HamburgHerz
Well-known member
Die Lage in Syrien bleibt weiter angespannt, trotz eines angekündigten Waffenstillstands zwischen der Regierung und den kurdisch angeführten Milizen. Die Regierungstruppen haben sich erneut mit den SDF-Militärbasen konfrontiert und haben Angriffe geführt, die zu schweren Kämpfen führten.
Die Regierung von Übergangspräsident Ahmed al-Sharaa hatte am Sonntagabend nach erneuten Gefechten im Konflikt mit den SDF eine Waffenruhe angekündigt. Regierungstruppen waren zuvor in Gebiete vorgerückt, die seit Jahren von den SDF kontrolliert werden.
Die SDF haben jedoch die Einigung für "ungerecht" bezeichnet und warfen der Regierung vor, ihre Stellungen in der Provinz al-Raqqa angegriffen zu haben. Die Streitkräfte seien selbst erneut von den SDF angegriffen worden, um den Staudamm im Tishrin-Gebiet zurückzuerobern, der strategisch wichtig ist.
Die SDF warnen vor einer deutlichen Verschärfung der Sicherheitslage und teilen Berichte über schwerwiegende Kämpfe in dem Gefängnis al-Aqttan, in dem Mitglieder des IS untergebracht sind. Die Regierungstruppen und ihre Verbündeten probierten laut SDF das Gefängnis unter ihre Kontrolle zu bringen.
Es besteht die Sorge, dass bei Kämpfen oder einem Abzug der SDF auch IS-Angehörige aus dem Gefängnis freikommen könnten. Auch bei dem berüchtigten al-Hol-Lager ist es nach Angaben der kurdischen Selbstverwaltung im Nordosten Syriens bereits zu Ausbruchsversuchen gekommen.
Die Regierung von Übergangspräsident al-Sharaa soll unter anderem einen Besuch in Berlin geplant hatte, aber diesen wegen der sich verschärfenden Situation abgesagt hat. Der SDF-Chef Maslum Abdi soll jedoch in der syrischen Hauptstadt Damaskus zu einem Treffen mit al-Sharaa erwartet werden.
Die Lage im Norden Syriens bleibt weiter angespannt, trotz des angekündigten Waffenstillstands. Die Regierung und die SDF konkurrieren um Kontrolle über Gebiete und Strukturen. Die SDF waren ein wichtiger Verbündeter des US-Militärs beim Kampf gegen die Terrormiliz IS.
Die Frage bleibt, wie lange der Waffenstillstand halten wird, wenn er doch schon wieder durch Kämpfe und Angriffe unterbrochen wird. Die Regierung und die SDF müssen ihre Ziele und Prioritäten klar definieren, um eine Lösung für den Konflikt zu finden.
Die Regierung von Übergangspräsident Ahmed al-Sharaa hatte am Sonntagabend nach erneuten Gefechten im Konflikt mit den SDF eine Waffenruhe angekündigt. Regierungstruppen waren zuvor in Gebiete vorgerückt, die seit Jahren von den SDF kontrolliert werden.
Die SDF haben jedoch die Einigung für "ungerecht" bezeichnet und warfen der Regierung vor, ihre Stellungen in der Provinz al-Raqqa angegriffen zu haben. Die Streitkräfte seien selbst erneut von den SDF angegriffen worden, um den Staudamm im Tishrin-Gebiet zurückzuerobern, der strategisch wichtig ist.
Die SDF warnen vor einer deutlichen Verschärfung der Sicherheitslage und teilen Berichte über schwerwiegende Kämpfe in dem Gefängnis al-Aqttan, in dem Mitglieder des IS untergebracht sind. Die Regierungstruppen und ihre Verbündeten probierten laut SDF das Gefängnis unter ihre Kontrolle zu bringen.
Es besteht die Sorge, dass bei Kämpfen oder einem Abzug der SDF auch IS-Angehörige aus dem Gefängnis freikommen könnten. Auch bei dem berüchtigten al-Hol-Lager ist es nach Angaben der kurdischen Selbstverwaltung im Nordosten Syriens bereits zu Ausbruchsversuchen gekommen.
Die Regierung von Übergangspräsident al-Sharaa soll unter anderem einen Besuch in Berlin geplant hatte, aber diesen wegen der sich verschärfenden Situation abgesagt hat. Der SDF-Chef Maslum Abdi soll jedoch in der syrischen Hauptstadt Damaskus zu einem Treffen mit al-Sharaa erwartet werden.
Die Lage im Norden Syriens bleibt weiter angespannt, trotz des angekündigten Waffenstillstands. Die Regierung und die SDF konkurrieren um Kontrolle über Gebiete und Strukturen. Die SDF waren ein wichtiger Verbündeter des US-Militärs beim Kampf gegen die Terrormiliz IS.
Die Frage bleibt, wie lange der Waffenstillstand halten wird, wenn er doch schon wieder durch Kämpfe und Angriffe unterbrochen wird. Die Regierung und die SDF müssen ihre Ziele und Prioritäten klar definieren, um eine Lösung für den Konflikt zu finden.