Adidas ist in einem ernsthaften Niedergang. Die Aktien des Sportartikelherstellers sind heute am DAX-Ende zu sehen und verlieren deutlich über sechs Prozent. Der Wert der Papiere nähert sich seinem Zwölf-Monats-Tief bei etwas unter 150 Euro aus dem vergangenen Februar an. Das Unternehmen hat traditionell von großen Großereignissen wie der Fußball-Weltmeisterschaft profitiert, aber diesjährige Turnaround-Story ist vorbei.
Ein großer Teil der jüngsten Zwischenerholung geht verloren, und die von vielen Marktteilnehmern erwartete Anhebung der Geschäftsziele ist ausgeblieben. Zudem wirken die von den USA im April angekündigten hohen Zölle negativ nach.
Ein negativer Analystenkommentar der Bank of America hat Auslöser für diese Talfahrt gesetzt. Der Analyst Thierry Cota hatte die Einstufung für Adidas um gleich zwei Stufen von "Buy" auf "Underperform" gesenkt, was in dieser Deutlichkeit für einen DAX-Wert nicht alltäglich ist.
Die Reaktion der Anleger fällt entsprechend deutlich aus, weil sich der Experte fragt, was nach dem Großereignis Fußballweltmeisterschaft in diesem Jahr kommen könnte. Denn die Turnaround-Story, die die Kurse zuletzt gestützt hatte, sei vorbei. Vielmehr befinde sich der globale Sportartikelmarkt in einer Phase des Umbruchs.
Traditionell sind solche Prognosen für Adidas zunächst meist negativ. Die Papiere des Konkurrenten Puma und Nike tendierten zuletzt sehr volatil, aber das Unternehmen hat gezeigt, dass er sich durch eine Strategiewechsel wie Nike wiedererholen kann.
Der DAX setzt derweil am frühen Nachmittag seinen Rekordlauf fort und nimmt damit die runde Marke von 25.000 Punkten ins Visier. Zu den größten Gewinnern im DAX gehören heute Daimler Truck nach überraschend guten US-Absatzzahlen, und Infineon sind gefragt, die Papiere folgen dem positiven Trend des US-Chipsektors.
Doch Adidas bleibt weiterhin auf dem Niedergang. Die Zukunft des Unternehmens sieht nicht so hell aus.
Ein großer Teil der jüngsten Zwischenerholung geht verloren, und die von vielen Marktteilnehmern erwartete Anhebung der Geschäftsziele ist ausgeblieben. Zudem wirken die von den USA im April angekündigten hohen Zölle negativ nach.
Ein negativer Analystenkommentar der Bank of America hat Auslöser für diese Talfahrt gesetzt. Der Analyst Thierry Cota hatte die Einstufung für Adidas um gleich zwei Stufen von "Buy" auf "Underperform" gesenkt, was in dieser Deutlichkeit für einen DAX-Wert nicht alltäglich ist.
Die Reaktion der Anleger fällt entsprechend deutlich aus, weil sich der Experte fragt, was nach dem Großereignis Fußballweltmeisterschaft in diesem Jahr kommen könnte. Denn die Turnaround-Story, die die Kurse zuletzt gestützt hatte, sei vorbei. Vielmehr befinde sich der globale Sportartikelmarkt in einer Phase des Umbruchs.
Traditionell sind solche Prognosen für Adidas zunächst meist negativ. Die Papiere des Konkurrenten Puma und Nike tendierten zuletzt sehr volatil, aber das Unternehmen hat gezeigt, dass er sich durch eine Strategiewechsel wie Nike wiedererholen kann.
Der DAX setzt derweil am frühen Nachmittag seinen Rekordlauf fort und nimmt damit die runde Marke von 25.000 Punkten ins Visier. Zu den größten Gewinnern im DAX gehören heute Daimler Truck nach überraschend guten US-Absatzzahlen, und Infineon sind gefragt, die Papiere folgen dem positiven Trend des US-Chipsektors.
Doch Adidas bleibt weiterhin auf dem Niedergang. Die Zukunft des Unternehmens sieht nicht so hell aus.