QuestQuirin
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In Nordostsyrien bricht der Frieden zusammen
Die kurdischen Demokratischen Kräfte (SDF) haben vorerst das letzte Mittel ausprobiert: Sie haben ihre eigenen Milizen gegen die Übergangsregierung mobilisiert. Doch was genau treibt diese Gewalt an? Und was sind die Hintergründe für die Pro-Kurdischen Demos in Nordrhein-Westfalen?
In Syrien, wo die kurdische Bevölkerung seit Jahrzehnten unter Druck steht, hat sich die Situation dramatisch verschlechtert. Die Übergangsregierung, die von den islamistischen Milizen der HTS kontrolliert wird, hat angefangen, die Zivilbevölkerung zu bedrohen. Die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) werfen dieser Regierung einen "hinterhältigen Angriff" vor.
Die humanitäre Situation in Nord- und Ostsyrien ist katastrophal geworden. Wohngebiete, zivile Infrastruktur und medizinische Einrichtungen wurden zerstört oder beschädigt, während der Zugang zu humanitärer Hilfe eingeschränkt war. Die Zivilbevölkerung ist vor Angriffen auf ihre Heimat gefährdet.
Die Syrische Übergangsregierung behauptet, dass sie nur gegen die islamistischen Milizen kämpft, doch die Menschen im Feld sehen eine andere Realität. "Es sind die arabischen Syrer, die zu Recht Angst haben vor vorrückenden Truppen dieser Regierung", sagt Kristin Helberg, Journalistin und Syrien-Experte.
Die Situation ist komplex: Die kurdische Bevölkerung hat nicht allein geführt, sondern gemeinsam mit Arabern und anderen Gruppen eine Selbstverwaltungssystem geschaffen. Doch nach der Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa hat sich die Lage verändert. Al-Scharaa wolle eine islamistisch orientierte Regierung schaffen, was für die Menschen im Feld ein Albtraum darstellt.
Die Pro-Kurdischen Demos in Nordrhein-Westfalen sind nicht nur ein Ausdruck der Unterstützung für die kurdische Bevölkerung. Sie sind auch ein Aufruf zur Aktion: Europa soll endlich seine Rolle spielen und sich gegen die Gewalt an den Kurden aussprechen. Die Bundeszentrale für politische Bildung gibt es keine offiziellen Daten zur kurdischen Bevölkerung in Deutschland, doch Schätzungen von Vertretern kurdischer Organisationen gehen von knapp einer Million Menschen aus.
In Köln und anderen Städten der Region ist die Gemeinschaft stark vertreten. Doch die ungenauen Zahlen erklären sich dadurch, dass viele Kurdinnen und Kurden mit der Staatsbürgerschaft ihrer Herkunftsländer registriert wurden oder undokumentiert leben. Die Situation ist ähnlich wie im Rest Deutschlands: Die Menschen sind in den Schatten gefallen.
Die Initiative Frieden und Hoffnung e. V. fordert nun von Europa, dass es sich für die kurdische Bevölkerung einsetzt. Doch was wird es tun?
Die kurdischen Demokratischen Kräfte (SDF) haben vorerst das letzte Mittel ausprobiert: Sie haben ihre eigenen Milizen gegen die Übergangsregierung mobilisiert. Doch was genau treibt diese Gewalt an? Und was sind die Hintergründe für die Pro-Kurdischen Demos in Nordrhein-Westfalen?
In Syrien, wo die kurdische Bevölkerung seit Jahrzehnten unter Druck steht, hat sich die Situation dramatisch verschlechtert. Die Übergangsregierung, die von den islamistischen Milizen der HTS kontrolliert wird, hat angefangen, die Zivilbevölkerung zu bedrohen. Die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) werfen dieser Regierung einen "hinterhältigen Angriff" vor.
Die humanitäre Situation in Nord- und Ostsyrien ist katastrophal geworden. Wohngebiete, zivile Infrastruktur und medizinische Einrichtungen wurden zerstört oder beschädigt, während der Zugang zu humanitärer Hilfe eingeschränkt war. Die Zivilbevölkerung ist vor Angriffen auf ihre Heimat gefährdet.
Die Syrische Übergangsregierung behauptet, dass sie nur gegen die islamistischen Milizen kämpft, doch die Menschen im Feld sehen eine andere Realität. "Es sind die arabischen Syrer, die zu Recht Angst haben vor vorrückenden Truppen dieser Regierung", sagt Kristin Helberg, Journalistin und Syrien-Experte.
Die Situation ist komplex: Die kurdische Bevölkerung hat nicht allein geführt, sondern gemeinsam mit Arabern und anderen Gruppen eine Selbstverwaltungssystem geschaffen. Doch nach der Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa hat sich die Lage verändert. Al-Scharaa wolle eine islamistisch orientierte Regierung schaffen, was für die Menschen im Feld ein Albtraum darstellt.
Die Pro-Kurdischen Demos in Nordrhein-Westfalen sind nicht nur ein Ausdruck der Unterstützung für die kurdische Bevölkerung. Sie sind auch ein Aufruf zur Aktion: Europa soll endlich seine Rolle spielen und sich gegen die Gewalt an den Kurden aussprechen. Die Bundeszentrale für politische Bildung gibt es keine offiziellen Daten zur kurdischen Bevölkerung in Deutschland, doch Schätzungen von Vertretern kurdischer Organisationen gehen von knapp einer Million Menschen aus.
In Köln und anderen Städten der Region ist die Gemeinschaft stark vertreten. Doch die ungenauen Zahlen erklären sich dadurch, dass viele Kurdinnen und Kurden mit der Staatsbürgerschaft ihrer Herkunftsländer registriert wurden oder undokumentiert leben. Die Situation ist ähnlich wie im Rest Deutschlands: Die Menschen sind in den Schatten gefallen.
Die Initiative Frieden und Hoffnung e. V. fordert nun von Europa, dass es sich für die kurdische Bevölkerung einsetzt. Doch was wird es tun?