Sicherheitslücken in Kabul: Sieben Menschen ums Leben gebracht, weil ein chinesisches Restaurant zum Ziel eines Bombenanschlags wurde.
Ein Explosion im Hotel-Shahr-e-Naw in der afghanischen Hauptstadt Kabul hat am Montag sieben Menschen getötet. Von den Opfern sind ein chinesischer Staatsbürger und sechs Afghanen unter ihnen, wie Polizeisprecher Khalid Zadran mitteilte. Die Detonation ereignete sich in einem Gebäude, das eigentlich als sicherster Bezirk der Stadt gilt und in dem sich mehrere Botschaften befinden.
Die Extremistengruppe Islamischer Staat hat sich zu dem Bombenanschlag bekannt. Die radikalislamischen Taliban hatten nach ihrer Machtübernahme 2021 versprochen, die Sicherheit im Land wiederherzustellen. Dennoch kommt es immer wieder zu Bombenanschlägen, die häufig von der Gruppe bekennt werden.
Eine interessante Beziehung zwischen Peking und den Machthabern in Kabul zeigt sich hier: In den letzten Monaten reisen zahlreiche chinesische Geschäftsleute nach Afghanistan. China teilt eine 76 Kilometer lange Grenze mit dem Land, während westliche Staaten die Taliban-Regierung nicht anerkennen. Peking unterhält enge Beziehungen zu den Machthabern in Kabul. Im Jahr 2022 verübte die mit den Taliban rivalisierende Jihadistenmiliz Islamischer Staat ein Attentat auf ein von chinesischen Reisenden besuchtes Hotel.
Eine weitere Gelegenheit, über die Komplexität der internationalen Beziehungen im Nahen Osten zu sprechen. Die Taliban-Regierung und Peking stehen hier in direktem Zusammenhang.
Ein Explosion im Hotel-Shahr-e-Naw in der afghanischen Hauptstadt Kabul hat am Montag sieben Menschen getötet. Von den Opfern sind ein chinesischer Staatsbürger und sechs Afghanen unter ihnen, wie Polizeisprecher Khalid Zadran mitteilte. Die Detonation ereignete sich in einem Gebäude, das eigentlich als sicherster Bezirk der Stadt gilt und in dem sich mehrere Botschaften befinden.
Die Extremistengruppe Islamischer Staat hat sich zu dem Bombenanschlag bekannt. Die radikalislamischen Taliban hatten nach ihrer Machtübernahme 2021 versprochen, die Sicherheit im Land wiederherzustellen. Dennoch kommt es immer wieder zu Bombenanschlägen, die häufig von der Gruppe bekennt werden.
Eine interessante Beziehung zwischen Peking und den Machthabern in Kabul zeigt sich hier: In den letzten Monaten reisen zahlreiche chinesische Geschäftsleute nach Afghanistan. China teilt eine 76 Kilometer lange Grenze mit dem Land, während westliche Staaten die Taliban-Regierung nicht anerkennen. Peking unterhält enge Beziehungen zu den Machthabern in Kabul. Im Jahr 2022 verübte die mit den Taliban rivalisierende Jihadistenmiliz Islamischer Staat ein Attentat auf ein von chinesischen Reisenden besuchtes Hotel.
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