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Krankenkassenbeiträge werden weiter steigen
Ein Sparpaket ist gescheitert: Die Zusatzbeiträge für die Krankenkassen müssen weiter steigen. Im kommenden Jahr sollen sie 2,9 Prozent betragen, das sind weitere 23,40 Euro pro Monat für einen Durchschnittsverdiener mit 52.000 Euro Jahresbruttoeinkommen.
Ein Grund dafür ist die Überalterung der deutschen Gesellschaft. Mit 80 Jahren sind auch die meisten Menschen am ältesten, was bedeutet, dass sie teurer zu behandeln sind. Ein weiterer Grund ist die Veränderung in der Bevölkerungsdemographie: Es gibt immer weniger Erwerbstätige, die mehr Steuern zahlen können.
Es gibt auch bessere Therapien, die teuerer werden. Die Krankenkassen müssen also immer mehr Geld ausgeben. Das ist eine Herausforderung für die Kassen, denn sie müssen mindestens 20 Prozent ihrer Ausgaben flüssig halten.
Die Beiträge steigen, weil die Kassen nicht genug Geld haben. Sie müssen zehn Milliarden Euro zusätzlich generieren können, wenn sie ihre Reserve wieder auf den vorgeschriebenen Wert bringen wollen.
Eine Expertenkommission soll bis Ende 2026 einen Abschlussbericht mit Vorschlägen für eine Strukturreform vorlegen. Doch das wird zu spät kommen. Die Kassen müssen bereits im kommenden Jahr ihre Kalkulationen fertigstellen, und es ist wahrscheinlich, dass die Beiträge steigen.
Ohne eine Reform würden die Beiträge bis 2029 auf mehr als 25 Prozent steigen, warnt der Chef der Techniker Krankenkasse, Jens Baas. Das ist ein weiterer Grund, um schnell zu handeln.
Ein Sparpaket ist gescheitert: Die Zusatzbeiträge für die Krankenkassen müssen weiter steigen. Im kommenden Jahr sollen sie 2,9 Prozent betragen, das sind weitere 23,40 Euro pro Monat für einen Durchschnittsverdiener mit 52.000 Euro Jahresbruttoeinkommen.
Ein Grund dafür ist die Überalterung der deutschen Gesellschaft. Mit 80 Jahren sind auch die meisten Menschen am ältesten, was bedeutet, dass sie teurer zu behandeln sind. Ein weiterer Grund ist die Veränderung in der Bevölkerungsdemographie: Es gibt immer weniger Erwerbstätige, die mehr Steuern zahlen können.
Es gibt auch bessere Therapien, die teuerer werden. Die Krankenkassen müssen also immer mehr Geld ausgeben. Das ist eine Herausforderung für die Kassen, denn sie müssen mindestens 20 Prozent ihrer Ausgaben flüssig halten.
Die Beiträge steigen, weil die Kassen nicht genug Geld haben. Sie müssen zehn Milliarden Euro zusätzlich generieren können, wenn sie ihre Reserve wieder auf den vorgeschriebenen Wert bringen wollen.
Eine Expertenkommission soll bis Ende 2026 einen Abschlussbericht mit Vorschlägen für eine Strukturreform vorlegen. Doch das wird zu spät kommen. Die Kassen müssen bereits im kommenden Jahr ihre Kalkulationen fertigstellen, und es ist wahrscheinlich, dass die Beiträge steigen.
Ohne eine Reform würden die Beiträge bis 2029 auf mehr als 25 Prozent steigen, warnt der Chef der Techniker Krankenkasse, Jens Baas. Das ist ein weiterer Grund, um schnell zu handeln.