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Bauwirtschaft erwacht: Auftragsplus und Wachstumsmotor?
Die deutsche Baubranche schreitet aus der jahrelangen Talfahrt in Richtung Erholung. Der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe kletterte im November um 8,5 Prozent kalender- und saisonbereinigt, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dies ist der vierte inflationsbereinigte Zuwachs in fünf Monaten.
Der Hochbau profitiert insbesondere durch den Wohnungsbau, dessen Auftragseingang um 7,2 Prozent stieg. Im Tiefbau, das oft von Großprojekten und dem staatlich dominierten Straßenbau geprägt ist, nahm der Auftragseingang im November um 10,1 Prozent zu.
Die Bauindustrie spricht von einem "Lichtblick" nach langer Talfahrt. Der Hauptgeschäftsführer des HDB, Tim-Oliver Müller, rechnet für 2026 mit einem Umsatzplus der Unternehmen im Bauhauptgewerbe von real 2,5 Prozent. Das IMK prognostiziert für 2026 ein Plus bei den Bauinvestitionen von 2,5 Prozent.
Economen sehen das Auftragsplus als positives Zeichen für die deutsche Konjunktur und blicken auf eine Erholung der Bauwirtschaft. Der wissenschaftliche Direktor des IMK, Sebastian Dullien, sprach von einem weiteren Indiz dafür, dass sich die Bauwirtschaft von der Krise der vergangenen fünf Jahre erholt.
Der Bau könne "sogar zum Wachstumsmotor werden", nicht zuletzt wegen der Investitionsoffensive der Bundesregierung. Die Bautätigkeit werde in diesem Jahr eine wichtige Rolle spielen, dass sich die deutsche Wirtschaft aus der Rezession herausarbeitet. Der Wohnungsbau erholt sich zunehmend und die Aufträge profitieren von diversen Großprojekten, die auch dem öffentlichen Bau zu einem Auftragsplus verholfen haben.
Die deutsche Baubranche schreitet aus der jahrelangen Talfahrt in Richtung Erholung. Der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe kletterte im November um 8,5 Prozent kalender- und saisonbereinigt, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dies ist der vierte inflationsbereinigte Zuwachs in fünf Monaten.
Der Hochbau profitiert insbesondere durch den Wohnungsbau, dessen Auftragseingang um 7,2 Prozent stieg. Im Tiefbau, das oft von Großprojekten und dem staatlich dominierten Straßenbau geprägt ist, nahm der Auftragseingang im November um 10,1 Prozent zu.
Die Bauindustrie spricht von einem "Lichtblick" nach langer Talfahrt. Der Hauptgeschäftsführer des HDB, Tim-Oliver Müller, rechnet für 2026 mit einem Umsatzplus der Unternehmen im Bauhauptgewerbe von real 2,5 Prozent. Das IMK prognostiziert für 2026 ein Plus bei den Bauinvestitionen von 2,5 Prozent.
Economen sehen das Auftragsplus als positives Zeichen für die deutsche Konjunktur und blicken auf eine Erholung der Bauwirtschaft. Der wissenschaftliche Direktor des IMK, Sebastian Dullien, sprach von einem weiteren Indiz dafür, dass sich die Bauwirtschaft von der Krise der vergangenen fünf Jahre erholt.
Der Bau könne "sogar zum Wachstumsmotor werden", nicht zuletzt wegen der Investitionsoffensive der Bundesregierung. Die Bautätigkeit werde in diesem Jahr eine wichtige Rolle spielen, dass sich die deutsche Wirtschaft aus der Rezession herausarbeitet. Der Wohnungsbau erholt sich zunehmend und die Aufträge profitieren von diversen Großprojekten, die auch dem öffentlichen Bau zu einem Auftragsplus verholfen haben.