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"Koalition der Willigen" - Eine Chance für Frieden in der Ukraine?
Die Absicht, nach einem Waffenstillstand Truppen zur Ukraine zu schicken, hat die meisten ukrainischen Experten und Beobachter zu positivem überreicht. Bundeskanzler Friedrich Merz und seine europäischen Partner haben sich dafür ausgesprochen, Deutschland und andere NATO-Länder bereit zu sein, den Frieden in der Ukraine mit eigenen Soldaten zu sichern.
"Deutschland ist bereit, für die Sicherheit der Ukraine und ganz Europas mit einzustehen", sagte Merz. "Das ist ein historischer Moment". Auch Frankreich hat seine Absicht erklärt, Truppen zur Ukraine zu schicken, nachdem Paris den Gipfeltreffen von Januar 2026 besucht hatte.
Aber trotz dieser positiven Aussagen gibt es auch Zweifel an der Umsetzung der Konzepte. Einige Experten befürchten, dass die NATO-Länder genug ausgebildete Soldaten bereitstellen können, um eine friedenssichernde Mission in der Ukraine durchzuführen.
"Wenn wir von 25.000, 20.000 oder 30.000 Soldaten sprechen, dann kann man diese Zahl getrost verdoppeln", sagte der Militärexperte Denys Popowytsch im Radiosender NV.
Auch innerpolitische Probleme in Ländern wie Frankreich und Deutschland könnten die Entsendung von Truppen behindern. Entscheidungen über die Teilnahme müssten in den Parlamenten beschlossen werden, und dort sei Widerstand zu erwarten.
Trotz dieser Hürden sehen die meisten Experten jedoch ein internationales Kontingent als Chance für Frieden in der Ukraine. "Ein friedenssicherndes europäisches Kontingent würde eine abschreckende Wirkung auf Russland haben", sagte Oleksij Jischak vom Nationalen Institut für strategische Forschungen.
Das gilt insbesondere, wenn es um die USA geht, die nach dem Pariser Gipfel zum ersten Mal an einem Treffen der "Koalition der Willigen" teilnahmen. Die USA hätten ihre Unterstützung für ein friedenssicherndes europäisches Kontingent bekräftigt und verstanden, dass sie sich in ein neues europäisches Sicherheitssystem einbringen müssten.
Aber wie die meisten Experten, ist Russland bislang nicht an Frieden interessiert. "Der Kreml rümpft bisher nur die Nase", sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach dem Treffen in Paris. Die USA führten weiterhin Verhandlungen mit Russland und machten verschiedene Angebote, aber die Antwort des Kremls ist bisher unüberzeugend geblieben.
Insgesamt sieht es also so aus, als ob eine internationale Koalition der Willigen für einen Frieden in der Ukraine eine Chance hat. Aber wie bei jeder großen Herausforderung, gibt es auch hier viele Unsicherheiten und Risiken, die noch zu überwinden sind.
Die Absicht, nach einem Waffenstillstand Truppen zur Ukraine zu schicken, hat die meisten ukrainischen Experten und Beobachter zu positivem überreicht. Bundeskanzler Friedrich Merz und seine europäischen Partner haben sich dafür ausgesprochen, Deutschland und andere NATO-Länder bereit zu sein, den Frieden in der Ukraine mit eigenen Soldaten zu sichern.
"Deutschland ist bereit, für die Sicherheit der Ukraine und ganz Europas mit einzustehen", sagte Merz. "Das ist ein historischer Moment". Auch Frankreich hat seine Absicht erklärt, Truppen zur Ukraine zu schicken, nachdem Paris den Gipfeltreffen von Januar 2026 besucht hatte.
Aber trotz dieser positiven Aussagen gibt es auch Zweifel an der Umsetzung der Konzepte. Einige Experten befürchten, dass die NATO-Länder genug ausgebildete Soldaten bereitstellen können, um eine friedenssichernde Mission in der Ukraine durchzuführen.
"Wenn wir von 25.000, 20.000 oder 30.000 Soldaten sprechen, dann kann man diese Zahl getrost verdoppeln", sagte der Militärexperte Denys Popowytsch im Radiosender NV.
Auch innerpolitische Probleme in Ländern wie Frankreich und Deutschland könnten die Entsendung von Truppen behindern. Entscheidungen über die Teilnahme müssten in den Parlamenten beschlossen werden, und dort sei Widerstand zu erwarten.
Trotz dieser Hürden sehen die meisten Experten jedoch ein internationales Kontingent als Chance für Frieden in der Ukraine. "Ein friedenssicherndes europäisches Kontingent würde eine abschreckende Wirkung auf Russland haben", sagte Oleksij Jischak vom Nationalen Institut für strategische Forschungen.
Das gilt insbesondere, wenn es um die USA geht, die nach dem Pariser Gipfel zum ersten Mal an einem Treffen der "Koalition der Willigen" teilnahmen. Die USA hätten ihre Unterstützung für ein friedenssicherndes europäisches Kontingent bekräftigt und verstanden, dass sie sich in ein neues europäisches Sicherheitssystem einbringen müssten.
Aber wie die meisten Experten, ist Russland bislang nicht an Frieden interessiert. "Der Kreml rümpft bisher nur die Nase", sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach dem Treffen in Paris. Die USA führten weiterhin Verhandlungen mit Russland und machten verschiedene Angebote, aber die Antwort des Kremls ist bisher unüberzeugend geblieben.
Insgesamt sieht es also so aus, als ob eine internationale Koalition der Willigen für einen Frieden in der Ukraine eine Chance hat. Aber wie bei jeder großen Herausforderung, gibt es auch hier viele Unsicherheiten und Risiken, die noch zu überwinden sind.