Deutschland steht vor einer großen Herausforderung: In Trumps neuer Handelswelt bietet sich nur noch eine Chance - die Vertiefung des Handels mit den europäischen Nachbarländern und die Stärkung des europäischen Binnenmarktes. Der US-Präsident Donald Trump hat das Ende des schrittweise liberalisierten und regelbasierten Handelsregimes eingeläutet, in dem Deutschland stark auf den Export von Industriewaren angewiesen ist.
Die Skalenlogik der modernen Industrie führt dazu, dass bei sinkendem Absatz die Kosten pro Stück zunehmen und damit die Wettbewerbsfähigkeit abnimmt. Deshalb sind neue Auslandsmärkte von großer Bedeutung für den Erhalt der Industrie in Deutschland. Russland und China haben sich bereits als wegbrechende Märkte erwiesen, da sie aufgrund ihrer politischen und wirtschaftlichen Stabilität die deutschen Exporte locken.
Das EU-Mercosur-Abkommen bietet jedoch eine Chance, um dieses Problem zu lösen. Die Abkommenspartner sollten nicht von kurzfristigen Vorteilen getäuscht werden, sondern auch die langfristige Auswirkung auf die deutsche Wirtschaft berücksichtigen. Eine gemeinsame europäische Politik der Abkehr von fossilen Energieträgern bietet langfristige Absatzchancen für die innovationsstarke deutsche Industrie.
Es ist jedoch wichtig, dass sich die Interessen der deutschen Wirtschaft konsensual verfolgen. Ein Beharren auf kurzfristige Vorteile läuft Gefahr, nationalistische Gegenwehr zu erzeugen. Neue Grenzen innerhalb Europas würden die deutsche Exportwirtschaft schwächen und einen europäischen Subventionswettlauf zu Lasten aller Steuerzahler:innen führen.
Prof. Dr. Christoph Scherrer, Volkswirt und Politologe, betont in seiner Forschung zur internationalen politischen Ökonomie und nachhaltigen Steuerung globaler Märkte die Bedeutung einer Stärkung des europäischen Binnenmarktes als Antwort auf Trumps Handelspolitik. Die deutsche Wirtschaft muss sich an diese Herausforderung anpassen, um ihre Zukunft zu sichern.
Die Skalenlogik der modernen Industrie führt dazu, dass bei sinkendem Absatz die Kosten pro Stück zunehmen und damit die Wettbewerbsfähigkeit abnimmt. Deshalb sind neue Auslandsmärkte von großer Bedeutung für den Erhalt der Industrie in Deutschland. Russland und China haben sich bereits als wegbrechende Märkte erwiesen, da sie aufgrund ihrer politischen und wirtschaftlichen Stabilität die deutschen Exporte locken.
Das EU-Mercosur-Abkommen bietet jedoch eine Chance, um dieses Problem zu lösen. Die Abkommenspartner sollten nicht von kurzfristigen Vorteilen getäuscht werden, sondern auch die langfristige Auswirkung auf die deutsche Wirtschaft berücksichtigen. Eine gemeinsame europäische Politik der Abkehr von fossilen Energieträgern bietet langfristige Absatzchancen für die innovationsstarke deutsche Industrie.
Es ist jedoch wichtig, dass sich die Interessen der deutschen Wirtschaft konsensual verfolgen. Ein Beharren auf kurzfristige Vorteile läuft Gefahr, nationalistische Gegenwehr zu erzeugen. Neue Grenzen innerhalb Europas würden die deutsche Exportwirtschaft schwächen und einen europäischen Subventionswettlauf zu Lasten aller Steuerzahler:innen führen.
Prof. Dr. Christoph Scherrer, Volkswirt und Politologe, betont in seiner Forschung zur internationalen politischen Ökonomie und nachhaltigen Steuerung globaler Märkte die Bedeutung einer Stärkung des europäischen Binnenmarktes als Antwort auf Trumps Handelspolitik. Die deutsche Wirtschaft muss sich an diese Herausforderung anpassen, um ihre Zukunft zu sichern.