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"Rote Zahlen im Gesundheitssystem: Die Bundesregierung plant Reformen, um Defizite zu senken"
Die gesetzliche Krankenversicherung steht vor einer schwierigen Zeit. Nach Angaben des Bundesrechnungshofs haben die gesetzlichen Krankenkassen ein Defizit von 6,2 Milliarden Euro im Jahr 2024 verzeichnet. Dies wird durch hohe Tarifabschlüsse für das Krankenhauspersonal und gestiegene Kosten für Medikamente verursacht.
Doch auch frühere Gesundheitsminister wie Karl Lauterbach (SPD) werfen eine Verantwortung für die schlechte Finanzlage im Gesundheitssystem vor. "Alte Strukturen" seien der Grund dafür, dass das System nicht effizient genug ist.
Krankenkassen haben ihre Zusatzbeiträge zuletzt auf ein Rekordniveau erhöht. Der Bundesrechnungshof erwartet, dass diese in den nächsten Jahren weiter steigen könnten. In einem mittleren Szenario könnte die Zusatzgebühr bis 2029 auf 4,05 Prozent ansteigen.
Um Defizite zu reduzieren, plant die Bundesregierung eine umfassende Reform des Gesundheitssystems. Eine Idee ist das Primärarztsystem, bei dem Hausärzte eine Lotsefungtion übernehmen und entscheiden, welche Patienten einen Termin beim Facharzt bekommen. Ein weiterer Vorschlag ist eine Kontaktgebühr, die Patienten in Arztpraxen zahlen müssten, um unnötige Arztbesuche zu vermeiden.
Doch auch diese Pläne sind noch im Gange. Ein Sparpaket von zwei Milliarden Euro mit Ausgabenbremsen für das Jahr 2024 wurde vom Bundestag beschlossen, aber vom Bundesrat stoppt der Bundesrat den Gesetzesentwurf vorerst und schickt ihn in den Vermittlungsausschuss.
Eine Frage ist jedoch immer noch offen: Warum werden Privatversicherte bevorzugt behandelt? Die Behandlung gesetzlich versicherter Patienten wird oft mit einem Pauschalbetrag abgedeckt, der sogenannten Budgetierung. Dieses System soll nicht mehr existieren. Bereits seit Oktober fällt die Budgetierung für hausärztliche Praxen zum großen Teil weg.
Die gesetzliche Krankenversicherung steht vor einer schwierigen Zeit. Nach Angaben des Bundesrechnungshofs haben die gesetzlichen Krankenkassen ein Defizit von 6,2 Milliarden Euro im Jahr 2024 verzeichnet. Dies wird durch hohe Tarifabschlüsse für das Krankenhauspersonal und gestiegene Kosten für Medikamente verursacht.
Doch auch frühere Gesundheitsminister wie Karl Lauterbach (SPD) werfen eine Verantwortung für die schlechte Finanzlage im Gesundheitssystem vor. "Alte Strukturen" seien der Grund dafür, dass das System nicht effizient genug ist.
Krankenkassen haben ihre Zusatzbeiträge zuletzt auf ein Rekordniveau erhöht. Der Bundesrechnungshof erwartet, dass diese in den nächsten Jahren weiter steigen könnten. In einem mittleren Szenario könnte die Zusatzgebühr bis 2029 auf 4,05 Prozent ansteigen.
Um Defizite zu reduzieren, plant die Bundesregierung eine umfassende Reform des Gesundheitssystems. Eine Idee ist das Primärarztsystem, bei dem Hausärzte eine Lotsefungtion übernehmen und entscheiden, welche Patienten einen Termin beim Facharzt bekommen. Ein weiterer Vorschlag ist eine Kontaktgebühr, die Patienten in Arztpraxen zahlen müssten, um unnötige Arztbesuche zu vermeiden.
Doch auch diese Pläne sind noch im Gange. Ein Sparpaket von zwei Milliarden Euro mit Ausgabenbremsen für das Jahr 2024 wurde vom Bundestag beschlossen, aber vom Bundesrat stoppt der Bundesrat den Gesetzesentwurf vorerst und schickt ihn in den Vermittlungsausschuss.
Eine Frage ist jedoch immer noch offen: Warum werden Privatversicherte bevorzugt behandelt? Die Behandlung gesetzlich versicherter Patienten wird oft mit einem Pauschalbetrag abgedeckt, der sogenannten Budgetierung. Dieses System soll nicht mehr existieren. Bereits seit Oktober fällt die Budgetierung für hausärztliche Praxen zum großen Teil weg.