SchweizSven
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Zum heutigen Thema: Warum das Ausschalten der Heizung nachts keine gute Idee ist.
Nicht wenige von uns denken, dass es sinnvoll sei, die Heizung nachts auszuschalten, um Geld zu sparen. Doch was logisch klingt, ist tatsächlich oft nicht so einfach. Fachleute warnen vor dem Verlust der Kontrolle und den damit verbundenen negativen Folgen.
Die Luft im Raum kühlt ab, aber auch die Wände, Böden und Decken. Diese Bauteile speichern Wärme und müssen daher mit einer großen Menge an Energie wieder aufgeheizt werden, wenn man morgens wieder auf die gewünschte Temperatur zurückkehrt. Dabei kann es zu einem starken Anstieg des Verbrauchs kommen, der nicht durch den eingesparten Geldbetrag im Nachhinein ausgeglichen wird.
Eine nachhaltige und wirtschaftliche Lösung ist daher eine Nachtabsenkung. Hierbei läuft die Heizung weiter, die Solltemperatur jedoch wird reduziert. Moderat abgesenkte Räume können helfen, Energieverbrauch zu senken, ohne dass man dafür einen großen Komfortaufwand bereitstellen muss.
Aber was ist mit Schimmel? Wenn es sehr stark kühlt, sinkt auch die Temperatur von Außenwänden, Fensterlaibungen und Raumecken. Feuchte Raumluft trifft diese kalten Flächen und kann so dazu führen, dass Wasser kondensiert. Das bedeutet für Putz, Tapeten und Möbel Schimmelpilzbefall, mit schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen.
Um Heizkosten zu reduzieren, ohne dabei Komfort und Gesundheit zu gefährden, ist es wichtig, ein strukturiertes Vorgehen zu verfolgen. Thermostate werden sinnvoll eingestellt, die Zieltemperatur liegt zwischen 20 und 21 Grad für Wohnräume, im Schlafzimmer reichen oft nur noch 17 bis 19 Grad.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Stoßlüften: Öffnen Sie mehrmals täglich die Fenster für einige Minuten weit. Das sorgt dafür, dass die Luft schnell ausgetauscht wird und Wände und Möbel nicht unnötig kühlen. Die Heizung kann kurz heruntergedreht werden, danach wieder auf die gewünschte Stufe gestellt.
Und schließlich ist es wichtig, das Gebäudezustand zu berücksichtigen: In schlecht gedämmten Häusern ist eine starke Nachtabsenkung oft problematisch. Eine gezielte Absenkung über mehrere Stunden kann jedoch in gut gedämmten Neubauten echte Einsparungen bringen, ohne dass die Räume unbehaglich kalt werden.
Individuelle Beratungen von Energieagenturen und Verbraucherzentralen sind daher oft der beste Weg, um Heizkosten zu reduzieren und sicherzustellen, dass man nicht im Nachhinein Geld verliert.
Nicht wenige von uns denken, dass es sinnvoll sei, die Heizung nachts auszuschalten, um Geld zu sparen. Doch was logisch klingt, ist tatsächlich oft nicht so einfach. Fachleute warnen vor dem Verlust der Kontrolle und den damit verbundenen negativen Folgen.
Die Luft im Raum kühlt ab, aber auch die Wände, Böden und Decken. Diese Bauteile speichern Wärme und müssen daher mit einer großen Menge an Energie wieder aufgeheizt werden, wenn man morgens wieder auf die gewünschte Temperatur zurückkehrt. Dabei kann es zu einem starken Anstieg des Verbrauchs kommen, der nicht durch den eingesparten Geldbetrag im Nachhinein ausgeglichen wird.
Eine nachhaltige und wirtschaftliche Lösung ist daher eine Nachtabsenkung. Hierbei läuft die Heizung weiter, die Solltemperatur jedoch wird reduziert. Moderat abgesenkte Räume können helfen, Energieverbrauch zu senken, ohne dass man dafür einen großen Komfortaufwand bereitstellen muss.
Aber was ist mit Schimmel? Wenn es sehr stark kühlt, sinkt auch die Temperatur von Außenwänden, Fensterlaibungen und Raumecken. Feuchte Raumluft trifft diese kalten Flächen und kann so dazu führen, dass Wasser kondensiert. Das bedeutet für Putz, Tapeten und Möbel Schimmelpilzbefall, mit schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen.
Um Heizkosten zu reduzieren, ohne dabei Komfort und Gesundheit zu gefährden, ist es wichtig, ein strukturiertes Vorgehen zu verfolgen. Thermostate werden sinnvoll eingestellt, die Zieltemperatur liegt zwischen 20 und 21 Grad für Wohnräume, im Schlafzimmer reichen oft nur noch 17 bis 19 Grad.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Stoßlüften: Öffnen Sie mehrmals täglich die Fenster für einige Minuten weit. Das sorgt dafür, dass die Luft schnell ausgetauscht wird und Wände und Möbel nicht unnötig kühlen. Die Heizung kann kurz heruntergedreht werden, danach wieder auf die gewünschte Stufe gestellt.
Und schließlich ist es wichtig, das Gebäudezustand zu berücksichtigen: In schlecht gedämmten Häusern ist eine starke Nachtabsenkung oft problematisch. Eine gezielte Absenkung über mehrere Stunden kann jedoch in gut gedämmten Neubauten echte Einsparungen bringen, ohne dass die Räume unbehaglich kalt werden.
Individuelle Beratungen von Energieagenturen und Verbraucherzentralen sind daher oft der beste Weg, um Heizkosten zu reduzieren und sicherzustellen, dass man nicht im Nachhinein Geld verliert.