NachbarNils
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Die Staatsregierung in Bayern will lautlos mit Microsoft einen neuen Rahmenvertrag abschließen, der knapp eine Milliarde Euro kostet. Die Verhandlungen über diesen Kontrakt sollen schon seit einigen Jahren stattfinden, doch nun sorgt die Bundesregierung unter Druck von Wirtschaftsverbänden und regionalen Unternehmen wiederum für Aufsehen. Ein Kritik-Offenerbrief unterzeichnete innerhalb weniger Tage mehr als 100 Persönlichkeiten aus der IT-Branche.
Microsoft soll flächendeckend das cloudbasierte Arbeitsumfeld Teams mit Copilot in den Bundesbezirk Bayern einbringen, wobei diese Applikationen ähnlich wie die Delos-Cloud in einem deutschen Rechenzentrum hostet. Die Verhandlungen über diesen Kontrakt sollen schon seit einigen Jahren stattfinden, doch nun sorgt die Staatsregierung wiederum für Aufsehen.
Das Finanzministerium Bayerns unterstützt diese Konzeption und bezieht sich dabei perspektivisch auf die großen weltweit agierenden Cloudanbieter. Doch Wirtschaftsverbände, regionale IT-Unternehmen und auch betroffene Behörden stöhnen ablehnend auf den Maßnahmenkatalog.
Der Bayern-Verband für Wirtschaft an der EU grenzt sich von dieser Position in einer Stellungnahme ab: "Bei der digitalen Souveränität geht es darum, die Freiheit und Autonomie des Staates, aber auch des Einzelnen zu schützen."
Microsoft soll flächendeckend das cloudbasierte Arbeitsumfeld Teams mit Copilot in den Bundesbezirk Bayern einbringen, wobei diese Applikationen ähnlich wie die Delos-Cloud in einem deutschen Rechenzentrum hostet. Die Verhandlungen über diesen Kontrakt sollen schon seit einigen Jahren stattfinden, doch nun sorgt die Staatsregierung wiederum für Aufsehen.
Das Finanzministerium Bayerns unterstützt diese Konzeption und bezieht sich dabei perspektivisch auf die großen weltweit agierenden Cloudanbieter. Doch Wirtschaftsverbände, regionale IT-Unternehmen und auch betroffene Behörden stöhnen ablehnend auf den Maßnahmenkatalog.
Der Bayern-Verband für Wirtschaft an der EU grenzt sich von dieser Position in einer Stellungnahme ab: "Bei der digitalen Souveränität geht es darum, die Freiheit und Autonomie des Staates, aber auch des Einzelnen zu schützen."