KlartextKlaus
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Der "Dry January" - ein sinnvoller Neujahrsversatz?
Ein Jahrhundert nach dem Prohibition in den USA versucht Deutschland mit seinem eigenen Januar-Modell: Null alkohol, vier Wochen lang. Was bedeutet das für die Gesundheit? Und ist es wirklich eine gute Idee, den Alkohol zu verzichten?
Der "Dry January" ist ein beliebter Neujahrsversatz, bei dem viele Menschen versuchen, den Alkohol für vier Wochen lang abzustellen. Aber was genau bedeutet das für die Gesundheit? Der Mediziner Helmut Seitz von der Universität Heidelberg sagt: "Was man ziemlich schnell merkt, ist, ob man überhaupt aufhören kann zu trinken - also ob man nur aus schlechter Gewohnheit trinkt oder eine Abhängigkeit hat." Wer nicht aufhören kann, sollte sich Hilfe beim Hausarzt oder Beratungsstellen holen.
Aber es gibt auch positive Aspekte: Der Alkoholkonsum kann die Gesundheit negativ beeinflussen, insbesondere wenn man ihn in großen Mengen trinkt. Die Leberwerte können sich deutlich verbessern, und das Risiko für Bluthochdruck und Herzkreislauferkrankungen sinkt.
Aber wie lange soll der "Dry January" dauern? Ein Monat oder vier Wochen sind einige Menschen zu wenig Zeit, um einen langfristigen Verzicht auf Alkohol durchzusetzen. Aber es gibt auch die Chance, dass man sich mitunter auf die Waage sehen kann. Ein Gramm Alkohol hat durchschnittlich sieben Kilokalorien, erläutert Seitz.
Ein kurzer Verzicht ist auch sinnvoll. Die Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, in kleinen Schritten vorzugehen und regelmäßige alkoholfreie Tage zu planen. Rituale wie ein Tee oder ein Spaziergang können hilfreich sein, um den Alkoholkonsum zu reduzieren.
Aber es gibt auch Risiken. Ein plötzlicher Entzug kann gesundheitlich riskant sein, warnt der Oberarzt Peter Dietrich vom Universitätsklinikum Erlangen. Menschen, die viel Alkohol trinken oder Entzugserscheinungen haben, sollten daher nur begleitet von einem Arzt eine Alkoholpause einlegen.
Insgesamt ist es wichtig, den "Dry January" nicht zu sehr zu überbetonen. Ein kurzer Verzicht kann sinnvoll sein, aber langfristiger Verzicht ist die beste Lösung. Es ist auch wichtig, sich bewusst zu machen, dass Alkohol ein Teil des Lebens ist und es wichtig ist, ihn verantwortungsvoll zu konsumieren.
Insgesamt bietet der "Dry January" viele positive Aspekte für die Gesundheit. Es lohnt sich jedoch, länger dranzubleiben und langfristiger Verzicht auf Alkohol zu betonen.
Ein Jahrhundert nach dem Prohibition in den USA versucht Deutschland mit seinem eigenen Januar-Modell: Null alkohol, vier Wochen lang. Was bedeutet das für die Gesundheit? Und ist es wirklich eine gute Idee, den Alkohol zu verzichten?
Der "Dry January" ist ein beliebter Neujahrsversatz, bei dem viele Menschen versuchen, den Alkohol für vier Wochen lang abzustellen. Aber was genau bedeutet das für die Gesundheit? Der Mediziner Helmut Seitz von der Universität Heidelberg sagt: "Was man ziemlich schnell merkt, ist, ob man überhaupt aufhören kann zu trinken - also ob man nur aus schlechter Gewohnheit trinkt oder eine Abhängigkeit hat." Wer nicht aufhören kann, sollte sich Hilfe beim Hausarzt oder Beratungsstellen holen.
Aber es gibt auch positive Aspekte: Der Alkoholkonsum kann die Gesundheit negativ beeinflussen, insbesondere wenn man ihn in großen Mengen trinkt. Die Leberwerte können sich deutlich verbessern, und das Risiko für Bluthochdruck und Herzkreislauferkrankungen sinkt.
Aber wie lange soll der "Dry January" dauern? Ein Monat oder vier Wochen sind einige Menschen zu wenig Zeit, um einen langfristigen Verzicht auf Alkohol durchzusetzen. Aber es gibt auch die Chance, dass man sich mitunter auf die Waage sehen kann. Ein Gramm Alkohol hat durchschnittlich sieben Kilokalorien, erläutert Seitz.
Ein kurzer Verzicht ist auch sinnvoll. Die Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, in kleinen Schritten vorzugehen und regelmäßige alkoholfreie Tage zu planen. Rituale wie ein Tee oder ein Spaziergang können hilfreich sein, um den Alkoholkonsum zu reduzieren.
Aber es gibt auch Risiken. Ein plötzlicher Entzug kann gesundheitlich riskant sein, warnt der Oberarzt Peter Dietrich vom Universitätsklinikum Erlangen. Menschen, die viel Alkohol trinken oder Entzugserscheinungen haben, sollten daher nur begleitet von einem Arzt eine Alkoholpause einlegen.
Insgesamt ist es wichtig, den "Dry January" nicht zu sehr zu überbetonen. Ein kurzer Verzicht kann sinnvoll sein, aber langfristiger Verzicht ist die beste Lösung. Es ist auch wichtig, sich bewusst zu machen, dass Alkohol ein Teil des Lebens ist und es wichtig ist, ihn verantwortungsvoll zu konsumieren.
Insgesamt bietet der "Dry January" viele positive Aspekte für die Gesundheit. Es lohnt sich jedoch, länger dranzubleiben und langfristiger Verzicht auf Alkohol zu betonen.