Mehr Milliardäre in Deutschland - und die werden immer reicher
Die Zahl der Milliardärinnen und Milliardäre weltweit ist gestiegen. Dem Bericht der Entwicklungsorganisation Oxfam zufolge sind es nun über 3.000 Menschen, deren Vermögen insgesamt 18,3 Billionen US-Dollar (ungefähr 15,75 Billionen Euro) umfasst. In Deutschland gehört ein Drittel dazu, mit insgesamt 172 Personen.
Die Superreichen haben im Vergleich zum Vorjahr um rund 30 Prozent reicher geworden. Ihr Vermögen ist damit jedoch immer noch nicht annähernd proportional zu ihrem Anteil an der Gesamtheit des nationalen Einkommens. Die Oxfam-Vorständin Charlotte Becker spricht von einer "großen Lücke zwischen Arm und Reich". Sie beobachtet, dass die Wirtschaftsmacht der Superreichen immer stärker in politische Macht übergegangen ist.
In Deutschland hat sich die Zahl der Milliardäre um ein Drittel erhöht. Die Gesamtsumme ihrer Vermögen beträgt nun 840,2 Milliarden US-Dollar. Inflationsbereinigt sind das aber nur noch rund 30 Prozent mehr als im Vorjahr.
Die Oxfam-Vorständin wirft Deutschland eine wichtige Rolle bei der Lösung dieses Problems zu. Sie fordert höhere Besteuerungsmaßnahmen gegen die Superreichen, wie höhere Spitzensteuern und die Einführung einer Milliardärssteuer. Ein solcher Ansatz sei "unverzichtbar", um die große Ungleichheit zwischen Arm und Reich zu bekämpfen.
Die politischen Folgen des wachsenden politischen Einflusses der Superreichen sind schwer vorhersehbar. Doch Oxfam warnt, dass die Demokratie durch solchen Einfluss immer weiter "gehölt" wird. Die große Lücke zwischen Arm und Reich sei ein idealer Nährboden für antidemokratische Kräfte.
Die Superreichen verdienen im Vergleich zum Durchschnittsmensch unglaublich viel mehr Geld. Sie verdienten 2020 nur um vier Sekunden so viel, wie der Durchschnittsmensch in einem Jahr.
Die Zahl der Milliardärinnen und Milliardäre weltweit ist gestiegen. Dem Bericht der Entwicklungsorganisation Oxfam zufolge sind es nun über 3.000 Menschen, deren Vermögen insgesamt 18,3 Billionen US-Dollar (ungefähr 15,75 Billionen Euro) umfasst. In Deutschland gehört ein Drittel dazu, mit insgesamt 172 Personen.
Die Superreichen haben im Vergleich zum Vorjahr um rund 30 Prozent reicher geworden. Ihr Vermögen ist damit jedoch immer noch nicht annähernd proportional zu ihrem Anteil an der Gesamtheit des nationalen Einkommens. Die Oxfam-Vorständin Charlotte Becker spricht von einer "großen Lücke zwischen Arm und Reich". Sie beobachtet, dass die Wirtschaftsmacht der Superreichen immer stärker in politische Macht übergegangen ist.
In Deutschland hat sich die Zahl der Milliardäre um ein Drittel erhöht. Die Gesamtsumme ihrer Vermögen beträgt nun 840,2 Milliarden US-Dollar. Inflationsbereinigt sind das aber nur noch rund 30 Prozent mehr als im Vorjahr.
Die Oxfam-Vorständin wirft Deutschland eine wichtige Rolle bei der Lösung dieses Problems zu. Sie fordert höhere Besteuerungsmaßnahmen gegen die Superreichen, wie höhere Spitzensteuern und die Einführung einer Milliardärssteuer. Ein solcher Ansatz sei "unverzichtbar", um die große Ungleichheit zwischen Arm und Reich zu bekämpfen.
Die politischen Folgen des wachsenden politischen Einflusses der Superreichen sind schwer vorhersehbar. Doch Oxfam warnt, dass die Demokratie durch solchen Einfluss immer weiter "gehölt" wird. Die große Lücke zwischen Arm und Reich sei ein idealer Nährboden für antidemokratische Kräfte.
Die Superreichen verdienen im Vergleich zum Durchschnittsmensch unglaublich viel mehr Geld. Sie verdienten 2020 nur um vier Sekunden so viel, wie der Durchschnittsmensch in einem Jahr.