"Kanzler Merz lässt Bericht über geplanten Personalumbau dementieren"
Friedrich Merz und Jens Spahn (Archivbild)
Die Bundesregierung hat einen Pressebericht, der von einem möglichen Personalumbau im Kabinett sprach, dementiert. Der Bundeskanzler erwägt keine Personalrohde, erklärte eine Regierungssprecherin.
Ein Bericht des Magazins "Der Spiegel" berichtet, dass Merz eine größere Personalumstellung im Kabinett und an der Spitze der Unionsfraktion in Erwägung ziehe. Im Zentrum der Überlegungen stehe Unionsfraktionschef Jens Spahn.
Das Vertrauensverhältnis zwischen ihm und Merz sei schon lange gestört, berichtet das Magazin unter Berufung auf die "Umgebung des Kanzlers". Es gebe die Möglichkeit, Spahn zum Minister zu machen und ihn damit in die Kabinettsdisziplin zu zwingen.
Merz wolle zunächst den Ausgang der Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz abwarten. Komme es da nicht zu einem Stimmungsumschwung zugunsten der CDU, könnte es im Mai zu der Personalrohde kommen.
Eine andere Personelle Veränderung im Umfeld des Kanzlers gibt es bereits: Merz hatte zu Beginn des Jahres einen neuen Büroleiter im Kanzleramt präsentiert. Philipp Birkenmaier löste überraschend Jacob Schrot ab. Birkenmaiers Nachfolger wurde der bisherige Abteilungsleiter im Bereich Politik und Programm im Konrad-Adenauer-Haus, Marco Melle.
Die erste wesentliche personelle Veränderung im Umfeld des Kanzlers seit seiner Vereidigung im vergangenen Mai war diese. Sie wurde auch als Reaktion auf einen Unmut innerhalb der CDU und der CSU über die bisherige Regierungspolitik gesehen.
Friedrich Merz und Jens Spahn (Archivbild)
Die Bundesregierung hat einen Pressebericht, der von einem möglichen Personalumbau im Kabinett sprach, dementiert. Der Bundeskanzler erwägt keine Personalrohde, erklärte eine Regierungssprecherin.
Ein Bericht des Magazins "Der Spiegel" berichtet, dass Merz eine größere Personalumstellung im Kabinett und an der Spitze der Unionsfraktion in Erwägung ziehe. Im Zentrum der Überlegungen stehe Unionsfraktionschef Jens Spahn.
Das Vertrauensverhältnis zwischen ihm und Merz sei schon lange gestört, berichtet das Magazin unter Berufung auf die "Umgebung des Kanzlers". Es gebe die Möglichkeit, Spahn zum Minister zu machen und ihn damit in die Kabinettsdisziplin zu zwingen.
Merz wolle zunächst den Ausgang der Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz abwarten. Komme es da nicht zu einem Stimmungsumschwung zugunsten der CDU, könnte es im Mai zu der Personalrohde kommen.
Eine andere Personelle Veränderung im Umfeld des Kanzlers gibt es bereits: Merz hatte zu Beginn des Jahres einen neuen Büroleiter im Kanzleramt präsentiert. Philipp Birkenmaier löste überraschend Jacob Schrot ab. Birkenmaiers Nachfolger wurde der bisherige Abteilungsleiter im Bereich Politik und Programm im Konrad-Adenauer-Haus, Marco Melle.
Die erste wesentliche personelle Veränderung im Umfeld des Kanzlers seit seiner Vereidigung im vergangenen Mai war diese. Sie wurde auch als Reaktion auf einen Unmut innerhalb der CDU und der CSU über die bisherige Regierungspolitik gesehen.