Kloster Seeon: CSU setzt auf Abschiebungen und niedrigere Steuern, aber Koalitionspartner SPD kritisiert solche Forderungen. Die CSU-Landesgruppe will in der Klausur im Kloster Seeon ihre Prioritäten setzen, unter anderem die Migration als Schwerpunkt und eine "große Abschiebeoffensive" für das neue Jahr.
CSU-Fraktionsvize Alexander Hoffmann will mit solchen Forderungen die Migration als Nummer-1-Thema der AfD wieder groß machen. Der Vorsitzende des Arbeitnehmerflügels der CDU, Dennis Radtke, ist jedoch skeptisch: "Warum die kleinere Schwesterpartei ausgerechnet bei der Migration auf neue Schlagzeilen abzielt - und zwei Monate vor extrem wichtigen Landtagswahlen das Nummer-1-Thema der AfD wieder groß macht."
Die CSU will auch vorgezogene Steuersenkungen für Unternehmen und den Wiedereinstieg in die Kernenergie setzen. Bundeskanzler Friedrich Merz wird am Donnerstag in Seeon austauschen mit CSU-Chef Markus Söder, um die Zukunft der Wirtschaft zu besprechen.
Die SPD lehnt die Forderungen der CSU ab: "Eine große Zahl an Syrinnen und Syrern ist hervorragend integriert", sagte Fraktionsvize Sonja Eichwede. Zudem müssten Rückführungen stets individuell mit Blick auf die Lage vor Ort geprüft werden.
Die CSU will auch politische Signale setzen: Mit Litauens Präsident Gitanas Nauseda und der finnischen Außenministerin Elina Valtonen hat Gastgeber Hoffmann zwei große Unterstützer der Ukraine nach Oberbayern eingeladen. Erwartet werden auch Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, oder die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie, Hildegard Müller.
Die Koalition zwischen CSU und SPD muss sich über ihre unterschiedlichen Ansichten über die Migration und Wirtschaft kümmern. Die CSU will aggressiv gegenüber der Migration vorgehen, während die SPD eher eine mehr humane Herangehensweise fordert.
CSU-Fraktionsvize Alexander Hoffmann will mit solchen Forderungen die Migration als Nummer-1-Thema der AfD wieder groß machen. Der Vorsitzende des Arbeitnehmerflügels der CDU, Dennis Radtke, ist jedoch skeptisch: "Warum die kleinere Schwesterpartei ausgerechnet bei der Migration auf neue Schlagzeilen abzielt - und zwei Monate vor extrem wichtigen Landtagswahlen das Nummer-1-Thema der AfD wieder groß macht."
Die CSU will auch vorgezogene Steuersenkungen für Unternehmen und den Wiedereinstieg in die Kernenergie setzen. Bundeskanzler Friedrich Merz wird am Donnerstag in Seeon austauschen mit CSU-Chef Markus Söder, um die Zukunft der Wirtschaft zu besprechen.
Die SPD lehnt die Forderungen der CSU ab: "Eine große Zahl an Syrinnen und Syrern ist hervorragend integriert", sagte Fraktionsvize Sonja Eichwede. Zudem müssten Rückführungen stets individuell mit Blick auf die Lage vor Ort geprüft werden.
Die CSU will auch politische Signale setzen: Mit Litauens Präsident Gitanas Nauseda und der finnischen Außenministerin Elina Valtonen hat Gastgeber Hoffmann zwei große Unterstützer der Ukraine nach Oberbayern eingeladen. Erwartet werden auch Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, oder die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie, Hildegard Müller.
Die Koalition zwischen CSU und SPD muss sich über ihre unterschiedlichen Ansichten über die Migration und Wirtschaft kümmern. Die CSU will aggressiv gegenüber der Migration vorgehen, während die SPD eher eine mehr humane Herangehensweise fordert.