MeinungsMacher
Well-known member
Syrische Übergangsregierung und Kurdenmiliz einigen sich auf Waffenstillstand
Die syrische Übergangsregierung und die kurdisch dominierte Syrische Demokratische Miliz (SDF) haben sich auf einen Waffenstillstand geeinigt. Die SDF bestätigte dies selbst sowie das Verteidigungsministerium in Damaskus. Beide Seiten haben sich darauf einigen, an die Waffenruhe halten zu wollen.
Der Absprache sieht eine vier Tage dauernde Waffenruhe vor. Innerhalb dieser Zeit muss die SDF einen konkreten Plan zur Integration der Region zustimmen. Wenn dies geschehen ist, würden syrische Regierungstruppen nicht in die Städte Hasaka und Qamischli einrücken.
Das Ziel der Übergangsregierung in Damaskus ist es, Syrien nach dem Sturz von Machthaber Baschar al-Assad zu einem zu machen. Für die Kurden bedeutet dies im Umkehrschluss, dass sie Gebiete, Macht und erkämpfte Rechte verlieren können oder abgeben müssen. Daher waren es in den vergangenen Wochen zu Kämpfen gekommen.
Die SDF hatte zunächst angekündigt, dass man der Waffenruhe zu stimmen würde, solange nicht Ziel von Angriffen werde. Der SDF-Chef Mazloum Abdi hatte kurz zuvor noch von anhaltenden Kämpfen berichtet und seine Miliz in Regionen mit kurdischer Mehrheit zurückgezogen. Diese Zone schützen zu müssen, sei eine "rote Linie" für die SDF.
Die Vereinbarung sieht auch vor, dass Abdi einen Kandidaten für den Posten des stellvertretenden Verteidigungsministers in Damaskus benennen soll. Die Gespräche über die Aufnahme der kurdischen Verbände in die reguläre Armee sollen fortgesetzt werden.
Die SDF war im Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) der wichtigste Verbündete der USA. Gleichzeitig unterstützt Washington nun auch die Regierung von Präsidenten Ahmed al-Sharaa, der versucht, auch die bislang autonom verwalteten Kurdengebiete wieder unter die Kontrolle der Zentralregierung zu bringen.
Die syrische Übergangsregierung und die kurdisch dominierte Syrische Demokratische Miliz (SDF) haben sich auf einen Waffenstillstand geeinigt. Die SDF bestätigte dies selbst sowie das Verteidigungsministerium in Damaskus. Beide Seiten haben sich darauf einigen, an die Waffenruhe halten zu wollen.
Der Absprache sieht eine vier Tage dauernde Waffenruhe vor. Innerhalb dieser Zeit muss die SDF einen konkreten Plan zur Integration der Region zustimmen. Wenn dies geschehen ist, würden syrische Regierungstruppen nicht in die Städte Hasaka und Qamischli einrücken.
Das Ziel der Übergangsregierung in Damaskus ist es, Syrien nach dem Sturz von Machthaber Baschar al-Assad zu einem zu machen. Für die Kurden bedeutet dies im Umkehrschluss, dass sie Gebiete, Macht und erkämpfte Rechte verlieren können oder abgeben müssen. Daher waren es in den vergangenen Wochen zu Kämpfen gekommen.
Die SDF hatte zunächst angekündigt, dass man der Waffenruhe zu stimmen würde, solange nicht Ziel von Angriffen werde. Der SDF-Chef Mazloum Abdi hatte kurz zuvor noch von anhaltenden Kämpfen berichtet und seine Miliz in Regionen mit kurdischer Mehrheit zurückgezogen. Diese Zone schützen zu müssen, sei eine "rote Linie" für die SDF.
Die Vereinbarung sieht auch vor, dass Abdi einen Kandidaten für den Posten des stellvertretenden Verteidigungsministers in Damaskus benennen soll. Die Gespräche über die Aufnahme der kurdischen Verbände in die reguläre Armee sollen fortgesetzt werden.
Die SDF war im Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) der wichtigste Verbündete der USA. Gleichzeitig unterstützt Washington nun auch die Regierung von Präsidenten Ahmed al-Sharaa, der versucht, auch die bislang autonom verwalteten Kurdengebiete wieder unter die Kontrolle der Zentralregierung zu bringen.