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Ein Mann? Nein, das ist Lucy Tobin, die britische Journalistin. Auf LinkedIn hatte sie sich in einem Experiment zum Beispiel für ein männliches Profil ausgewählt. Doch was hätte passieren können, wenn sie sich als Frau präsentiert hätte? Die Antwort ist überraschend.
Lucy Tobins Erfahrung zeigt, dass Frauen auf LinkedIn deutlich weniger Sichtbarkeit haben als Männer mit ähnlichen Inhalten. Nachdem sie ihr Profilgeschlecht geändert hatte, erlebte sie einen Anstieg ihrer Impressionen um 2235 Prozent. Auch die Followerzahl der Autorin ging nach oben, vor allem durch den Erfolg eines Beitrags, der über 250.000 Aufrufe erzielte.
Aber es war nicht nur Lucy Tobin, die das Experiment unternahm. Zwei Unternehmerinnen und zwei Männer veröffentlichten gleichzeitig identische Inhalte und erhielten unterschiedliche Netzwerke. Die Frauen konnten ihre Beiträge fast gar nicht durchsetzen, während die Männer mit ihren Posts abgeschossen wurden.
Es ist also kein Wunder, dass Lucy Tobin warnt: Die Sichtbarkeit auf LinkedIn kann reale Auswirkungen auf Jobchancen haben. Die Algorithmen stärken Muster aus Daten, in denen männliche Stimmen historisch gesehen im Mittelpunkt stünden.
Doch was sagt LinkedIn dazu? Das Karrierenetzwerk bestreitet eine geschlechtsspezifische Bevorzugung und behauptet, dass ihre Algorithmen das Geschlecht nicht als Rankingfaktor berücksichtigen. Doch Lucy Tobin und andere Frauen zählen mit einer starken Empfindlichkeit nach.
Lucy Tobins Erfahrung zeigt, dass Frauen auf LinkedIn deutlich weniger Sichtbarkeit haben als Männer mit ähnlichen Inhalten. Nachdem sie ihr Profilgeschlecht geändert hatte, erlebte sie einen Anstieg ihrer Impressionen um 2235 Prozent. Auch die Followerzahl der Autorin ging nach oben, vor allem durch den Erfolg eines Beitrags, der über 250.000 Aufrufe erzielte.
Aber es war nicht nur Lucy Tobin, die das Experiment unternahm. Zwei Unternehmerinnen und zwei Männer veröffentlichten gleichzeitig identische Inhalte und erhielten unterschiedliche Netzwerke. Die Frauen konnten ihre Beiträge fast gar nicht durchsetzen, während die Männer mit ihren Posts abgeschossen wurden.
Es ist also kein Wunder, dass Lucy Tobin warnt: Die Sichtbarkeit auf LinkedIn kann reale Auswirkungen auf Jobchancen haben. Die Algorithmen stärken Muster aus Daten, in denen männliche Stimmen historisch gesehen im Mittelpunkt stünden.
Doch was sagt LinkedIn dazu? Das Karrierenetzwerk bestreitet eine geschlechtsspezifische Bevorzugung und behauptet, dass ihre Algorithmen das Geschlecht nicht als Rankingfaktor berücksichtigen. Doch Lucy Tobin und andere Frauen zählen mit einer starken Empfindlichkeit nach.