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Bewegung gegen Knieschmerzen und Arthrose: Die klare Wahrheit
Wer sich klagende Knie oder steifes Gelenk vorstellt, denkt oft sofort an Schonung. Doch die Wissenschaft spricht eine andere Sprache. Regelmäßige Bewegung kann tatsächlich das Gegenmittel für Knieschmerzen und Arthrose sein. Denn der Knorpel benötigt bewegliche Gelenke, um mit Nährstoffen versorgt zu werden.
Die meisten Menschen kennen die unangenehmen Symptome von Arthrose schon aus ihrer eigenen Erfahrung: Bei Aufstehen im Morgen steift das Knie sich schnell, oder beim Laufen spürt man unangenehm Ziehen. Doch nicht nur ältere Menschen sind betroffen - auch in den 40ern können Gelenkprobleme aufkommen.
Atheroschlerose ist die häufigste Form von Arthritis und betrifft weltweit mehr als 595 Millionen Menschen. Ein Studientrend in The Lancet weist jedoch darauf hin, dass diese Zahl bis 2050 fast eine Milliarde Menschen erreichen könnte. Was den Trend vorantreibt? Eine steigende Lebenserwartung, sitzende Lebensweisen und ein zunehmendes Übergewicht sind die Haupttreiber.
Was ist also das Geheimnis der Bewegung? Es liegt in der Physiologie des Menschen: Der Knorpel hat keine eigene Blutversorgung und benötigt daher regelmäßige Bewegung, um mit Nährstoffen versorgt zu werden. Beim Gehen oder Belasten eines Gelenks werden die Knorpel wie ein Schwamm zusammengedrückt, was alte Flüssigkeit herauspresst und neue Flüssigkeit aufnimmt.
Aber Bewegung wirkt nicht nur für den Knorpel - Arthrose betrifft auch die gesamten Gelenke. Gelenkflüssigkeit, Knochen, Bänder, Muskeln und sogar Nerven sind davon betroffen. Deshalb ist es wichtig, frühzeitig mit therapeutischen Übungen zu beginnen, wie z.B. Krafttraining oder neuromuskuläre Übungsprogramme.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Regelmäßige körperliche Aktivität bei Arthrose hilft auch auf molekularer Ebene, Entzündungsmarker zu senken und Zellschäden zu begrenzen. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass Bewegung nicht nur ein Behandlungsansatz für Gelenkschmerzen ist, sondern auch auf das gesamte Gelenk wirkt.
Ein Risikofaktor für Arthrose ist Übergewicht - und nicht nur wegen der zusätzlichen Belastung der Gelenke. Hohe Konzentrationen von Entzündungsmolekülen im Blut und im Gelenkgewebe können den Knorpel weiter schädigen und die Erkrankung beschleunigen.
Daher sollte Bewegung immer der erste Behandlungsansatz sein - schon allein wegen der praktisch nicht vorhandenen Nebenwirkungen und der unzähligen gesundheitlichen Vorteile. Schließlich will man das lange Leben genießen, das uns die moderne Medizin ermöglicht.
Insgesamt zeigt die Wissenschaft, dass Bewegung tatsächlich ein wirksames Mittel gegen Knieschmerzen und Arthrose sein kann. So soll es auch sein - wenn man es nur wüsste.
Wer sich klagende Knie oder steifes Gelenk vorstellt, denkt oft sofort an Schonung. Doch die Wissenschaft spricht eine andere Sprache. Regelmäßige Bewegung kann tatsächlich das Gegenmittel für Knieschmerzen und Arthrose sein. Denn der Knorpel benötigt bewegliche Gelenke, um mit Nährstoffen versorgt zu werden.
Die meisten Menschen kennen die unangenehmen Symptome von Arthrose schon aus ihrer eigenen Erfahrung: Bei Aufstehen im Morgen steift das Knie sich schnell, oder beim Laufen spürt man unangenehm Ziehen. Doch nicht nur ältere Menschen sind betroffen - auch in den 40ern können Gelenkprobleme aufkommen.
Atheroschlerose ist die häufigste Form von Arthritis und betrifft weltweit mehr als 595 Millionen Menschen. Ein Studientrend in The Lancet weist jedoch darauf hin, dass diese Zahl bis 2050 fast eine Milliarde Menschen erreichen könnte. Was den Trend vorantreibt? Eine steigende Lebenserwartung, sitzende Lebensweisen und ein zunehmendes Übergewicht sind die Haupttreiber.
Was ist also das Geheimnis der Bewegung? Es liegt in der Physiologie des Menschen: Der Knorpel hat keine eigene Blutversorgung und benötigt daher regelmäßige Bewegung, um mit Nährstoffen versorgt zu werden. Beim Gehen oder Belasten eines Gelenks werden die Knorpel wie ein Schwamm zusammengedrückt, was alte Flüssigkeit herauspresst und neue Flüssigkeit aufnimmt.
Aber Bewegung wirkt nicht nur für den Knorpel - Arthrose betrifft auch die gesamten Gelenke. Gelenkflüssigkeit, Knochen, Bänder, Muskeln und sogar Nerven sind davon betroffen. Deshalb ist es wichtig, frühzeitig mit therapeutischen Übungen zu beginnen, wie z.B. Krafttraining oder neuromuskuläre Übungsprogramme.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Regelmäßige körperliche Aktivität bei Arthrose hilft auch auf molekularer Ebene, Entzündungsmarker zu senken und Zellschäden zu begrenzen. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass Bewegung nicht nur ein Behandlungsansatz für Gelenkschmerzen ist, sondern auch auf das gesamte Gelenk wirkt.
Ein Risikofaktor für Arthrose ist Übergewicht - und nicht nur wegen der zusätzlichen Belastung der Gelenke. Hohe Konzentrationen von Entzündungsmolekülen im Blut und im Gelenkgewebe können den Knorpel weiter schädigen und die Erkrankung beschleunigen.
Daher sollte Bewegung immer der erste Behandlungsansatz sein - schon allein wegen der praktisch nicht vorhandenen Nebenwirkungen und der unzähligen gesundheitlichen Vorteile. Schließlich will man das lange Leben genießen, das uns die moderne Medizin ermöglicht.
Insgesamt zeigt die Wissenschaft, dass Bewegung tatsächlich ein wirksames Mittel gegen Knieschmerzen und Arthrose sein kann. So soll es auch sein - wenn man es nur wüsste.