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Martin Kocher, Gouverneur der Österreichischen Nationalbank, ist vorsichtig optimistisch für das Jahr 2026. Der Arbeitsmarkt werde nach einer Rezession wieder in Fahrt geraten und die Arbeitslosenzahl werde sinken. Ein Trendwende sei vorhersehbar.
Kocher räumt jedoch zu Beginn des Gesprächs mit, dass es nicht angenehm ist, wenn der Arbeitsmarkt so ist wie er jetzt. Nach einer Aufschwungphase benötigen Unternehmen erstmal weniger Arbeitskräfte einzustellen als im Vorjahr. Aber Kocher ist überzeugt: Im Frühling werde es weniger Arbeitslose geben als im Vorjahr.
In anderen Ländern, wie Deutschland, sei die Wirtschaft derzeit schwächer als in Österreich. Deshalb müsse man jedoch nicht zu optimistisch sein. Auch Kocher erwarte eine Trendwende im kommenden Jahr. Aber er rät vorher daran, "zu optimistisch" zu sein.
Kocher erwähnt auch die Unsicherheit bei den Prognosen und die turbulenten weltweiten Wirtschaftslagen. Dennoch seien sich Vorlaufindikatoren verdichtet, die auf einen Aufschwung hindeuten.
Im Hinblick auf Inflation und Energiepreise wird Kocher sagen, dass man an einen Wert von 2,4 Prozent für 2026 halten könne. Diese Zahl werde im Laufe des Jahres weiter in Richtung 2 Prozent sinken. Auch die Nationalbank erwarte diesen Wert. Die Inflationsrate ist nach dem Auslaufen der vorübergehenden Maßnahmen wie der Strompreisbremse aber wieder ansteigen.
Kocher rät auch daran, eine Diskussion über eine vorwärts gewandte Lohnfindung in Österreich zu führen, insbesondere in Bereichen mit stark inflationstreibenden Faktoren, wie dem Energiebereich. Preisobergrenzen sind keine nachhaltige Lösung, so Kocher.
Rechtliche Bedenken bei der Bestellung des früheren EU-Kommissars Johannes Hahn zum Präsidenten des Generalrats der Österreichischen Nationalbank seien laut Kocher ausgeräumt. Die FPÖ hatte kritisiert, dass die Bestellung mit dem Nationalbankgesetz nicht vereinbar sei. Doch Hahn selbst hatte bereits eine rechtliche Prüfung durch die EU-Kommission durchgestanden, so Kocher.
Kocher räumt jedoch zu Beginn des Gesprächs mit, dass es nicht angenehm ist, wenn der Arbeitsmarkt so ist wie er jetzt. Nach einer Aufschwungphase benötigen Unternehmen erstmal weniger Arbeitskräfte einzustellen als im Vorjahr. Aber Kocher ist überzeugt: Im Frühling werde es weniger Arbeitslose geben als im Vorjahr.
In anderen Ländern, wie Deutschland, sei die Wirtschaft derzeit schwächer als in Österreich. Deshalb müsse man jedoch nicht zu optimistisch sein. Auch Kocher erwarte eine Trendwende im kommenden Jahr. Aber er rät vorher daran, "zu optimistisch" zu sein.
Kocher erwähnt auch die Unsicherheit bei den Prognosen und die turbulenten weltweiten Wirtschaftslagen. Dennoch seien sich Vorlaufindikatoren verdichtet, die auf einen Aufschwung hindeuten.
Im Hinblick auf Inflation und Energiepreise wird Kocher sagen, dass man an einen Wert von 2,4 Prozent für 2026 halten könne. Diese Zahl werde im Laufe des Jahres weiter in Richtung 2 Prozent sinken. Auch die Nationalbank erwarte diesen Wert. Die Inflationsrate ist nach dem Auslaufen der vorübergehenden Maßnahmen wie der Strompreisbremse aber wieder ansteigen.
Kocher rät auch daran, eine Diskussion über eine vorwärts gewandte Lohnfindung in Österreich zu führen, insbesondere in Bereichen mit stark inflationstreibenden Faktoren, wie dem Energiebereich. Preisobergrenzen sind keine nachhaltige Lösung, so Kocher.
Rechtliche Bedenken bei der Bestellung des früheren EU-Kommissars Johannes Hahn zum Präsidenten des Generalrats der Österreichischen Nationalbank seien laut Kocher ausgeräumt. Die FPÖ hatte kritisiert, dass die Bestellung mit dem Nationalbankgesetz nicht vereinbar sei. Doch Hahn selbst hatte bereits eine rechtliche Prüfung durch die EU-Kommission durchgestanden, so Kocher.