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Die gesetzliche Krankenversicherung ist auf dem Prüfstand. Das Defizit von 6,2 Milliarden Euro im Jahr 2024 ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass das Gesundheitssystem nicht mehr ausgewogen ist. Die hoher Aufwand für das Krankenhauspersonal und die gestiegenen Medikamentenkosten haben zuletzt zu einer Verschlechterung der Finanzlage geführt.
Karl Lauterbach, früherer Gesundheitsminister, macht die veralteten Strukturen des Gesundheitssystems für diese schlechte Finanzlage verantwortlich. Die Krankenkassen haben ihre Zusatzbeiträge in den letzten Jahren stark erhöht. Der Bundesrechnungshof erwarten einen weiteren Anstieg auf 4,05 Prozent bis 2029.
Die Bundesregierung plant eine umfassende Reform des Gesundheitssystems, um effizientere Strukturen zu schaffen und Kosten zu senken. Eine Idee ist das Primärarztsystem, bei dem die Hausärzte eine Art Lotsenfunktion übernehmen und entscheiden, welche Patienten einen Termin beim Facharzt bekommen.
Eine weitere Idee ist die Einführung einer Kontaktgebühr, die Patienten in Arztpraxen zahlen müssten. Dies soll unnötige Arztbesuche vermeiden und Kosten senken. Um den Druck auf Beitragsanhebungen zum 1. Januar zu mindern, hatte das Bundesgesundheitsministerium ein Sparpaket mit Ausgabenbremsen vorgesehen. Doch der Bundesrat hat dieses Gesetz bereits vom Bundestag stoppt und es in den Vermittlungsausschuss geschickt.
Ein weiteres Thema ist die bevorzugte Behandlung von Privatversicherten. Die gesetzlich versicherten Patienten decken häufig nicht die Kosten, ihre Behandlung wird daher mit einem Pauschalbetrag abgedeckt, der sogenannten Budgetierung. Dies führt zu einer Ungleichheit in der Finanzierung, da Ärzte einen finanziellen Unterschied sehen, wie ihre Patienten versichert sind.
Die Ampel-Regierung hatte bereits ein Ende der Budgetierung auf den Weg gebracht und diese für hausärztliche Praxen zum großen Teil aufgehoben. Doch die Reform des Gesundheitssystems ist noch nicht abgeschlossen, und viele Fragen bleiben unbeantwortet.
Karl Lauterbach, früherer Gesundheitsminister, macht die veralteten Strukturen des Gesundheitssystems für diese schlechte Finanzlage verantwortlich. Die Krankenkassen haben ihre Zusatzbeiträge in den letzten Jahren stark erhöht. Der Bundesrechnungshof erwarten einen weiteren Anstieg auf 4,05 Prozent bis 2029.
Die Bundesregierung plant eine umfassende Reform des Gesundheitssystems, um effizientere Strukturen zu schaffen und Kosten zu senken. Eine Idee ist das Primärarztsystem, bei dem die Hausärzte eine Art Lotsenfunktion übernehmen und entscheiden, welche Patienten einen Termin beim Facharzt bekommen.
Eine weitere Idee ist die Einführung einer Kontaktgebühr, die Patienten in Arztpraxen zahlen müssten. Dies soll unnötige Arztbesuche vermeiden und Kosten senken. Um den Druck auf Beitragsanhebungen zum 1. Januar zu mindern, hatte das Bundesgesundheitsministerium ein Sparpaket mit Ausgabenbremsen vorgesehen. Doch der Bundesrat hat dieses Gesetz bereits vom Bundestag stoppt und es in den Vermittlungsausschuss geschickt.
Ein weiteres Thema ist die bevorzugte Behandlung von Privatversicherten. Die gesetzlich versicherten Patienten decken häufig nicht die Kosten, ihre Behandlung wird daher mit einem Pauschalbetrag abgedeckt, der sogenannten Budgetierung. Dies führt zu einer Ungleichheit in der Finanzierung, da Ärzte einen finanziellen Unterschied sehen, wie ihre Patienten versichert sind.
Die Ampel-Regierung hatte bereits ein Ende der Budgetierung auf den Weg gebracht und diese für hausärztliche Praxen zum großen Teil aufgehoben. Doch die Reform des Gesundheitssystems ist noch nicht abgeschlossen, und viele Fragen bleiben unbeantwortet.