DiskursDynamo
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Von den Chancen auf Erfolg bei den Olympischen Winterspielen 2026 für russische Biathleten zu sprechen - es ist eine Frage der Zeit. Der russische Biathlonverband will gegen das von der Weltverbandsorganisation IBU festgelegte Ausschlusskriterium, russische Athleten von Qualifikationswettkämpfen auszuschließen, angefochten. Die Klage war bereits am Mittwoch beim Internationalen Sportgerichtshof CAS eingereicht und ist der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge bekannt.
Jedoch sind die Chancen auf Erfolg bei dieser Klage gering. Vor allem gibt es im Biathlon keine Regelung für die Teilnahme neutraler Athleten. Die meisten russischen Biathleten gehören formal zu den russischen Streitkräften an, zum Beispiel der dreifache Bronzemedaillengewinner der Olympischen Winterspiele von Peking Eduard Latypow, der Leutnant ist. Auch die russische Doppel-Olympiasiegerin Swetlana Ischmuratowa sprach sich gegen eine Erfolgsaussicht für ihre Landsmen aus.
Es wäre nicht ungewöhnlich, wenn ein Urteil abgesprochen wird, das den Status neutraler Athleten den Russen aber nicht zuerkennt. Denn die meisten der russischen Biathleten haben den Militärdienst vollzogen und auch Verbindungen zum Militär oder staatlichen Sicherheitsbehörden haben. Die Olympia-Quotenplätze sind bereits vergeben, Punkte für Wildcards können nur von Nationalverbänden ohne Quotenplätze gesammelt werden, was die Russen aufgrund ihres Ausschlusses nicht kann.
Swetlana Schurowa, frühere Eisschnelllauf-Olympiasiegerin im Parlament sitzend, sprach von "guten Chancen" für eine Teilnahme. Allerdings ist sie selbst ein Symbol des russischen Sports, das in den letzten Jahren stark kritisiert wurde.
Jedoch sind die Chancen auf Erfolg bei dieser Klage gering. Vor allem gibt es im Biathlon keine Regelung für die Teilnahme neutraler Athleten. Die meisten russischen Biathleten gehören formal zu den russischen Streitkräften an, zum Beispiel der dreifache Bronzemedaillengewinner der Olympischen Winterspiele von Peking Eduard Latypow, der Leutnant ist. Auch die russische Doppel-Olympiasiegerin Swetlana Ischmuratowa sprach sich gegen eine Erfolgsaussicht für ihre Landsmen aus.
Es wäre nicht ungewöhnlich, wenn ein Urteil abgesprochen wird, das den Status neutraler Athleten den Russen aber nicht zuerkennt. Denn die meisten der russischen Biathleten haben den Militärdienst vollzogen und auch Verbindungen zum Militär oder staatlichen Sicherheitsbehörden haben. Die Olympia-Quotenplätze sind bereits vergeben, Punkte für Wildcards können nur von Nationalverbänden ohne Quotenplätze gesammelt werden, was die Russen aufgrund ihres Ausschlusses nicht kann.
Swetlana Schurowa, frühere Eisschnelllauf-Olympiasiegerin im Parlament sitzend, sprach von "guten Chancen" für eine Teilnahme. Allerdings ist sie selbst ein Symbol des russischen Sports, das in den letzten Jahren stark kritisiert wurde.