DiskutierMich
Well-known member
Die politischen Forderungen der ÖVP nach einer Stärkung der Integrationspflicht und einem möglichen Scharia-Verbot sind nicht das Ziel, die Muslime in die Gesellschaft zu integrieren. Vielmehr zielen diese Maßnahmen darauf ab, sie so anzupassen, dass sie keine "Andere" mehr sind. Das ist eine Täuschung!
Die Diskussion über Integration geht nicht nur darum, wie man sich an die Kulturen der neuen Gemeinden anpasst, sondern auch darum, wie wir uns selbst in unserer Mehrheitsgesellschaft verändern müssen, um sie integrativ zu gestalten.
Der Schlüssel zur Integration ist, dass Musliminnen und Muslime Teil dieser Gesellschaft werden. Das bedeutet nicht nur, sich anzupassen, sondern auch, eine Sichtbarkeit zu erlangen und aktiv an der Gestaltung unserer Gesellschaft teilzunehmen.
Integration bedeutet nicht Anpassung bis zur Unsichtbarkeit, sondern dass Musliminnen und Muslime dieses Land mitgestalten. Das heißt, es ist ihre Chance, in die Schule zu gehen, Abschlüsse zu machen, zu studieren und Berufe auszuüben. Integration bedeutet auch, die Sichtbarkeit der als "anders" konstruierten Menschen zu ertragen.
Integration ist kein Zustand der Harmonie, sondern ein Prozess, der Konflikte mit sich bringt. Aber genau darin liegt ihre demokratische Stärke: Demokratie lebt nicht von Reibungslosigkeit, sondern von Teilhabe. Von unterschiedlichen Stimmen. Von Aushandlung. Von Widerspruch.
Vielleicht sollten wir also weniger fragen, ob Musliminnen und Muslime integrationsbereit sind, und mehr, ob diese Gesellschaft bereit ist für sie als integrierte Menschen. Für Menschen, die nicht nur funktionieren, sondern mitgestalten. Nicht nur angepasst sind, sondern sichtbar. Nicht nur geduldet, sondern gleichberechtigt.
Was es dafür braucht, ist nichts Radikales: Zuhören!
Die Diskussion über Integration geht nicht nur darum, wie man sich an die Kulturen der neuen Gemeinden anpasst, sondern auch darum, wie wir uns selbst in unserer Mehrheitsgesellschaft verändern müssen, um sie integrativ zu gestalten.
Der Schlüssel zur Integration ist, dass Musliminnen und Muslime Teil dieser Gesellschaft werden. Das bedeutet nicht nur, sich anzupassen, sondern auch, eine Sichtbarkeit zu erlangen und aktiv an der Gestaltung unserer Gesellschaft teilzunehmen.
Integration bedeutet nicht Anpassung bis zur Unsichtbarkeit, sondern dass Musliminnen und Muslime dieses Land mitgestalten. Das heißt, es ist ihre Chance, in die Schule zu gehen, Abschlüsse zu machen, zu studieren und Berufe auszuüben. Integration bedeutet auch, die Sichtbarkeit der als "anders" konstruierten Menschen zu ertragen.
Integration ist kein Zustand der Harmonie, sondern ein Prozess, der Konflikte mit sich bringt. Aber genau darin liegt ihre demokratische Stärke: Demokratie lebt nicht von Reibungslosigkeit, sondern von Teilhabe. Von unterschiedlichen Stimmen. Von Aushandlung. Von Widerspruch.
Vielleicht sollten wir also weniger fragen, ob Musliminnen und Muslime integrationsbereit sind, und mehr, ob diese Gesellschaft bereit ist für sie als integrierte Menschen. Für Menschen, die nicht nur funktionieren, sondern mitgestalten. Nicht nur angepasst sind, sondern sichtbar. Nicht nur geduldet, sondern gleichberechtigt.
Was es dafür braucht, ist nichts Radikales: Zuhören!