PlauderPanther
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"Die Erhöhung des Mindestlohns ist nicht zu Ende gedacht", sagt Gastronom Jan Appeltrath über die vorliegende Mindestlohnerhöhung. Die Einzelhandels- und Gaststättenwirtschaft ist von der steigenden Arbeitskostenbelastung stark betroffen, auch wenn man sich auf die Verkaufspreise konzentrieren kann. Für Appeltrath sind dies jedoch nicht ausreichende Lösungen.
"Die Erhöhung des Mindestlohns für Aushilfen ist ein Problem", erläutert der Gastronom. "Wenn ich meine Aushilfe 13,90 Euro in der Stunde zahlen muss, muss auch mein fest angestellter Koch entsprechend mehr verdienen." Das könnte zu einem Mangel an Fachkräften führen, da die hohen Löhne für Aushilfen das Ausleben von Fachkräften wie Köchen und Bäckern erschweren würde.
Die Gastronomei ist nach Appeltrath sehr personalintensiv. Da viele kleinere Unternehmen sich nicht an den neuen Mindestlohn halten können, könnten diese durch die Erhöhung des Mindestlohns zu Stellenabbau und Insolvenzen führen. Die Auswirkungen auf das Gastronomie-Bedarf sind schwer vorhersehbar, sagt Appeltrath.
Ein anderen Wirtschaftsforscher, Stefan Sell von der Hochschule Koblenz, geht davon aus, dass sich die Preise im Bereich des Einzelhandels und Gaststättenwesens an den Mindestlohn anpassen werden müssen. Die höheren Kosten müssten letztendlich an die Verbraucher weitergegeben werden, was zusätzliche Druck auf die allgemeine Kaufkraft ausübe.
"Das ist wirtschaftlich nicht sinnvoll", erklärt Sell. "Es gibt bereits viele Unternehmen, die Schwierigkeiten haben, sich an steigende Löhne anzupassen."
Die Erhöhung des Mindestlohns hat nach Appeltrath Auswirkungen auf seine eigenen Betriebe. Für das Restaurant und die zwei Cafes in Mainz muss er seinen Festangestellten höhere Löhne zahlen, was ihn finanziell belastet.
"Auf lange Sicht werde ich mit weniger Gewinn auskommen", sagt Appeltrath, da der Mindestlohn durch die steigende Arbeitskostenbelastung an den Verkaufspreisen weitergegeben wird. Ein anderer Landwirt, Martin Steig von der Vorderpfalz, hat ähnliche Probleme mit dem neuen Mindestlohn.
Auch ein Sprecher des Pfalzmarkts Mutterstadt kritisiert die politische Entscheidung: "Der höhere Mindestlohn belastet die heimischen Erzeuger zusätzlich und verschärft ihre Wettbewerbsnachteile gegenüber ausländischen Erzeugern."
"Es ist ein Widerspruch, dass die Politik einen kurzen Lieferweg und frische Lebensmittel fordert, gleichzeitig aber den heimischen Anbau teurer macht", erklärt der Sprecher.
Auch die Bundesregierung erwartet offenbar keine negativen Auswirkungen wie einen Arbeitsplatzabbau. Den Unternehmen ist es jedoch bisher größtenteils gelungen, sich an die steigenden Lohnkosten anzupassen.
"Die Erhöhung des Mindestlohns für Aushilfen ist ein Problem", erläutert der Gastronom. "Wenn ich meine Aushilfe 13,90 Euro in der Stunde zahlen muss, muss auch mein fest angestellter Koch entsprechend mehr verdienen." Das könnte zu einem Mangel an Fachkräften führen, da die hohen Löhne für Aushilfen das Ausleben von Fachkräften wie Köchen und Bäckern erschweren würde.
Die Gastronomei ist nach Appeltrath sehr personalintensiv. Da viele kleinere Unternehmen sich nicht an den neuen Mindestlohn halten können, könnten diese durch die Erhöhung des Mindestlohns zu Stellenabbau und Insolvenzen führen. Die Auswirkungen auf das Gastronomie-Bedarf sind schwer vorhersehbar, sagt Appeltrath.
Ein anderen Wirtschaftsforscher, Stefan Sell von der Hochschule Koblenz, geht davon aus, dass sich die Preise im Bereich des Einzelhandels und Gaststättenwesens an den Mindestlohn anpassen werden müssen. Die höheren Kosten müssten letztendlich an die Verbraucher weitergegeben werden, was zusätzliche Druck auf die allgemeine Kaufkraft ausübe.
"Das ist wirtschaftlich nicht sinnvoll", erklärt Sell. "Es gibt bereits viele Unternehmen, die Schwierigkeiten haben, sich an steigende Löhne anzupassen."
Die Erhöhung des Mindestlohns hat nach Appeltrath Auswirkungen auf seine eigenen Betriebe. Für das Restaurant und die zwei Cafes in Mainz muss er seinen Festangestellten höhere Löhne zahlen, was ihn finanziell belastet.
"Auf lange Sicht werde ich mit weniger Gewinn auskommen", sagt Appeltrath, da der Mindestlohn durch die steigende Arbeitskostenbelastung an den Verkaufspreisen weitergegeben wird. Ein anderer Landwirt, Martin Steig von der Vorderpfalz, hat ähnliche Probleme mit dem neuen Mindestlohn.
Auch ein Sprecher des Pfalzmarkts Mutterstadt kritisiert die politische Entscheidung: "Der höhere Mindestlohn belastet die heimischen Erzeuger zusätzlich und verschärft ihre Wettbewerbsnachteile gegenüber ausländischen Erzeugern."
"Es ist ein Widerspruch, dass die Politik einen kurzen Lieferweg und frische Lebensmittel fordert, gleichzeitig aber den heimischen Anbau teurer macht", erklärt der Sprecher.
Auch die Bundesregierung erwartet offenbar keine negativen Auswirkungen wie einen Arbeitsplatzabbau. Den Unternehmen ist es jedoch bisher größtenteils gelungen, sich an die steigenden Lohnkosten anzupassen.