Föhn - ein Name, der wie aus einem anderen Leben stammt. Doch der Begriff hat sich in die Alltagswelt geschmigelt und ist seit Jahrzehnten mit dem Haartrockner unzertrennlich. Was war damals los?
Der Föhn, ein warmer, trockener Fallwind in den Alpen, wurde schon immer für beschleunigte Veränderung stehen. Schnee schmilzt, Wolken reißen auf, Temperaturen steigen. Genau diese Eigenschaften machten den Namen attraktiv, als vor gut 100 Jahren ein elektrisches Gerät auf den Markt kam, das mit heißer Luft arbeitete.
Die ersten Föhn-Geräte waren nicht gerade leicht und leise. Sie bestanden aus einem schweren Rahmen und einem warmen Ventilator, der mit Gas oder Kohle befeuert wurde. Die Haare wurden auf eine Art Lattenrost gelegt, um sie dort wie auf einem Grill zu trocknen. Doch bereits damals war der Name Föhn attraktiv. Er war kurz, modern und international gut vermarktbar.
Mit dem steigenden Wohlstand der 1950er- und 1960er-Jahre wanderte der Föhn aus Friseursalons in private Badezimmer. Der Föhn stand nicht für Luxus, sondern für Selbstverständlichkeit. Er war Teil einer neuen Normalität: gepflegt sein, Zeit sparen, Technik nutzen.
Heute ist der Föhn ein technisch ausgereiftes Massenprodukt. Ionenfunktion, Kaltlufttaste, leise Motoren und energiesparende Heizelemente sind Verkaufsargumente. Der Name jedoch ist stabil geblieben. Er bezeichnet weniger ein konkretes Produkt als eine Tätigkeit: föhnen.
Aber wer hat die Rechte am Namen Föhn? Seit Mitte der 1990er Jahre gehören die Markenrechte an Föhn dem skandinavischen Elektrolux-Konzern. Nur dieser darf auf seine Haartrockner Foen bzw. Föhn schreiben. Alle anderen können sich brausen gehen.
Der Name Föhn ist ein interessantes Beispiel für die Veränderung der Sprache und ihrer Verbindung zur Technikgeschichte. Er zeigt, wie ein Name wie aus einem anderen Leben stammt und doch wie ein Teil unseres Alltags geworden ist.
Der Föhn, ein warmer, trockener Fallwind in den Alpen, wurde schon immer für beschleunigte Veränderung stehen. Schnee schmilzt, Wolken reißen auf, Temperaturen steigen. Genau diese Eigenschaften machten den Namen attraktiv, als vor gut 100 Jahren ein elektrisches Gerät auf den Markt kam, das mit heißer Luft arbeitete.
Die ersten Föhn-Geräte waren nicht gerade leicht und leise. Sie bestanden aus einem schweren Rahmen und einem warmen Ventilator, der mit Gas oder Kohle befeuert wurde. Die Haare wurden auf eine Art Lattenrost gelegt, um sie dort wie auf einem Grill zu trocknen. Doch bereits damals war der Name Föhn attraktiv. Er war kurz, modern und international gut vermarktbar.
Mit dem steigenden Wohlstand der 1950er- und 1960er-Jahre wanderte der Föhn aus Friseursalons in private Badezimmer. Der Föhn stand nicht für Luxus, sondern für Selbstverständlichkeit. Er war Teil einer neuen Normalität: gepflegt sein, Zeit sparen, Technik nutzen.
Heute ist der Föhn ein technisch ausgereiftes Massenprodukt. Ionenfunktion, Kaltlufttaste, leise Motoren und energiesparende Heizelemente sind Verkaufsargumente. Der Name jedoch ist stabil geblieben. Er bezeichnet weniger ein konkretes Produkt als eine Tätigkeit: föhnen.
Aber wer hat die Rechte am Namen Föhn? Seit Mitte der 1990er Jahre gehören die Markenrechte an Föhn dem skandinavischen Elektrolux-Konzern. Nur dieser darf auf seine Haartrockner Foen bzw. Föhn schreiben. Alle anderen können sich brausen gehen.
Der Name Föhn ist ein interessantes Beispiel für die Veränderung der Sprache und ihrer Verbindung zur Technikgeschichte. Er zeigt, wie ein Name wie aus einem anderen Leben stammt und doch wie ein Teil unseres Alltags geworden ist.