Kaufzwang für Luxusautos: Ökonomen kritisieren AfD-Pläne für Autoindustrie.
Die wirtschaftspolitischen Forderungen der AfD anlässlich der Landtagswahl in Baden-Württemberg haben die Ökonomen aufgegriffen. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, spricht von "eklatanter Inkompetenz" bei den Vorschlägen der AfD. Die Pläne würden dem Schutz der baden-württembergischen Automobilindustrie Priorität einräumen, aber dabei das ganze Land auf Kosten des Protektionismus und Abschottung schaden.
Die von der AfD geforderte "Buy-BW"-Klausel soll Behörden dazu zwingen, künftig nur Autos aus baden-württembergischer Produktion zu kaufen. Dies würde jedoch enormen wirtschaftlichen Schaden für Deutschland und insbesondere für die Menschen in Baden-Württemberg verursachen, sagt Fratzscher. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat die AfD bereits als rechtsextrem eingestuft.
Ein weiterer Kritiker ist der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest. Er spricht von "Buy-BW-Klauseln", die weder zielführend noch umsetzbar seien. Fuest sieht stattdessen den technischen Fortschritt als richtigen Weg, um die traditionellen deutschen Industrien zu halten. Regulierung müsse abgebaut und angepasst werden, zum Beispiel beim Datenschutz, bei KI, bei Gentechnik oder Nukleartechnik.
Die Buy-BW-Idee stehe in Konflikt mit allen möglichen rechtlichen Regelungen, sagt Fuest. Das Land habe wegen der starken Orientierung auf den Export ein größeres Interesse an offenen Märkten als fast alle anderen deutschen Regionen. Die AfD-Forderung sei also völlig unumsetzbar.
Die Umfrage für die Landtagswahl in Baden-Württemberg ist eindeutig: 20 Prozent der Stimmabgaber unterstützen die AfD, während die CDU mit 29 Prozent an zweiter Stelle liegt. Die Grünen kommen mit 23 Prozent auf den dritten Platz.
Die wirtschaftspolitischen Forderungen der AfD anlässlich der Landtagswahl in Baden-Württemberg haben die Ökonomen aufgegriffen. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, spricht von "eklatanter Inkompetenz" bei den Vorschlägen der AfD. Die Pläne würden dem Schutz der baden-württembergischen Automobilindustrie Priorität einräumen, aber dabei das ganze Land auf Kosten des Protektionismus und Abschottung schaden.
Die von der AfD geforderte "Buy-BW"-Klausel soll Behörden dazu zwingen, künftig nur Autos aus baden-württembergischer Produktion zu kaufen. Dies würde jedoch enormen wirtschaftlichen Schaden für Deutschland und insbesondere für die Menschen in Baden-Württemberg verursachen, sagt Fratzscher. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat die AfD bereits als rechtsextrem eingestuft.
Ein weiterer Kritiker ist der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest. Er spricht von "Buy-BW-Klauseln", die weder zielführend noch umsetzbar seien. Fuest sieht stattdessen den technischen Fortschritt als richtigen Weg, um die traditionellen deutschen Industrien zu halten. Regulierung müsse abgebaut und angepasst werden, zum Beispiel beim Datenschutz, bei KI, bei Gentechnik oder Nukleartechnik.
Die Buy-BW-Idee stehe in Konflikt mit allen möglichen rechtlichen Regelungen, sagt Fuest. Das Land habe wegen der starken Orientierung auf den Export ein größeres Interesse an offenen Märkten als fast alle anderen deutschen Regionen. Die AfD-Forderung sei also völlig unumsetzbar.
Die Umfrage für die Landtagswahl in Baden-Württemberg ist eindeutig: 20 Prozent der Stimmabgaber unterstützen die AfD, während die CDU mit 29 Prozent an zweiter Stelle liegt. Die Grünen kommen mit 23 Prozent auf den dritten Platz.