Psychedelika: Die Substanzen, die unsere Psyche heilen könnten - doch warum sind sie so weit von der Gesellschaft entfernt?
Eine lange Zeit waren Psychedelika in Deutschland und vielen anderen Ländern streng verboten. Diese Verbotsgesetze wurden jedoch erst im Jahr 1970 eingeführt, als das "Krieg gegen Drogen" am Laufen war. Seitdem sind viele Menschen von der Psyche und ihren therapeutischen Möglichkeiten abgekocht worden. Doch die Wissenschaft öffnet sich nun wieder diesen Substanzen - mit positiven Ergebnissen. Anne Philippi ist eine Journalistin, die in dieser Zeit ihre erste "Journey" machte: Sie ließ sich mit Magic Truffles aus den Niederlanden behandeln und hatte eine tiefe spirituelle Erfahrung. Doch die Wissenschaft nähert sich Psychedelika langsam wieder an.
Vor einigen Jahren begann Anne Philippi, sich intensiv mit diesen Substanzen zu beschäftigen. Sie war fasziniert von ihrer Wirksamkeit bei der Behandlung von schweren psychischen Erkrankungen und stellte sich die Frage: Warum werden Psychedelika nicht mehr als Heilungsmittel anerkannt? In einem Podcast, den sie selbst moderiert, spricht sie über ihre Erfahrungen mit LSD, Magic Mushrooms, Ayahuasca und anderen Substanzen.
Die Forschung zu diesen Substanzen ist jedoch komplex. Viele Menschen haben Angst vor Psychedelika und betrachten sie als Drogen. Doch die Wissenschaft zeigt, dass es sich um eine ganz andere Sache handelt: Es geht darum, das Bewusstsein zu verändern und die Psyche zu heilen.
"Es gibt so circa zehn oder fünfzehn Substanzen, die gerade in diesem Moment wieder erforscht werden", sagt Anne Philippi. "Das 'wieder' ist wichtig: Viele dieser Substanzen wurden bereits in den 1950er und 60er Jahren therapeutisch eingesetzt."
Doch warum sind Psychedelika dann so weit von der Gesellschaft entfernt? Ein wichtiger Grund ist die politische Einstellung gegenüber Drogen. "Der 'War on Drugs' entstand nicht im luftleeren Raum", erklärt Philippi. "Auch andere Substanzen wurden einst therapeutisch eingesetzt und endeten in einer Katastrophe."
Ein Beispiel dafür sind Opiate, die als Schmerzmittel verschrieben werden und heute eine verheerende Opioid-Krise verursachen. Selbst Kokain, das aus natürlichen Quellen stammt, wurde früher medizinisch eingesetzt. Die Wissenschaft zeigt nun jedoch, dass Psychedelika eine andere Sache sind: Sie helfen Menschen, mit schweren psychischen Erkrankungen umzugehen.
"Die Wissenschaft nähert sich Psychedelika langsam wieder an", sagt Anne Philippi. "Wir brauchen einen 'stabilen System' - nicht jeder Retreat ist auch geeignet. Es geht darum, dass man diese Substanzen richtig einsetzt."
Eine lange Zeit waren Psychedelika in Deutschland und vielen anderen Ländern streng verboten. Diese Verbotsgesetze wurden jedoch erst im Jahr 1970 eingeführt, als das "Krieg gegen Drogen" am Laufen war. Seitdem sind viele Menschen von der Psyche und ihren therapeutischen Möglichkeiten abgekocht worden. Doch die Wissenschaft öffnet sich nun wieder diesen Substanzen - mit positiven Ergebnissen. Anne Philippi ist eine Journalistin, die in dieser Zeit ihre erste "Journey" machte: Sie ließ sich mit Magic Truffles aus den Niederlanden behandeln und hatte eine tiefe spirituelle Erfahrung. Doch die Wissenschaft nähert sich Psychedelika langsam wieder an.
Vor einigen Jahren begann Anne Philippi, sich intensiv mit diesen Substanzen zu beschäftigen. Sie war fasziniert von ihrer Wirksamkeit bei der Behandlung von schweren psychischen Erkrankungen und stellte sich die Frage: Warum werden Psychedelika nicht mehr als Heilungsmittel anerkannt? In einem Podcast, den sie selbst moderiert, spricht sie über ihre Erfahrungen mit LSD, Magic Mushrooms, Ayahuasca und anderen Substanzen.
Die Forschung zu diesen Substanzen ist jedoch komplex. Viele Menschen haben Angst vor Psychedelika und betrachten sie als Drogen. Doch die Wissenschaft zeigt, dass es sich um eine ganz andere Sache handelt: Es geht darum, das Bewusstsein zu verändern und die Psyche zu heilen.
"Es gibt so circa zehn oder fünfzehn Substanzen, die gerade in diesem Moment wieder erforscht werden", sagt Anne Philippi. "Das 'wieder' ist wichtig: Viele dieser Substanzen wurden bereits in den 1950er und 60er Jahren therapeutisch eingesetzt."
Doch warum sind Psychedelika dann so weit von der Gesellschaft entfernt? Ein wichtiger Grund ist die politische Einstellung gegenüber Drogen. "Der 'War on Drugs' entstand nicht im luftleeren Raum", erklärt Philippi. "Auch andere Substanzen wurden einst therapeutisch eingesetzt und endeten in einer Katastrophe."
Ein Beispiel dafür sind Opiate, die als Schmerzmittel verschrieben werden und heute eine verheerende Opioid-Krise verursachen. Selbst Kokain, das aus natürlichen Quellen stammt, wurde früher medizinisch eingesetzt. Die Wissenschaft zeigt nun jedoch, dass Psychedelika eine andere Sache sind: Sie helfen Menschen, mit schweren psychischen Erkrankungen umzugehen.
"Die Wissenschaft nähert sich Psychedelika langsam wieder an", sagt Anne Philippi. "Wir brauchen einen 'stabilen System' - nicht jeder Retreat ist auch geeignet. Es geht darum, dass man diese Substanzen richtig einsetzt."