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Jugendliche Gewalt gegen Eltern: Ein Tabuthema, das nicht mehr wegzudenken ist
In der Schweiz sind Jugendliche häufiger aggressiv gegenüber ihren Eltern als viele glauben. Eine Studie aus Zürich hat gezeigt, dass knapp ein Drittel aller Jugendlichen mindestens einmal körperlich gegen einen Elternteil vorgegangen ist. Was genau passt auf solche Ausbrüche hin und wie können sie verhindert werden?
Eines der Überraschendsten Ergebnisse der Studie ist, dass Jugendliche nicht nur körperlich gegen ihre Eltern agieren, sondern auch verbale Aggressionen zeigen. Einige Betroffene berichten sogar von einem Kreislauf der Gewalt, bei dem Konfliktmuster in der Pubertät vorgelebt werden.
"Das ist ein Tabuthema", sagt Laura Bechtiger, eine der Studienautorinnen. "Wir hoffen, dass diese Ergebnisse helfen, dass wir über diese Themen sprechen können und dass wir lernen, wie wir es verhindern können."
Faktoren, die Jugendliche in ihrer Konfliktbewältigung stärken, senken die Wahrscheinlichkeit körperlicher Aggression. Bei jungen Menschen, die lernen, mit negativen Emotionen umzugehen und durch ein unterstützendes familiäres Umfeld erhöht sich die Wahrscheinlichkeit erheblich, dass ein jugendlicher Ausbruch von Gewalt eine einmalige Sache bleibt.
"Konflikte zwischen Eltern und Jugendlichen sind normal und sogar wichtig für die Entwicklung", betont Denis Ribeaud, Ko-Direktor des z-proso-Projekts. Einzelne Ausrutscher in der Pubertät seien kein Grund zur Sorge, ein wiederholtes Muster körperlicher Aggression hingegen schon.
Eltern müssen lernen, weniger auf körperliche Bestrafung zu setzen und ein konstruktives Familienklima zu fördern. Kinder sollten idealerweise schon im Vorschulalter Strategien zur Emotionsregulation und Konfliktlösung erlernen.
In der Schweiz sind Jugendliche häufiger aggressiv gegenüber ihren Eltern als viele glauben. Eine Studie aus Zürich hat gezeigt, dass knapp ein Drittel aller Jugendlichen mindestens einmal körperlich gegen einen Elternteil vorgegangen ist. Was genau passt auf solche Ausbrüche hin und wie können sie verhindert werden?
Eines der Überraschendsten Ergebnisse der Studie ist, dass Jugendliche nicht nur körperlich gegen ihre Eltern agieren, sondern auch verbale Aggressionen zeigen. Einige Betroffene berichten sogar von einem Kreislauf der Gewalt, bei dem Konfliktmuster in der Pubertät vorgelebt werden.
"Das ist ein Tabuthema", sagt Laura Bechtiger, eine der Studienautorinnen. "Wir hoffen, dass diese Ergebnisse helfen, dass wir über diese Themen sprechen können und dass wir lernen, wie wir es verhindern können."
Faktoren, die Jugendliche in ihrer Konfliktbewältigung stärken, senken die Wahrscheinlichkeit körperlicher Aggression. Bei jungen Menschen, die lernen, mit negativen Emotionen umzugehen und durch ein unterstützendes familiäres Umfeld erhöht sich die Wahrscheinlichkeit erheblich, dass ein jugendlicher Ausbruch von Gewalt eine einmalige Sache bleibt.
"Konflikte zwischen Eltern und Jugendlichen sind normal und sogar wichtig für die Entwicklung", betont Denis Ribeaud, Ko-Direktor des z-proso-Projekts. Einzelne Ausrutscher in der Pubertät seien kein Grund zur Sorge, ein wiederholtes Muster körperlicher Aggression hingegen schon.
Eltern müssen lernen, weniger auf körperliche Bestrafung zu setzen und ein konstruktives Familienklima zu fördern. Kinder sollten idealerweise schon im Vorschulalter Strategien zur Emotionsregulation und Konfliktlösung erlernen.