenn man viel erledigt hat, kann das ein Indiz für guten Schlaf sein.