Eine weitere Frage der Bundesregierung: Kriegen wir mit der neuen Elektroautoprämie wirklich auf die Autobahn? Umweltminister Carsten Schneider will sich heute über die Details dieser Förderung im Klaren setzen. Doch auch Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer, auch bekannt als "Auto-Papst", ist skeptisch: Die Prämie sei nicht nur weder notwendig noch ausreichend, um den Verkehr klimafreundlicher zu gestalten.
Zur Prämie selbst sagt Dudenhöffer: "Ein Zuschuss von rund 3000 Euro wird sozial gestaffelt und soll bestimmte Einkommensgruppen sowie Familien unterstützen. Doch aus ökonomischer Sicht ist diese Förderung nicht notwendig. Sie belastet lediglich den Staatshaushalt." Dudenhöffer geht davon aus, dass die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen durch die Preiserhöhungen im Laufe der Zeit gesteigert werden wird, insbesondere durch neue Modelle und den Markteintritt chinesischer Hersteller. Auch Fahrzeuge wie der angekündigte VW ID Polo würden den Wettbewerb weiter verschärfen.
Insgesamt kommt Dudenhöffer zu dem Schluss, dass die Prämie nur ein kurzes Strohfeuer sei und kaum nachhaltige Nachfrageimpulse setzen werde. "Die besseren Preise machen den Markt", so sein Urteil. Denn der Markt selbst würde durch die steigenden Preise nach Elektrofahrzeugen gesteigert werden.
Doch was hat das mit dem wahren Ziel der Prämie zu tun? Denn Umweltminister Carsten Schneider will damit den Verkehr klimafreundlicher gestalten. Doch aus Sicht des Auto-Experten ist die Politik hier widersprüchlich. Einerseits wird über eine Aufweichung des Verbrenner-Verbots diskutiert, andererseits soll mit der Prämie der Umstieg auf Elektroautos beschleunigt werden.
Dudenhöffer ist sich sicher: Die Regierung verfehlt das zentrale Problem. Deutschland verliert die internationale Wettbewerbsfähigkeit. "Wir haben uns verfangen und verknotet", sagt er. Das politische Instrument sei gut gemeint, gehe aber am Kern vorbei. "Thema verfehlt, würde man beim Schulaufsatz sagen."
Zur Prämie selbst sagt Dudenhöffer: "Ein Zuschuss von rund 3000 Euro wird sozial gestaffelt und soll bestimmte Einkommensgruppen sowie Familien unterstützen. Doch aus ökonomischer Sicht ist diese Förderung nicht notwendig. Sie belastet lediglich den Staatshaushalt." Dudenhöffer geht davon aus, dass die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen durch die Preiserhöhungen im Laufe der Zeit gesteigert werden wird, insbesondere durch neue Modelle und den Markteintritt chinesischer Hersteller. Auch Fahrzeuge wie der angekündigte VW ID Polo würden den Wettbewerb weiter verschärfen.
Insgesamt kommt Dudenhöffer zu dem Schluss, dass die Prämie nur ein kurzes Strohfeuer sei und kaum nachhaltige Nachfrageimpulse setzen werde. "Die besseren Preise machen den Markt", so sein Urteil. Denn der Markt selbst würde durch die steigenden Preise nach Elektrofahrzeugen gesteigert werden.
Doch was hat das mit dem wahren Ziel der Prämie zu tun? Denn Umweltminister Carsten Schneider will damit den Verkehr klimafreundlicher gestalten. Doch aus Sicht des Auto-Experten ist die Politik hier widersprüchlich. Einerseits wird über eine Aufweichung des Verbrenner-Verbots diskutiert, andererseits soll mit der Prämie der Umstieg auf Elektroautos beschleunigt werden.
Dudenhöffer ist sich sicher: Die Regierung verfehlt das zentrale Problem. Deutschland verliert die internationale Wettbewerbsfähigkeit. "Wir haben uns verfangen und verknotet", sagt er. Das politische Instrument sei gut gemeint, gehe aber am Kern vorbei. "Thema verfehlt, würde man beim Schulaufsatz sagen."