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Die Koalitionsregierung steht vor einer neuen Krise: Die SPD will stärker steuern, während die CSU und CDU eine Steuerentschädigung für Unternehmen fordern. Der Bundesrat und der Bundestag haben kürzlich ein Wachstumspaket beschlossen, das mehr milliardenschwere Steuerentlastungen für Unternehmen enthält. Im Gegensatz dazu will die SPD die sehr großen Erbschaften stärker besteuern.
Die CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann hatte sich in der traditionellen Winterklausur in Bayern für eine Steuerreform ausgesprochen, aber die Pläne wurden von den Parteileitungen nicht unterstützt. Der CSU-Fraktionschef Markus Söder will jedoch weiterhin ein Reformpapier für die Erbschaftsteuer präsentieren.
Die SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hat erklärt, dass sehr hohe Erben sich mehr am Gemeinwohl beteiligen sollten. Er will die Erbschaftsteuer so gestalten, dass private Vermögensübertragungen innerhalb der Familie steuerfrei sind, aber millionenschwere Unternehmens-Erbschaften höher besteuert werden.
Die CSU will dagegen eine Steuersenkung und Regionalisierung der Abgabenregelung fordern. Der Staat soll sich nicht unverhältnismäßig an der Lebensleistung von Eltern bereichern, die jahrzehntelang Wohlstand erarbeitet haben, um ihre Kinder und Enkel abzusichern.
Die Wirtschaft unterstützt die CSU-Pläne. Die Stiftung Familienunternehmen und die Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie sehen in einer Steuerreform ein starkes Signal für mehr Wettbewerbsfähigkeit.
Die CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann hatte sich in der traditionellen Winterklausur in Bayern für eine Steuerreform ausgesprochen, aber die Pläne wurden von den Parteileitungen nicht unterstützt. Der CSU-Fraktionschef Markus Söder will jedoch weiterhin ein Reformpapier für die Erbschaftsteuer präsentieren.
Die SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hat erklärt, dass sehr hohe Erben sich mehr am Gemeinwohl beteiligen sollten. Er will die Erbschaftsteuer so gestalten, dass private Vermögensübertragungen innerhalb der Familie steuerfrei sind, aber millionenschwere Unternehmens-Erbschaften höher besteuert werden.
Die CSU will dagegen eine Steuersenkung und Regionalisierung der Abgabenregelung fordern. Der Staat soll sich nicht unverhältnismäßig an der Lebensleistung von Eltern bereichern, die jahrzehntelang Wohlstand erarbeitet haben, um ihre Kinder und Enkel abzusichern.
Die Wirtschaft unterstützt die CSU-Pläne. Die Stiftung Familienunternehmen und die Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie sehen in einer Steuerreform ein starkes Signal für mehr Wettbewerbsfähigkeit.