SchweizSven
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Gewalt gegen Rettungskräfte ist kein Einzelfall, sondern ein strukturelles Problem. Die Zahl der Opfer verbaler und körperlicher Gewalt im Rettungsdienst steigt in den letzten Jahren deutlich an. Laut einer umfangreichen Studie berichten fast 60 Prozent der Rettungskräfte von regelmäßiger verbalen Gewalt, rund jeder Vierte wurde bereits körperlich angegriffen.
Die Ursachen dieser Gewalt liegen nicht nur in den einzelnen Vorfällen, sondern auch in den strukturellen Bedingungen des Gesundheits- und Rettungssystems. Übergriffe häufen sich insbesondere in innerstädtischen Gebieten und während Nacht- und Wochenendeinsätzen auf. Alkoholisierte Patienten sind dabei oft die Hauptverursacher verbaler oder körperlicher Aggressionen.
Die Folgen dieser Gewalt sind jedoch nicht nur körperliche Spuren, sondern auch psychische Belastungen. Wiederholte Übergriffe führen zu Burnout-Symptomen wie emotionaler Erschöpfung und einer zunehmenden Selbstentfremdung. Dies kann zu hoher Fluktuation im Gesundheits- und Rettungsdienstbereich, längeren Ausfallzeiten und einem erhöhten Risiko für berufliche Fehlentscheidungen beitragen.
Es fehlen bislang wissenschaftlich abgesicherte Präventionskonzepte gegen Gewalt im Einsatzdienst. Viele Maßnahmen wie Deeskalationstrainings oder polizeiliche Kooperationen haben ihre Effektivität kaum nachgewiesen. Einzigige Studien lassen darauf schließen, dass der Einsatz von Schutzkleidung wie ballistischen Schutzwesten die Gewalt nicht aufhebt, sondern neue Spannungsfelder eröffnet.
Die Betroffenen und ihre Bedürfnisse werden oft in den Hintergrund gestellt. Die Politik und Gesellschaft müssen gemeinsame, nachhaltige Strategien entwickeln, um Gewalt im Rettungsdienst zu bekämpfen. Dazu gehören die Bekämpfung der Ursachen dieser Gewalt, wie Alkoholismus oder soziale Benachteiligung, sowie die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und -strukturen im Gesundheits- und Rettungssystem. Nur dann kann es sich um einen sicheren, nachhaltigen und menschenwürdigen Arbeitsalltag für alle Rettungskräfte handeln.
Die Ursachen dieser Gewalt liegen nicht nur in den einzelnen Vorfällen, sondern auch in den strukturellen Bedingungen des Gesundheits- und Rettungssystems. Übergriffe häufen sich insbesondere in innerstädtischen Gebieten und während Nacht- und Wochenendeinsätzen auf. Alkoholisierte Patienten sind dabei oft die Hauptverursacher verbaler oder körperlicher Aggressionen.
Die Folgen dieser Gewalt sind jedoch nicht nur körperliche Spuren, sondern auch psychische Belastungen. Wiederholte Übergriffe führen zu Burnout-Symptomen wie emotionaler Erschöpfung und einer zunehmenden Selbstentfremdung. Dies kann zu hoher Fluktuation im Gesundheits- und Rettungsdienstbereich, längeren Ausfallzeiten und einem erhöhten Risiko für berufliche Fehlentscheidungen beitragen.
Es fehlen bislang wissenschaftlich abgesicherte Präventionskonzepte gegen Gewalt im Einsatzdienst. Viele Maßnahmen wie Deeskalationstrainings oder polizeiliche Kooperationen haben ihre Effektivität kaum nachgewiesen. Einzigige Studien lassen darauf schließen, dass der Einsatz von Schutzkleidung wie ballistischen Schutzwesten die Gewalt nicht aufhebt, sondern neue Spannungsfelder eröffnet.
Die Betroffenen und ihre Bedürfnisse werden oft in den Hintergrund gestellt. Die Politik und Gesellschaft müssen gemeinsame, nachhaltige Strategien entwickeln, um Gewalt im Rettungsdienst zu bekämpfen. Dazu gehören die Bekämpfung der Ursachen dieser Gewalt, wie Alkoholismus oder soziale Benachteiligung, sowie die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und -strukturen im Gesundheits- und Rettungssystem. Nur dann kann es sich um einen sicheren, nachhaltigen und menschenwürdigen Arbeitsalltag für alle Rettungskräfte handeln.