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Kostenexplodieren: Braucht Mecklenburg-Vorpommern ein Archäologisches Landesmuseum in Rostock?
Die Kosten für das geplante Archäologische Landesmuseum in Rostock haben sich dramatisch erhöht. Der von dem Kopenhagener Büro Lundgaard & Tranberg gewonnenen Architektenentwurf sieht einen Standort im Rostocker Stadthafen vor, doch Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) möchte nach einem günstigeren Standort suchen.
Die geplanten Baukosten für das Museum belaufen sich auf rund 85 Millionen Euro. In der Vergangenheit hatten die Kosten immer wieder zugenommen und waren in der Vergangenheit bei 45 Millionen Euro beziffert worden. Der Zeitplan ist ebenfalls kaum mehr haltbar, Stadt und Land hatten mit dem Beginn des Hochbaus und der Eröffnung im Jahr 2030 oder 2031 gerechnet.
Der Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs sieht einen Standort im Rostocker Stadthafen vor. Doch Ministerpräsidentin Schwesig möchte nach einem günstigeren Standort suchen. Die Kosten für das Museum könnten durch eine Umsetzung an Land am Wasser gesenkt werden.
Die Frage bleibt, ob das Projekt überhaupt nötig ist. Die öffentlichen Kassen sind leer und es ist nicht klar, ob die Kosten der neuen Expositionen im bestehenden Archäologischen Landesmuseum ausreichend abgedeckt werden können.
Die Kosten für das geplante Archäologische Landesmuseum in Rostock haben sich dramatisch erhöht. Der von dem Kopenhagener Büro Lundgaard & Tranberg gewonnenen Architektenentwurf sieht einen Standort im Rostocker Stadthafen vor, doch Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) möchte nach einem günstigeren Standort suchen.
Die geplanten Baukosten für das Museum belaufen sich auf rund 85 Millionen Euro. In der Vergangenheit hatten die Kosten immer wieder zugenommen und waren in der Vergangenheit bei 45 Millionen Euro beziffert worden. Der Zeitplan ist ebenfalls kaum mehr haltbar, Stadt und Land hatten mit dem Beginn des Hochbaus und der Eröffnung im Jahr 2030 oder 2031 gerechnet.
Der Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs sieht einen Standort im Rostocker Stadthafen vor. Doch Ministerpräsidentin Schwesig möchte nach einem günstigeren Standort suchen. Die Kosten für das Museum könnten durch eine Umsetzung an Land am Wasser gesenkt werden.
Die Frage bleibt, ob das Projekt überhaupt nötig ist. Die öffentlichen Kassen sind leer und es ist nicht klar, ob die Kosten der neuen Expositionen im bestehenden Archäologischen Landesmuseum ausreichend abgedeckt werden können.