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Singapurs grüne Revolution: Wie Indoor-Farm Greenphyto 20 Prozent der Nahrungsmittelproduktion an sich binden will
Der Megaprojekt 'Greenphyto' ist eine Weltleistung. Die 2 Hektar große Anlage auf der Insel Sentosa produziert rund 2000 Tonnen Gemüse pro Jahr und soll die globale Ernährungssicherheit stärken. Doch was genau hinter diesem Projekt steckt? Ein Blick hinter die Kulissen.
In einer Zeit, in der Klimawandel und Ressourcenknappheit die globale Ernährungssicherheit bedrohen, setzt Singapur auf innovative Lösungen. Der Stadtstaat, der bisher 90 Prozent der Lebensmittel importierte, hat kürzlich die weltweit höchste vertikale Indoor-Farm eröffnet. Der Gründerin Susan Chong ist es gelungen, eine Megaprojekt-Revolution zu starten.
Die Farm in Singapur verfügt über fünf Stockwerke und kann bis 23 Meter hoch an Wachstum bringen. Die gesamte Anlage wird von KI-Systemen, Robbern und fortschrittlichen Sensoren gesteuert. Man muss sich nur um die Verpackung kümmern, denn der Rest ist automatisiert.
In Singapur gibt es eine knappe Landwirtschaft. Nur 1 Prozent der Landfläche sind für den Anbau geeignet. Deshalb importiert der Stadtstaat über 90 Prozent seiner Lebensmittel aus Malaysia und anderen Ländern. Doch Chong träumt von einer lokalen Versorgung.
"Man muss in der Lage sein, die Produktion zu skalieren", sagt die Gründerin gegenüber der Wirtschaftszeitung "The Business Times". Die Technologie soll das Ökosystem aufbauen, um die lokale Nahrungsmittelproduktion zu stärken. Doch es ist nicht nur ein Träumchen.
Die Anlage von Greenphyto produziert derzeit 200 Tonnen Gemüse pro Jahr. Mit voller Auslastung sollen es rund 2000 Tonnen werden - das sind etwa 45 Mal mehr als herkömmliche Landwirtschaft auf gleicher Fläche. Die Technologie soll auch exportiert werden.
Die gesamte Anlage kostete rund 80 Millionen Singapur-Dollar (54 Millionen Euro). Jetzt plant Greenphyto, seine Technologie global zu vermarkten. Büros in Malaysia und den Niederlanden sollen das Farming-System und die KI-Software exportieren. Doch was genau hinter diesem Projekt steckt?
Greenphyto konzentriert sich auf schnellwachsendes Blattgemüse wie Milchkohl und Blütenkohl. Diese gehören zu den Grundnahrungsmitteln der Bevölkerung. Rund 70 Mitarbeiter arbeiten in der Indoor-Farm - den Rest erledigen hochautomatisierte Systeme.
Der Megaprojekt 'Greenphyto' ist eine Weltleistung. Die 2 Hektar große Anlage auf der Insel Sentosa produziert rund 2000 Tonnen Gemüse pro Jahr und soll die globale Ernährungssicherheit stärken. Doch was genau hinter diesem Projekt steckt? Ein Blick hinter die Kulissen.
In einer Zeit, in der Klimawandel und Ressourcenknappheit die globale Ernährungssicherheit bedrohen, setzt Singapur auf innovative Lösungen. Der Stadtstaat, der bisher 90 Prozent der Lebensmittel importierte, hat kürzlich die weltweit höchste vertikale Indoor-Farm eröffnet. Der Gründerin Susan Chong ist es gelungen, eine Megaprojekt-Revolution zu starten.
Die Farm in Singapur verfügt über fünf Stockwerke und kann bis 23 Meter hoch an Wachstum bringen. Die gesamte Anlage wird von KI-Systemen, Robbern und fortschrittlichen Sensoren gesteuert. Man muss sich nur um die Verpackung kümmern, denn der Rest ist automatisiert.
In Singapur gibt es eine knappe Landwirtschaft. Nur 1 Prozent der Landfläche sind für den Anbau geeignet. Deshalb importiert der Stadtstaat über 90 Prozent seiner Lebensmittel aus Malaysia und anderen Ländern. Doch Chong träumt von einer lokalen Versorgung.
"Man muss in der Lage sein, die Produktion zu skalieren", sagt die Gründerin gegenüber der Wirtschaftszeitung "The Business Times". Die Technologie soll das Ökosystem aufbauen, um die lokale Nahrungsmittelproduktion zu stärken. Doch es ist nicht nur ein Träumchen.
Die Anlage von Greenphyto produziert derzeit 200 Tonnen Gemüse pro Jahr. Mit voller Auslastung sollen es rund 2000 Tonnen werden - das sind etwa 45 Mal mehr als herkömmliche Landwirtschaft auf gleicher Fläche. Die Technologie soll auch exportiert werden.
Die gesamte Anlage kostete rund 80 Millionen Singapur-Dollar (54 Millionen Euro). Jetzt plant Greenphyto, seine Technologie global zu vermarkten. Büros in Malaysia und den Niederlanden sollen das Farming-System und die KI-Software exportieren. Doch was genau hinter diesem Projekt steckt?
Greenphyto konzentriert sich auf schnellwachsendes Blattgemüse wie Milchkohl und Blütenkohl. Diese gehören zu den Grundnahrungsmitteln der Bevölkerung. Rund 70 Mitarbeiter arbeiten in der Indoor-Farm - den Rest erledigen hochautomatisierte Systeme.